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RegionalligaVfB findet kein Mittel gegen Barkmann

31. Juli 2016
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Strahlender Sonnenschein, tolle Stimmung, eine starke Kulisse und eine leidenschaftlich kämpfende Oldenburger Mannschaft. Klingt eigentlich nach dem perfekten Mix für einen Sieg des VfB. Doch vor 2.244 Zuschauern reichte es für die Blauen gegen den SV Eichede nur zu einem 0:0. Überragender Akteur auf Seiten der Gäste war Torhüter Julian Barkmann, der den Punkt mit mehreren starken Paraden festhielt.

Den ersten Schock hatten die Gastgeber schon vor dem Anpfiff zu verdauen. Torjäger Kifuta Kiala Makangu kam mit einer dicken Bandage ins Stadion. Er konnte nicht spielen, nachdem er sich im Training eine Knieverletzung zugezogen hatte. Auch Dallas Sikes-Aminzadeh stand nicht im Kader. An Stelle der Beiden sollten diesmal Daniel Franziskus und Laurel Aug beginnen. Im Vergleich zum Pokalspiel stand auch Ibrahim Temin nicht in der Startformation, dafür gab Conrad Azong die zweite Spitze.

Taktisch hatte sich VfB-Trainer Dietmar Hirsch für eine Dreierkette im 3-5-2-System entschieden. Die Gäste agierten im klassischen 4-4-2. Dabei stürmte Arnold Lechler neben Mustafa Karaaslan und erstgenannter sorgte bereits in der achten Minuten für die erste gefährliche Szene. An seiner scharfen Hereingabe von der rechten Seite rutschte Evgenij Bieche nur ganz knapp vorbei. Es sollte allerdings für lange Zeit die einzige Möglichkeit der Gäste bleiben, die sehr defensiv auftraten.

Der VfB brauchte eine Viertelstunde, um die erste Möglichkeit zu kreieren. Azong hatte aus vollen Lauf geflankt und Abnehmer Franziskus den Torhüter der Gäste einer ersten Kostprobe seines Könnens unterzogen. Die daraus resultierende Ecke konnte Eiche nur kurz klären, so dass Marc Meunier aus gut zwanzig Metern abziehen konnte und Barkmann so erneut gefordert war.

Der VfB nahm jetzt immer mehr Schwung auf. Nach einem feinen Pass von Frederik Lach setzte Azong Franziskus in Szene, doch der konnte aus der Drehung nicht mehr mit genügend Druck abschließen (18.), so dass Barkmann keine Mühe hatte.

In der 31. Minute wollten die Zuschauern schließlich die Führung bejubeln und tatsächlich lag der Ball auch im Tor. Doch der Treffer von Thorsten Tönnies fand bei Schiedsrichter Axel Martin keine Anerkennung. Er hatte den Oldenburger im Abseits gesehen, was der mit den Worten „niemals, Schiri“ kommentierte.

Kurz vor dem Pausenpfiff sollten dann die Eicheder nochmals gefährlich werden. Diesmal kam Karaaslan zum Abschluss, zielte aber neben das Tor.

Ohne Wechsel ging es in die zweite Halbzeit und die sollte erneut mit einer Glanzparade von Barkmann beginnen. Mit einem überragenden Reflex lenkte er einen Kopfball von Michael Denz noch um den Pfosten. Langsam wollten die Oldenburger fast verzweifeln, dabei hatte Barkmann noch viel mehr drauf, wie in den folgenden Minuten der für Azong ins Spiel gekommene Max Wilschrey erfahren musste. Zuvor allerdings musste auf der anderen Seite Patrick Nettekoven, der bis dahin fast beschäftigungslos geblieben war, sein Können aufbieten, um einen Schuss des eingewechselten Eudel Silva Monteiro zu parieren (68.).

Dennoch hatte der VfB das Spiel und den Gegner im Griff. Immer wieder rannten die Blauen an und hielten den Druck hoch. Letzteres war auch den effektiven Wechseln geschuldet. Wilschrey sowie Leon Neldner, der für Joshua Adomako gekommen war sowie der für Meunier eingewechselte Ibrahim Temin hatten viele gute Momente.

Die größte Chance sollte sich Wilschrey bieten. Vom starken Andreas Pollasch allerfeinst in Szene gesetzt, tauchte der Stürmer frei vor Barkmann auf, doch der brachte auch hier noch eine Hand an den Ball (70.). Erfahrungen dieser Art sollte der Oldenburger noch zweimal machen und weil zudem auch Lach scheiterte (75.) lief alles auf ein torloses Spiel hinaus. In der Nachspielzeit sollte dann eine Szene für schlechte Laune beim VfB sorgen. Ibrahim Temin wurde im Strafraum derart rustikal weggetreten, dass er später einen aufgerissenen Fuß zu beklagen hatte. Doch der zwingend fällige Pfiff durch Schiedsrichter Axel Martin blieb aus.

Stimmen zum Spiel

Jörn Großkopf, Trainer SV Eichede: Wir sind mit dem Punkt hochzufrieden. Wir wollten aus einer gesicherten Defensiv spielen und das haben wir auch sehr konzentriert gemacht. Hier werden einige noch auf den Allerwertesten kriegen, deshalb muss man froh sein, schon zu diesem frühen Zeitpunkt hier gespielt zu haben.

Dietmar Hirsch: Natürlich sind wir als Verein Vizemeister, aber heute war nur ein Spieler aus der vergangenen Saison in der Startelf. Ich bin trotz des Ergebnisses stolz auf die Leistung der Jungs, allerdings nervt es mich auch, dass sie sich nicht belohnt haben. Wir hatten drei, vier sehr gute Chancen und dann muss man in der Regionalliga auch mal eine nutzen. Defensiv haben wir sehr gut gestanden und zudem bis zum Ende versucht, das Tor zu erzwingen. Das sollte uns Mut für Freitag machen. Bei Kifuta muss man abwarten, er muss nochmal zur Kernspin und dann werden wir sehen, ob und wann er wieder spielen kann.

Marc Meunier: Es war mein ersten Spiel im Marschwegstadion und ein tolles Gefühl. Beim Einlaufen hatte ich eine Gänsehaut. Schade, dass wir nicht gewonnen haben. Persönlich bin ich natürlich glücklich, dass der Trainer mir erneut vertraut hat, obwohl ich ja in Rehden die gelb-rote Karte gesehen haben.

Daniel Franziskus: Ein schönes Gefühl, wieder hier zu spielen. Noch geiler wäre es natürlich mit einem Sieg gewesen, dennoch bin ich super zuversichtlich. Wir haben eine tolle Truppe und es wird von Woche zu Woche besser. Es ist doch ganz normal, dass die Automatismen noch nicht alle greifen. Defensiv haben wir nichts zugelassen, das ist die Basis.

Ralf Voigt: Mit den reinen Ergebnissen kann man nicht zufrieden sein, das ist ja klar. Trotzdem sollte man nicht vergessen, dass wir mit einer ganz jungen Truppe am Start sind, die sich entwickeln muss. Die Zuschauer müssen das sehen und spüren, dass diese Mannschaft ihre Unterstützung braucht. Das ist enorm wichtig für uns.

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