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RegionalligaKantersieg im Marschwegstadion

3. April 2016
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Der VfB Oldenburg hat sich den Frust des vergangenen Oster-Wochenendes mit einem Kantersieg von der Seele geschossen. Fast 2.000 Zuschauer sahen beim 7:0-Sieg über den TSV Schilksee einen entfesselt aufspielenden Gastgeber, der sogar noch deutlich höher hätte gewinnen können.

Allen voran Chris Kröhnert, der Torhüter des Tabellenletzten, verhinderte einen noch höheren Sieg der Blauen. Er zeigte nicht nur zahlreiche Paraden, sondern profitierte auch zweimal davon, dass die Oldenburger zu genau zielten und Latte sowie Pfosten trafen.

Gleich auf drei Positionen hatte Dietmar Hirsch seine Mannschaft im Vergleich zur Vorwoche verändert. Ivo Valentino Tomas verteidigte an Stelle des verletzten Dennis Engel rechts, Thorsten Tönnies übernahm auf dieser Seite den offensiven Part. Im linken Mittelfeld sollte Ibrahim „Ibo“ Temin für Schwung sorgen und im offensiven Mittelfeld wirbelte Kevin Samide von Beginn an. Maßnahmen, die Wirkung zeigten, denn die Oldenburger waren von Beginn an „voll da“, agierten konzentriert und mit viel Tempo.

Das zahlte sich sehr früh aus. Bereits nach einer knappen Viertelstunde war Thorsten Tönnies für seinen Gegenspieler zu schnell und bediente mustergültig den mit gelaufenen Ibo Temin, der locker zum 1:0 einschieben konnte und hiernach seiner Freude freien Lauf ließ. Mehrfach erhielten die Oldenburger in der Folge Szenenapplaus von den Fans, die sich nach einer halben Stunde über das 2:0 freuen durften. Kifuta Kiala Makangu hatte sich im Strafraum, obwohl hart bedrängt, durchgesetzt und erhöht. Die Blauen waren damit aber längst noch nicht zufrieden und hielten die Schlagzahl hoch. Allein Temin hätte schon vor der Pause für einen dritten und vierten Treffer sorgen können, auch Kamen Hadzhiev und Thorsten Tönnies hatten ein weiteres Tor auf Kopf und Fuß, allein es wollte nicht fallen.

In der Pause reagierte Dietmar Hirsch und brachte für den bereits mit vier gelben Karten belasteten Kifuta jetzt Max Wilschrey. Der war kaum auf dem Platz, da durfte er bereits mitjubeln. Einen „Sahnepass“ von Franko Uzelac hatte Ivo Tomas aufgenommen, war bis zur Grundlinie gebraust und hatte dann perfekt für Temin aufgelegt, der mit dem Kopf auf 3:0 erhöhte (46. Minute).
„Jeden zweiten Ball bekommen die Oldenburger“, haderte Gäste-Trainer Mathias Losch, dessen Mannschaft allerdings nie aufsteckte oder gar auf Zeit spielte. Vielmehr suchten die Schilkseer ab und an auch die Offensive, doch gegen die sehr aufmerksamen Gastgeber machten sie kaum einen Stich.

Der VfB blieb dran, mehr noch, die Oldenburger, bei denen nach 56 Minuten für Dominik Volkmer Schluss war, erhöhten das Tempo sogar noch. Für Volkmer rückte Hadzhiev in die Innenverteidigung, Joshua Adomako kam ins Spiel und agierte fortan auf der Sechs. Langsam aber sicher entwickelte sich übrigens noch ein privates Duell zwischen dem wie aufgedreht wirbelnden Thorsten Tönnies und Gäste-Torhüter Chris Kröhnert. Immer wieder brachte der Fänger noch eine Hand oder einen Fuß an den Ball und er hatte Glück, etwa bei einem Kopfball von Hadzhiev an die Latte (79.). Zu diesem Zeitpunkt war das Spiel aber längst entschieden.

