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RegionalligaSchon wieder ein Spitzenspiel

22. April 2016
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Die Spitzenspiele geben sich im Marschwegstadion ja geradezu die Klinke in die Hand. Am Sonntag, um 15 Uhr, treffen unsere Blauen auf Weiche Flensburg. Ein Ausblick.

Tabellensituation: Die „Eisenbahner“ sind aktuell auf Platz drei notiert. Nur drei von 29 Spielen haben die Flensburger verloren. Das ist der Bestwert in der Liga und alles andere als Zufall, aber dazu später mehr. Für den Titel dürfte es nicht mehr reichen, denn Weiche hat bereits sechs Punkte Rückstand auf Wolfsburg, was vor allem der Tatsache geschuldet ist, dass die Nordlichter sich satte zehn Unentschieden geleistet haben.

Personal: Wir verraten an dieser Stelle wahrlich kein Geheimnis, wenn wir darauf verweisen, dass die Flensburger schön im Kieler Fahrwasser schwimmen. Das ist alles andere als despektierlich gemeint, denn Weiche auf der Suche nach Verstärkungen immer mal wieder den einen oder andere Ex-Kicker vom Nachbarn losgeeist. Trainer Daniel Jurgeleit ist es in den vergangenen Jahren nicht nur gelungen, seine Leistungsträger fast ausnahmslos zu halten, sondern den Kader gezielt zu verstärken. Kontinuität im personellen Bereich ist in Flensburg deshalb einer der Gründe für den Erfolg.

Leistungsträger: Der Blick auf die Statistik macht schon deutlich, dass der eine oder andere Akteur fast unverzichtbar ist. Das gilt allen voran für Torge Paetow. Der baumlange Innenverteidiger ist zwar noch zwanzig Jahre jung, dribbelt allerdings über den Rasen wie ein alter Hase. In 28 Spielen war Paetow am Ball. Auch Florian Kirschke ist ein Kicker, auf den die Weicher nicht verzichten wollen. Der Torhüter stand 27 mal zwischen den Pfosten. Ilidio Pastor Santos und Kevin Schulz bringen es auf genauso viele Einsätze, der routinierte Christian Jürgensen auf deren 26 und Abräumer Marc Böhnke auf 25. Gut, Zahlenspielereien dieser Art beenden wir jetzt mal und verweisen auf die Kategorie Torjäger.

Spielstil: Kaum eine Mannschaft bringt einer derart beeindruckende physische Präsenz auf den Rasen, wie der ETSV Weiche Flensburg. Das Tun der Schleswig-Holsteiner ist aber nicht nur auf rustikal-einsatzfreudige Komponenten zu reduzieren. Im Gegenteil. Die Flensburger spielen einen sehr strukturierten Fußball, haben ein klares Konzept. Die Mannschaft verschiebt klug, arbeitet effektiv gegen den Ball und kann bei eigenem Ballbesitz gehöriges Tempo entwickeln. Wenig charmant, natürlich nur aus Sicht des Gegners, ist auch die Stärke der Flensburger bei Standard-Situationen. Will heißen: Ecken oder gar Freistösse aus dem Halbfeld sind tunlichst zu vermeiden. Ja, wir haben hier leicht reden.

Torjäger: Zwei Zahlen wollen wir nochmal schnell auf den Markt werfen, um zu verdeutlichen, welcher Herausforderung sich unsere Truppe ausgesetzt sieht. In Tim Wulf sorgt ein robuster Angreifer seit Jahren für Treffer im Norden. 13 Tore gehen in dieser Serie auf das Konto des ehemaligen Kielers. Deren 10 hat Fiete Sykora, auch so ein ehemaliger Holsteiner, erzielt. Während Wulf allerdings zumeist ganz vorne drin wuselt, gibt Sommer-Einkauf Fiete meist die hängende Spitze oder sucht aus dem offensiven Mittelfeld kommend den Abschluss. Aufzupassen wäre außerdem auf den filigranen Josel Shirdel, ehemals beim HSV am Ball und Kevin Schulz, der im Mittelfeld, aber auch hinten drin spielen kann.
Hinrunde: Es war ein umkämpftes 0:0, aber allemal auch ein gerechtes. Beide Mannschaften haben dabei weder den Gegner, noch sich geschont, was fraglos auch durch acht gelbe Karten dokumentiert ist.

Form: Die Flensburger würden wohl heute deutlich vehementere Titelansprüche formulieren, hätten sie sich zwischen Mitte März und Anfang April nicht einen Hänger erlaubt. Fünf Unentschieden in Folge fallen in diesen Zeitraum. Zuletzt allerdings zeigte die Mannschaft ansteigende Spiellaune, siegte beim BSV Rehden 2:1 und gewann das Derby gegen den VfB Lübeck mit 3:2.
Schiedsrichter: Tim Skorczyk wird das Spiel leiten. Ihm assistieren Benjamin Buth und Georg Everwand.

Tipp: Wer sich die Wartezeit auf den Anpfiff sinnvoll verkürzen möchte, sollte sich einen Besuch der Blauen Burg gönnen. Unser Fan-Shop in der Burgstraße verführt nicht nur zum Fanartikelshopping, Burgherr Mirko ist immer auch für einen kurzen Klönsnack zu haben und ganz nebenbei bietet sich die Chance, am Kickertisch schon mal die richtige Taktik auszutüfteln, mit der unser VfB Oldenburg am Sonntag gegen Flensburg gewinnt.

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