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RegionalligaVfB feiert zweiten Derbysieg

21. Mai 2016
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Der VfB Oldenburg hat sich mit einem Sieg in die Sommerpause verabschiedet. Vor 2.555 Zuschauern besiegten die Blauen den SV Meppen mit 3:0. Es war der zweite Derbysieg dieser Saison, da die Oldenburger bereits das Hinspiel mit 5:1 gewonnen hatten.

In die Freude über den verdienten und ungefährdeten Sieg mischte sich allerdings viel Wehmut und es flossen einige Tränen. Insbesondere Franko Uzelac ließ seinen Emotionen freien Lauf. Seit der Jugend für den VfB am Ball, durfte er die Blauen in seinem vorerst letzten Spiel für den VfB als Mannschaftskapitän aufs Feld führen. Das war dann allerdings viel zu früh zuende, denn Uzelac verletzte sich in einem Laufduell und musste nach 24 Minuten ausgewechselt werden.

Zu diesem Zeitpunkt hätten die Oldenburger bereits führen müssen. Uzelac selbst, aber auch Nils Laabs (14. Minute) sowie erneut Laabs und anschließend Marius Winkelmann (17.) hatten jeweils nach Ecken des starken Kevin Samide die Führung auf dem Fuß. In der 18. Minute war es Thorsten Tönnies, der für Laabs auflegte, doch dessen Schuss ging am langen Pfosten vorbei.

Von den Gäste war bis dahin wenig zu sehen. Meppen wollte aus einer dichten Abwehr über Konter für Gefahr sorgen. Als Anspielstation diente im offensiven Zentrum immer wieder Torjäger Muhamed Alawie, der allerdings gegen Franko Uzelac und Dominik Volkmer sowie später gegen Kamen Hadzhiev keinen Stich machen konnte.

In der Schlussphase der ersten Halbzeit hatte erneut Laabs die Chance zum Führungstreffer, doch Meppens Torhüter Benjamin Gommert war auf dem Posten.

Durch die verletzungsbedingte Herausnahme von Uzelac hatte VfB-Trainer Dietmar Hirsch schon während der ersten Halbzeit umgestellt. Hadzhiev rückte in die Innenverteidigung, Joshua Adomako ins Mittelfeld. Zwei weitere Wechsel sollten in der zweiten Halbzeit folgen, allerdings nicht aus rein sportlichen Gründen. Miguel Canizales machte nach einer guten Stunde Platz für Dennis Engel. Beide werden den VfB verlassen und Hirsch war wichtig, dass Routinier Canizales nochmals mit Beifall von den Fans bedacht werden konnte. Gleiches galt für Marius Winkelmann, der nach 73 Minuten für Lavdrim Ebipi Platz machen sollte.

Bis dahin war der VfB allerdings schon auf der Siegerstraße. Nach einer feinen Kombination über Thorsten Tönnies und Ibrahim Temin hatte Laabs in der 56. Minute zum 1:0 getroffen. Statt sich selbst lange feiern zu lassen, beorderte „Nille“ seine Mitspieler direkt zu Franko Uzelac an die Seitenlinie. Eine Szene, die sich noch zweimal wiederholen sollte.

Allerdings mussten die Blauen erst einen zittrigen Moment überstehen, denn die Gäste hatten ihre größte Chance. Allein es war nicht etwa eine herausgespielte Möglichkeit. Dennis Engel wollte den Ball zurückpassen und hatte etwas zu viel Druck in den Pass gebracht und so von Höhe der Mittellinie die Latte des eigenen Tors getroffen (68.).

Meppen war bemüht, aber offensiv einfach nicht zwingend. Anders die Blauen. In der 79. Minute erhöhte Samide mit einem ganz cleveren Schuss auf 2:0 und zwei Minuten vor Schluss legte Laabs dann noch das 3:0 für Lavdrim Ebipi auf.

Stimmen zum Spiel

Christian Neidhart, Trainer SV Meppen: Der Sieg für den VfB Oldenburg ist verdient. Wir gehen auf dem Zahnfleisch und hatten nicht die Kraft, um zurückzukommen. Trotzdem wollten wir das Derby für uns entscheiden. Mein Blick geht Richtung neuer Saison. Wir sollten uns einig sein und Wolfsburg die Daumen drücken, damit die endlich aus der Liga rausgehen. Die Konstellation ist gut, wir haben die Chance, eine spannende Regionalliga zu erleben. Wir haben nicht mehr die ganz großen Möglichkeiten, gehen aber gestärkt in die Saison. Am Ende ist es ganz bitter, der VfB hat eine überragende Saison gespielt, aber nicht mehr in der Hand als wir.

Dietmar Hirsch, Trainer VfB: Also Christian, wir haben schon zwei Sachen mehr, denn wir haben zweimal das Derby gewonnen. Und ich weiß auch nicht, ob ich unbedingt möchte, dass Wolfsburg aufsteigt. Aus sportlichen Gründen ja, aber ich möchte mich schon für das Rückspiel revanchieren, das wir hier hatten. Im Hinspiel haben wir, glaube ich, verdient gewonnen. Klar ist jeder enttäuscht, dass wir nicht Relegation spielen, aber hätte uns jemand gesagt, wir werden Zweiter und lassen 16 Mannschaften hinter uns, hätte jeder eingeschlagen. Platz zwei ist sensationell. Mit unseren Bedingungen sind wir eher ein Ausbildungsverein. Wir versuchen es umzustrukturieren, wollen längerfristige Verträge machen, damit die Spieler mit uns das Ziel haben, dritte Liga zu spielen. Man muss sehen, dass die Spieler Begehrlichkeiten bei anderen Vereinen geweckt haben. Welcher Verein aus der Regionalliga bringt zwei Spieler wahrscheinlich in die zweite Liga, so wie unsere beiden Innenverteidiger. Ich bedanke mich bei meinem ganzen Trainerteam. Das ist außergewöhnlich. Es muss sich niemand Sorgen machen. Wir arbeiten seit Wochen an einer konkurrenzfähigen Mannschaft. Ich darf mich bei allen Unterstützern, Sponsoren und Fans bedanken.

Zahlen, Daten & Fakten

VfB Oldenburg: Dominik Kisiel – Andreas Pollasch, Franko Uzelac (23. Joshua Adomako), Dominik Volkmer, Maycoll Canizales-Smith (59. Dennis Engel) – Kamen Hadzhiev, Kevin Samide – Marius Winkelmann (73. Lavdrim Ebipi), Ibrahim Temin, Thorsten Tönnies – Nils Laabs
Trainer: Dietmar Hirsch

SV Meppen: Benjamin Gommert – Janik Jesgarzewski, Marcel Thomas, Jovan Vidovic, Sebastian Schepers – Marc Schnier (82. Yannic Suchanke), Martin Wagner, Thorben-Johannes Deters (62. Mirco Born), Johan Wigger (70. Jan-Luca Ahillen) – Muhamed Alawie, Viktor Maier
Trainer: Christian Neidhart

Tore: 1:0 Nils Laabs (56.); 2:0 Kevin Samide (79.); 3:0 Lavdrim Ebipi (88.)

Schiedsrichter/in: Franz Bokop (SFN Vechta) – Assistenten: Dominic Schleicher (VfL Badenhausen), Martin Krause (SV Reislingen/Neuhaus)
Zuschauer: 2555

Gelbe Karte: Ibrahim Temin (4.), Maycoll Canizales-Smith (3.), Dominik Volkmer (7.), Andreas Pollasch (4.), Lavdrim Ebipi / Thorben-Johannes Deters (3.), Marc Schnier (6.)

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