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Regionalliga0:2 gegen Hannover

5. August 2016
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Der VfB Oldenburg ist in der neue Saison noch nicht angekommen. Vor 1.624 Zuschauern unterlagen die Blauen am Freitagabend der zweiten Mannschaft von Hannover 96 mit 0:2. Die Gäste nutzten dabei zwei Fehler der Oldenburger gnadenlos aus.

Wie so oft im Fußball stellt sich nach 90 Minuten die Frage: Wie wäre es gelaufen, wenn …? Wenn Conrad Azong in der 8. Minute vielleicht noch einen oder zwei Schritte mehr gemacht und dann geschossen hätte. Natürlich ist das reine Spekulation.

Azong, der gegen einen Hannoveraner nachgesetzt und sich die Chance so erarbeitet hatte, zog direkt ab und nötigte Hannovers Torhüter Timo Königsmann zu einer Glanztat. Zwei Minuten zuvor hatte eben die auch Oldenburgs Torhüter Patrick Nettekoven vollbracht. Can Tuna hatte mit großer Wucht abgezogen und aufs kurze Eck gezielt, der VfB-Schlussmann war aber auf dem Posten.

Nach einer knappen Viertelstunde war dann aber auch Nettekoven machtlos. Nach einer Flanke von der rechten Seite zeigte Elias Huth ein perfektes Timing beim Kopfball, der ansonsten starke Frederik Lach hatte das Nachsehen und es hieß 0:1 (16. Minute).

Das Gegentor war eines mit Folgen, denn der VfB wirkte in der Folge sichtlich geschockt. Während bei den Gastgebern bis zur Pause kaum noch etwas funktionieren wollte, legten die auch mental schnelleren und vor allem zweikampfstärkeren Gäste nach.

Leon Lingerski passte den Ball in der 23. Minute im Mittelfeld unglücklich in die Füße eines Hannoveraners und der Bundesliga-Nachwuchs schaltete sofort um. Am Ende hatte Dennis Hoin noch -das Glück, den Ball mit Kopf gegen die Laufrichtung von Patrick Nettekoven ins lange Eck zu setzen und so zum 0:2 zu treffen.

Die Oldenburger waren jetzt vollkommen von der Rolle und liefen bis zur Pause fast nur noch hinterher. Hannover nutzte das allerdings nicht zu weiteren Treffern.

VfB-Trainer Dietmar Hirsch reagierte in der Pause nicht nur mit einer kurzen, lautstarken Ansage, sondern auch mit zwei Wechseln. Max Wilschrey ersetzte Conrad Azong im Angriff und im Mittelfeld kam Moritz Waldow für Leon Neldner ins Spiel. Das war jetzt ein gänzlich anders. Als hätten die Oldenburger einen Schalter umgelegt, schnürten sie die Gäste in der deren Hälfte ein, waren jetzt endlich auch mit Tempo unterwegs und gewannen deutlich mehr Zweikämpfe.

Allein ein Manko, das sich schon gegen Eichede gezeigt hatte, blieb. Der VfB ließ seine Möglichkeiten ungenutzt. Ein Kopfball von Daniel Franziskus verfehlt das Tor knapp (50.) und in der Schlussphase scheiterte Wilschrey mit einem Schuss aus der Drehung an Königsmann (80.).

Zwischenzeit hatte Hirsch einen dritten Wechsel vollzogen. Marc Meunier hatte nach einer Stunde angezeigt, dass sein Oberschenkel Probleme bereitet. Für ihn kam Johannes Gerhart ins Spiel. Der fügte sich zwar gut ein, wie überhaupt die ganze Mannschaft sich mit viel Kampfgeist gegen die Niederlage stemmte. Doch am Ende reichte es nicht, um die Heimniederlage zu vermeiden.

Stimmen zum Spiel

Thorsten Tönnies: Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren. Im Augenblick zahlen wir enorm viel Lehrgeld. Jetzt müssen wir in Wolfsburg etwas holen. Mein Kompliment gilt unseren Fans, die uns heute wieder sensationell unterstützt und nach dem Spiel noch aufgebaut haben.

Andreas Pollasch: In der zweiten Halbzeit haben wir gezeigt, wie es geht. Allerdings müssen wir so von Anfang an auftreten. Wenn bei einem Rückstand dann die Zeit verrinnt, spielt man halt mehr und mehr lange Bälle. Schade, dass wir unsere Chancen zum Anschluss nicht genutzt haben.

Mike Barten, Hannover 96: Es war ein Spiel mit zwei unterschiedlichen Halbzeiten. In der ersten Halbzeit haben wir aggressiv gegen den Ball gearbeitet und waren sehr präsent. Dass der VfB mit Druck aus der Kabine kommen würde, haben wir erwartet. Oldenburg war dann auch deutlich stärker. Ich bin froh über den 2:0-Sieg.

Dietmar Hirsch: Ich muss mich im Namen der Mannschaft für die ersten Halbzeit entschuldigen. Das hatte mit Fußball nichts zu tun. Vielleicht ist es so, dass ich schon vor dem Spiel laut werden muss, denn ich wollte eine Reaktion sehen und die haben die Jungs nach dem Wechsel gezeigt. Ich kann auch nicht mehr hören und sagen, dass wir eine junge Mannschaft haben. In diesem Land darf man mit 18 Jahren wählen und trägt Verantwortung. Es gibt Jungs, die spielen in dem Alter Bundesliga. Das ist auch eine Frage des unbedingten Willens. Man muss sich in so ein Spiel reinbarbeiten. Es waren aber individuelle Fehler, die uns heute aus der Bahn geworfen haben. Das beste am Spiel waren heute unsere Fans, die uns sensationell aufgebaut haben.

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