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RegionalligaNille belohnt Oldenburger Geduld

8. Mai 2016
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Der VfB Oldenburg hat den Kampf um den Titel in der Fußball-Regionalliga noch nicht aufgeben. Vor 2.003 Zuschauern siegten die Blauen gegen Eintracht Norderstedt mit 2:1. Nils „Nille“ Laabs belohnte dabei die geduldige Vorstellung des VfB mit zwei Toren.

Es war das erwartet schwere Spiel gegen eine defensiv sehr gute Norderstedter Mannschaft. Die Gäste, deren Fokus auf den Gewinn des Hamburger Pokals ausgerichtet ist und die aus diesem Grund auf einige angeschlagene Spieler verzichten mussten, waren vor allem darauf aus, das eigene Tor abzusichern. Offensiv allerdings setzte die Eintracht vor allem in der zweiten Halbzeit immer wieder gefährliche Nadelstiche.

Bei hochsommerlichen Temperaturen hatten die Blauen deutlich mehr vom Spiel, brauchten allerdings viel Geduld, um Lücken in den engmaschig agierenden Ketten der Gäste aufzutun. Bei Ballbesitz des VfB bildeten die Norderstedter eine Fünferkette vor dem eigenen Tor. Auch im Mittelfeld standen die Gäste sehr tief, machten die Räume so enorm eng und ließen dem VfB kaum Möglichkeiten.

Trotzdem versuchten es die Oldenburger immer wieder mit Tempo, um sich so an die Grundlinie vorzuarbeiten und den Ball dann Richtung Strafraum zu passen. Bereits nach zehn Minuten hatte Thorsten Tönnies die Führung auf dem Fuß. Nach einer feinen Kombination kam er mit viel Tempo über die linke Seite in den Sechzehner, doch statt vielleicht selbst abzuschließen, passte er in die Mitte, wo die Eintracht noch klären konnte.

In der Folge dauerte es lange, ehe die Blauen zu einer nächsten Möglichkeit kamen. Wiederholt funktionierte die Norderstedter Abseitsfalle, sehr zum Ärger des VfB, der mit manch knapper Entscheidung haderte. Die Oldenburger rannten zwar immer wieder an, mussten aber auch oft genug zurückpassen, weil sich einfach keine Möglichkeit ergab, um durch einen Pass in die Schnittstellen für Gefahr zu sorgen. Das sollte sich in der 34. Minute ändern. Florian Stütz hatte Joshua Adomako gekonnt in Szene gesetzt, doch er verfehlte das Tor knapp. Vier Minuten so später durften die Blauen dann endlich jubeln. Kamen Hadzhiev hatte den „Hammer“ ausgepackt, aus der Distanz abgezogen und Norderstedts Torhüter Johannes Höcker so zu einer Glanzparade gezwungen. Er konnte den Ball allerdings nur nach vorne abwehren. Nils Laabs reagierte am schnellsten und traf zum verdienten 1:0 für den VfB.

Offensiv hatten die Gäste bis dahin praktisch nicht stattgefunden und als der eine oder andere Fan sich gedanklich bereits in Richtung Halbzeitsnack verabschieden wollte, langten die Gäste hin. Nach einem langen Ball war der Ex-Oldenburger Marco Schultz mit einer technisch ganz feinen Annahme zur Stelle, legte sich den Ball vom linken auf den rechte Fuß und traf mit einem gezielten Schuss ins lange Eck zum 1:1 (42.).

Nach dem Wechsel das gleiche Bild. Der VfB drängte, fahndete immer wieder mit viel Geduld nach einer Lücke. Die Gäste ihrerseits wurden jetzt ab und an etwas mutiger und setzten immer wieder Nadelstiche. Dabei hatten sie in Person von Schultz sogar die Führung auf dem Fuß, doch der aufmerksame Dominik Kisiel lenkte seinen Schuss noch an die Latte (58.).

VfB-Trainer Dietmar Hirsch reagierte mit einem Wechsel und brachte Ivo Tomas für Dennis Engel. Der Kroate orientierte sich sofort nach vorne und hätte mit seiner ersten Aktion fast die Führung erzielt. Von Florian Stütz in Szene gesetzt, zog Tomas aus der Drehung ab, doch sein Schuss traf nur die Unterkante der Latte und sprang ins Feld zurück (60.).

Der VfB allerdings blieb jetzt dran, investierte noch mehr und sollte sich dafür auch belohnen. Ibrahim Temin dribbelte sich von der linken Seite in den Strafraum, passte dann mustergültig zu Nils Laabs, der dort stand, wo ein Torjäger stehen muss und den Ball ganz humorlos zum 2:1 ins Tor schob (67.).

In der Folge mühten sich die Gäste durchaus noch, sogar Höcker suchte in der Schlussphase immer wieder den Weg nach vorn, doch die Oldenburger waren dem dritten Tor näher als Norderstedt dem Ausgleich. Am Ende blieb es beim 2:1 des VfB, der sich damit einen freien Montag verdiente.

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