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Der starke Samide hatte auf 4:0 erhöht (58.), der ebenfalls – wie immer – starke Franko Uzelac mit dem Kopf zum 5:0 getroffen (63.). Damit waren die Oldenburger aber noch nicht zufrieden. Angriff um Angriff wurde inszeniert, nach einer guten Stunde übrigens mit Florian Stütz an Stelle von Samide.

Das machte sich letztlich auch auf der Anzeigetafel bemerkbar, denn Stütz erzielte nach einer Ecke in der 83. Minute ganz humorlos das 6:0 und am Ende konnte auch Tönnies das Duell mit Kröhnert noch für sich entscheiden. Der Kapitän traf in der 88. Minute nach einer Flanke von Temin zum 7:0.

Während die Mannschaftskameraden noch feierten, war Ivo Tomas in Gedanken bei seiner Familie. „Meine Schwester hat gestern geheiratet. Dieser Sieg ist auch für sie, weil ich nicht dabei sein konnte“, sagte er und blickte direkt auf die nächste Woche und das Spitzenspiel des VfB Oldenburg gegen den VfL Wolfsburg II voraus. „Am nächsten Samstag heiratet meine andere Schwester, ich kann wieder nicht dabei sein“, sprach und lachte, wissend, das selbiges zum guten Omen taugt.

Stimmen zum Spiel

Mathias Losch, Trainer TSV Schilksee: Uns wurden heute die Grenzen aufgezeigt. Das war nicht ein Klassenunterschied, das waren zwei. Ich habe noch keine so gute Regionalliga-Mannschaft wie den VfB Oldenburg gesehen. Sie waren uns technisch, taktisch, kämpferisch und läuferisch hoch überlegen.

Dietmar Hirsch, Trainer VfB Oldenburg: Wir müssen unsere Hausaufgaben machen und sind noch lange nicht durch. Wir haben noch einen harten Weg vor uns. Ich bin unheimlich stolz auf meine Mannschaft und kann nicht verstehen, dass einige irgendwas angezweifelt haben an meinen Jungs nach den letzten beiden Spielen. Was sie geleistet haben, verdient Respekt. Wir stehen vor einer Mannschaft, die unter absoluten Profibedingungen arbeitet. Bei Wolfsburg gibt es Spieler, die verdienen so viel, wie bei uns die ganze Mannschaft zusammen. Wir werden nächste Woche alles raushauen und dafür tun, dass sich unsere Situation nochmal verbessert.

Zahlen, Daten & Fakten

VfB Oldenburg: Dominik Kisiel – Andreas Pollasch, Franko Uzelac, Dominik Volkmer (57. Joshua Adomako), Maycoll Canizales-Smith – Ivo-Valentino Tomas, Kamen Hadzhiev – Ibrahim Temin, Kevin Samide (62. Florian Stütz), Thorsten Tönnies – Kiala Makangu Kifuta (46. Max Wilschrey)
Trainer: Dietmar Hirsch

TSV Schilksee: Chris Kröhnert – Robin Schubert, Livius Höckendorff, Patrick Amponsah (65. Tom Warncke), Jan-Niclas Bräunling (51. Sebastian Klimmek) – Teyi Lawson-Body, Maximilian von Randow, Mario Schilling, Erdogan Cumur – Oliver Dreier (35. Louis Schütt), Amin Ahmed
Trainer: Matthias Losch

Tore: 1:0 Ibrahim Temin (13.); 2:0 Kiala Makangu Kifuta (31.); 3:0 Ibrahim Temin (47.); 4:0 Kevin Samide (58.); 5:0 Franko Uzelac (63.); 6:0 Florian Stütz (83.); 7:0 Thorsten Tönnies (87.)

Schiedsrichter/in: Marius Schlüwe (BSV Gleidingen) – Assistenten: Karl Peter von Writsch (Hannover), Michael Weiner (TSV Ottenstein)
Zuschauer: 1917

Gelbe Karte: Ivo-Valentino Tomas (8.) / Tom Warncke (10., gesperrt)

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