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RegionalligaKeine Punkte im Derby

15. April 2016
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Nein, das war nicht die Woche des VfB Oldenburg. Fünf Tage nach dem 1:2 gegen den VfL Wolfsburg II mussten die Blauen den nächsten Nackenschlag einstecken. Vor 1.200 Zuschauern, gefühlt mehrheitlich aus Oldenburg, unterlagen sie beim BV Cloppenburg mit 1:2.

Trainer Dietmar Hirsch hatte seine Startformation im Vergleich zum letzten Spiel auf mehreren Positionen verändert. Rechts verteidigte wieder Dennis Engel, im zentralen Mittelfeld durfte Antti Mäkijärvi ran und in der Innenverteidigung übernahm Joshua Adomako den Part des gesperrten Dominik Volkmer. Für den ebenfalls gesperrten Kifuta Kiala Makangu spielte Max Wilschrey im Sturmzentrum.
Auf tiefem Boden fanden die Oldenburger schwungvoll ins Spiel und hatten bereits nach neun Minuten die Führung auf dem Fuß. Mäkijärvi hatte einen Freistoss in den Strafraum gebracht, Wilschrey allerdings hatte Pech im Abschluss und traf nur den Innenpfosten. Doch Kamen Hadzhiev reagierte als erster und bekam nochmal die Chance zum Abschluss. Seinen Schuss konnte ein Cloppenburger allerdings klären – aus Sicht von Hadzhiev jedoch hinter der Linie. Allein Schiedsrichter Patrick Mewes hatte es anders gesehen.
Der Ärger darüber sollte indes nicht lange dauern, denn nach einer Viertelstunde durften die Blauen und ihr beeindruckend lautstarker Anhang dann endlich jubeln. Engel hatte den Ball hoch in den Strafraum geflankt, Thorsten Tönnies schraubte sich in die Luft und traf mit dem Kopf zum 0:1. Es war eine fraglos verdiente Führung der Oldenburger, die bis dahin klar tonangebend gewesen waren.
Der Jubel war noch nicht verklungen, da lag der Ball erneut im Netz, diesmal aber auf der anderen Seite. Nach einer Ecke schien Dominik Kisiel den Ball eigentlich schon zu haben, doch ein Cloppenburger attackierte den VfB-Torhüter, der Ball war plötzlich frei und Milad Faqiryar traf zum 1:1. Die Proteste des Oldenburger Torhüters, er sei klar gefoult worden, verhallten ungehört.
Das Gegentor war ein Schock für die Blauen, die jetzt vollkommen den Faden verloren. Zwar versuchte der VfB weiter nach vorne zu spielen, doch zu zwingenden Abschlüssen kamen die Oldenburger bis zur Pause nicht mehr. Dietmar Hirsch war längst stocksauer, haderte mit der fehlenden Bewegung in Mittelfeld und Angriff und zürnte ob des oft zu komplizierten Spielaufbaus.
Nach dem Wechsel kamen die Oldenburger durchaus schwungvoll aus der Kabine, allein der geneigte Betrachter wurde das Gefühl nicht los, dass jetzt die Angst mitspielte. Oft wirkten die Aktionen überhastet, so dass der Trainer nach 55 Minuten einen ersten Wechsel vornahm. Nils Laabs kam für Max Wilschrey ins Spiel. Kaum auf dem Grün, musste „Nille“ mit anschauen, wie die Gastgeber den nächsten Nackenschlag für den VfB ausspielten. Nach einer Ecke für den VfB fehlte den Oldenburgern die Abstimmung. Der BVC konnte kontern und letztlich hatte der schnelle Tobias Steffen keine Mühe Kisiel zu umkurven und den Ball zum 2:1 ins leere Tor zu schieben (57.).
In der Folge drückten und drängten die Oldenburger mit aller Macht auf den Ausgleich, doch das Cloppenburger Tor war jetzt regelrecht vernagelt. Allen voran der überragende Abwehrchef Christian Willen räumte den Ball immer wieder ab. Auf Seiten der Blauen gab es für Franko Uzelac kein Halten mehr. Trotz Gesichtsmaske stürmte der gebürtiger Cloppenburger immer wieder nach vorne, wollte seine Mannschaftskameraden so mitreissen und den Ausgleich erzwingen.
Dietmar Hirsch reagierte auf dem Rückstand mit weiteren Wechseln, brachte erst Florian Stütz für Mäkijärvi und später auch noch Ivo Tomas für Andi Pollaschh. Allein es half alles nichts. Die Oldenburger rannten zwar immer wieder an und Flanke um Flanke rauschte in den Strafraum, doch am Ende reichte es nicht mehr zum Ausgleich. Während die Cloppenburger ihren Sieg feierten, suchten die Blauen den weg zu ihre Fans, die sie an diesem Abend sensationell unterstützt hatten.

 

Dietmar Hirsch: Cloppenburg hat verdient gewonnen. So reicht es für uns einfach nicht. Man darf in dieser Saisonphase einfach keine Fehler machen und wir haben heute zu viele Fehler gemacht. Beiden Toren gehen individuelle Fehler voraus. Das gibt letztlich den Ausschlag.

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