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RegionalligaVfB gewinnt beim SV Drochtersen

30. April 2016
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Der VfB Oldenburg hat im Titelkampf nochmal ein Ausrufezeichen gesetzt. Vor 1.024 Zuschauern siegten die Blauen am Freitagabend beim SV Drochtersen/Assel mit 1:0 und zogen durch diesen Sieg nach Punkten mit Tabellenführer VfL Wolfsburg II gleich. Nils Laabs sorgte mit seinem Treffer in der 3. Minute für einen Freudentaumel bei den gut 200 VfB-Fans, die ihre Mannschaft ins Kehdinger Land begleitet hatten.

Trainer Dietmar Hirsch hatte seine Mannschaft im Vergleich zur Vorwoche verändern müssen. Florian Stütz hatte sich am Spieltag krankheitsbedingt abgemeldet. Ivo Tomas durfte aufgrund seiner Gelb-Sperre nicht mitspielen. Im Angriffszentrum kam deshalb Ibrahim Temin zum Einsatz, im Mittelfeld durfte Nils Laabs beginnen. Im rechten offensiven Mittelfeld sollte Antti Mäkijärvi Akzente setzen.

Der Routinier stellte auch gleich mal unter Beweis, dass er ein ganz feiner Kicker ist. Das Spiel war erst drei Minuten alt, als Laabs sich nach einem klugen Pass von Thorsten Tönnies urchsetzte und überlegt zum 0:1 einschieben konnte.

Es war der perfekte Auftakt für die Blauen, die in der Folge klar spielbestimmend waren und spürbar nachlegen wollten. Die Gastgeber brauchten eine gute Viertelstunde, um sich auf dem tiefen, aber gut bespielbaren Rasen erstmals zu melden. Das allerdings taten sie eindrucksvoll. Oliver Ioannu hatte sich links durchgesetzt und den Ball dann mit viel Gefühl über Dominik Kisiel gelupft, allerdings auch am Tor vorbei gezielt (16. Minute).

Eine knappe Minute später hatte der VfB dann ganz viel Glück. Florian Nagel hatte einfach mal abgezogen und mit seinem strammen Schuss den Pfosten getroffen. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem die ganz großen Torchancen ausblieben. Dennoch waren Feuer und Tempo drin und unmittelbar vor der Pause hätten die Blauen sogar das 0:2 nachlegen können. Nach einer tollen Kombination über Dennis Engel und Ibrahim Temin kam Thorsten Tönnies zwar zum Abschluss, doch ein Abwehrspieler konnte den Ball noch vor der Linie klären (44.).
In der Halbzeitpause nahm Dietmar Hirsch einen Wechsel vor. Antti Mäkijärvi blieb in der Kabine, für ihn kam Lavdrim Ebipi zum Einsatz. Auch taktisch hatte das Veränderungen zur Folge. Ebipi rückte in die Spitze, Temin ging nach rechts.

Drochtersen wollte schwungvoll starten, doch nach einer kurzen Phase des Abwartens waren es erneut die Oldenburger, die den Ton angaben. Zuvor allerdings hatten die Gäste noch einmal das Glück auf ihrer Seite. Neumann hatte sich erst gegen Kisiel durchgesetzt, der aus seinem Tor herausgekommen war, dann den Ball über den Oldenburger Torhüter gelupft. Doch als die Zuschauer bereits den Ausgleich bejubeln wollten, rauschte Franko Uzelac heran und klärte vor der Linie.

Der VfB agierte defensiv beeindruckend stabil und ließ kaum Torchancen zu. Vor allem die beiden Innenverteidiger Kamen Hadzhiev und Franko Uzelac räumten konsequent ab. Ihnen kam aber auch zugute, dass im Mittelfeld gut gegen den Ball gearbeitet wurde. Immer wieder wechselten sich Laabs, Winkelmann und Pollasch in der Defensivarbeit ab, fanden aber dennoch auch Zeit, offensive Momente zu kreieren. Allein das sicherlich vorentscheidende 0:2 wollte nicht fallen, auch weil Nils Laabs nach einem tollen Solo ganz knapp neben das Tor gezielt hatte (50.).
Drochtersen mühte sich, fand jedoch gegen die gute VfB-Mannschaft überhaupt kein Mittel. Dietmar Hirsch hingegen wollte nochmals etwas für die Offensive tun und brachte Alessandro Ficara für Dennis Engel ins Spiel. Die Folge des Wechsels: Tönnies rückte auf die rechte Seite der Viererkette, Temin ins linke Mittelfeld.

Maßnahmen, die durchaus Wirkung zeigten. Die spiegelte sich zwar nicht auf der Anzeigetafel, sehrwohl aber auf dem Spielfeld. Die Oldenburger agierten ungemein stabil und hatten schlicht ein Übergewicht. Drochtersen reagierte ebenfalls mit personellen Veränderungen, während in der Schlussphase beim VfB Miguel Canizales den erschöpften Ibrahim Temin ersetzte. Als die VfB-Fans bereits den Sieg feiern wollten, wurde es doch noch einmal ganz eng. Erst musste Kamen Hadzhiev gegen den eingewechselten Kevin Krottke retten, anschließend entschärfte Dominik Kisiel einen Fernschuss mit einer Glanztat. In der Nachspielzeit kamen die Gastgeber nochmal zu einem Freistoß und einer Ecke, nicht aber zum Ausgleich.

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