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RegionalligaHeikle Hürde im Nachbarschaftsduell

14. April 2016
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Nein, wirklich verraucht ist auch bei uns der Ärger über die Niederlage im Spitzenspiel und die dessen Begleiterscheinungen noch nicht. Statt darüber zu lamentieren, widmen wir uns dann aber doch lieber der nächsten Hürde, die am Freitagabend um 19.30 Uhr in Gestalt des BV Cloppenburg auf dem Spielplan steht.

Abstiegsangst: Die Luft wird dünn und dünner für unsere Nachbarn von der Soeste. Aktuell belegt die Mannschaft Platz 17, hat aus 26 Spielen überschaubare 18 Punkte geholt. Das reicht nicht, um die Klasse zu halten. Anders formuliert: Die Abstiegsangst ist beim BV Cloppenburg heimisch geworden, denn der Rückstand zum rettenden Ufer beträgt bereits satte elf Punkte.

Kampfgeist: Wer allein den Tabellenplatz zum Maßstab erhebt, wird Gefahr laufen, den Gegner deutlich zu unterschätzen. „Sie sind besser als ihr Tabellenplatz es aussagt, vor allem aber hat die Mannschaft zuletzt Kampfgeist gezeigt. Die Cloppenburger werden auch im Derby alles auf dem Platz bringen, was ihnen möglich ist“, sagt VfB-Trainer Dietmar Hirsch.

Problemzone Sturm:
Der Blick auf das Torverhältnis zeigt auf, warum die Cloppenburger in diesem Jahr so große Probleme haben. Sie schießen zu wenig Tore. Kein Wunder, denn nach der vergangenen Saison mussten sie zwei ihrer treffsichersten Kicker ziehen lassen. Andreas-Gerdes Wurpts, der übrigens in der kommenden Saison Spielertrainer beim TuS Celle FC wird, und Tim Wernke hatten den BVC verlassen und wurde nicht mal ansatzweise adäquat ersetzt. Bester Torschütze ist aktuell Milad Faqiryar. Er kam im Sommer aus Rostock zurück und hat in dieser Spielzeit sechs Treffer erzielt. Auf Platz zwei in der internen Rangliste folgt Abwehrchef Christian Willen, der viermal erfolgreich war.

Trainerwechsel: Dass sich Jörg-Uwe Klütz und Mario Neumann im Sommer gegen den BVC entschieden haben, blieb natürlich auch nicht ohne Folgen. Lange wurde nach einem Nachfolger gefahndet und am Ende verpflichtete der Vorstand sehr überraschend Uwe Groothuis. In Alket Zeqo kam zumindest ein Assistent mit „Stallgeruch“, aber wirklich heimisch wurde das neue Duo letztlich nicht. Tja und lange wirken konnte es beim BVC auch nicht, denn im November zog der Vorstand die Reissleine. Groothuis und Zeqo wurden durch den ehemaligen Profi und BVC-Kicker Steffen Bury ersetzt. Auch Klütz ist wieder da, zumindest in beratender Funktion. Den klaren Abwärtstrend konnten aber auch sie nicht stoppen.

Nachverpflichtungen: Mit Hilfe von Sponsoren konnte der Verein im Winter reagieren und den Kader aufpeppen. Das lief zwar nicht ohne Schlagzeilen, spülte am Ende aber fünf Neuzugänge in den Kader. Nikla Jelesic, Tobias Steffen und Jan Blazek haben auch schon angedeutet, dass sie die Mannschaft verstärken, insgesamt hat es aber bislang nicht nachhaltig gewirkt.

Personal: Wer am Freitagabend gegen unseren VfB aufdribbeln wird, können wir wahrlich nicht prognostizieren. Sicher ist aber, dass mit Nick Köster (Rot) und Jonas Wangler (5. Gelbe Karte) zwei Ex-Oldenburger zusehen müssen. In Lübeck, beim 2:4, hatten die Cloppenburger mit erheblichen personellen Sorgen zu kämpfen. Es ist aber davon auszugehen, dass Leistungsträger, wie etwa Gerrit Thomes, wieder in die Mannschaft zurückkehren werden.

Neuzugänge: Auf zu neuen Ufern, so oder ähnlich werden sie in Cloppenburg zurzeit wohl denken. Mit Sebastian Schütte, übrigens auch eine ehemaliger Blauer, wurde vor wenigen Tagen ein neuer sportlicher Leiter verpflichtet. Einen ersten Neuzugang für die kommende Saison haben die Schwarz-Weißen auch schon unter Vertrag genommen. Torjäger Lukas Ostermann kommt von Hansa Friesoythe an die Soeste. Spannend wird zu beobachten sein, ob die Cloppenburger in der Lage sind, ihre Leistungsträger, wie Thomes oder auch Torhüter Christian Meyer, zu halten. Dem Vernehmen nach stehen er und andere beim einen oder anderen ambitionierten Oberligisten aus der Region auf dem Einkaufszettel.

Die Blauen: Unsere Mannschaft wird am Freitagabend alles tun, um die Derbypunkte einzusacken. Einfach wird es aber sicher nicht und umso wichtiger ist die lautstarke Unterstützung der Fans. Kifuta wird fehlen, auch Kevin Samide fällt aus. Offen ist, ob Franko Uzelac wieder dabei sein kann. Der Jochbeinbruch, der im durch den Wolfsburger El Helwe zugefügt worden ist, wurde in dieser Woche operiert. Franko selbst möchte in seiner Cloppenburger Heimat unbedingt spielen. „Er entscheidet das, vielleicht trägt er eine Maske. Ein Risiko gehen wir aber nicht ein“, sagt Dietmar Hirsch. Offen ist, ob Dennis Engel und Antti Mäkijärvi wieder zum Kader zählen werden. Das Hinspiel ging mit 2:0 an uns, Kamen Hadzhiev und Dennis Engel erzielten die Tore für den VfB Oldenburg.

Schiedsrichter: Patrick Mewes (SpVgg Laatzen) wird das Spiel leiten, ihm assistieren Marco Scharf und Marco Gewecke. Mewes war übrigens auch Schiedsrichter beim 4:1-Sieg des VfB beim Goslarer SC.

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