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RegionalligaDie Blauen gehen auf Wolfsjagd

11. August 2016
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Es ist unstreitig eine heikle Aufgabe, die am 3. Spieltag der noch jungen Regionalliga-Saison auf den VfB Oldenburg wartet. Unsere Blauen spielen am Samstag, 15 Uhr bei Lupo Martini Wolfsburg.

Der Aufsteiger wird den Termin ganz sicher mit einem dicken Ausrufezeichen versehen haben. Der Club mit den italienischen Wurzeln ist nämlich erstmals Teil eines Pflichtspiels auf heimischen Rasen, das zum Regionalligaprogramm zählt. Es braucht jetzt nicht die ganz große Portion Fantasie, um sich vorstellen zu können, dass die „Wölfe“ hochmotiviert aufdribbeln werden.

Bevor wir uns in der kurzen Vorschau der aktuellen Situation widmen, werfen wir nochmal einen kleinen Blick in die Wolfsburger Historie der vergangenen Serie. Beeindruckend souverän hat Lupo Martini nämlich die teils sehr erfahren aufgestellte Konkurrenz beherrscht, man möchte respektvoll anmerken ab und an sogar vorgeführt. Die Truppe von Trainer Francisco Coppi hat 22 von 30 Ligaspielen gewonnen und lediglich deren zwei verloren. Die Wolfsburger erzielten nicht nur die meisten Treffer (satte 74), sondern kassierten auch die Wenigsten Gegentore (nur 27). Überaus treffsicher gaben sich in der rekordverdächtig absolvierten Oberligaserie Andrea Rizzo (15 Tore) und Petrus Amin (13).

Wer derart stark aufspielt und so selbstverständlich die Liga nach oben verlässt, darf seinem Personal ruhig mal vertrauen. Die Verantwortlichen machen genau das, denn fünf Abgängen (deren vier in die zweite Mannschaft) stehen nur fünf Neuverpflichtungen gegenüber. Regionalliga-Erfahrung bringen dabei lediglich David Chamorro (zuvor VfL Wolfsburg II) sowie Jan-Christian Meyer (Germania Halberstadt) mit.

Das Stichwort Vertrauen greifen wir dann direkt nochmal auf und unterziehen die Trainerpersonalie der Gastgeber einer genaueren Betrachtung. Francisco Coppi, das klingt italienisch und selbst der gedankliche Grobmotoriker mag wenig überrascht sein, wenn der Trainer der Wölfe von sich sagt, er sei ein italienischer Wolfsburger. Einer, der seit – Achtung – mehr als 13 Jahren das Vertrauen der Verantwortlichen genießt. Am 1. Juli 2003 hat der heute 47-jährige das Traineramt bei Lupo Martini angetreten und in dieser Zeit mehr als die Hälfte aller Pflichtaufgaben erfolgreich bestritten. 1,71 Punkte sind im Schnitt für den Trainer notiert.

Diesbezüglich und damit wären wir bei der aktuellen Situation, will es in der Regionalliga noch nicht so richtig klappen. Zwei Spiele, beide auswärts, zwei Niederlagen, so lautet die Auftaktbilanz. In Lüneburg unterlagen die Wolfsburger mit 0:1, in Norderstedt mit 1:2. Klingt knapp und das war es auch, zumindest berichten die Oldenburger „Spione“ von einem spielerisch starken, läuferisch beeindruckenden Aufsteiger, der in einer 4-1-4-1-Formation den Gegner früh anläuft und so unter Druck setzt.

Der Blick auf das Personal macht deutlich, dass Coppi bislang 16 Spieler eingesetzt hat. Am kommenden Samstag wird mindestens ein 17. Kicker Regionalliga-Erfahrung sammeln dürfen, denn Torhüter Marius Sauss wurde in Norderstedt während der Nachspielzeit für ein wiederholtes Foulspiel mit gelb-rot vom Platz gestellt und ist gegen den VfB Oldenburg gesperrt.

Das Stadion der Unione Sportiva Italiana Lupo-Martini e. V., so der eindrucks- und klangvolle offizielle Vereinsname hört auf den Namen Lupo-Martini-Stadion und befindet sich in Wolfsburg-Kreuzheide. Es bietet 1.100 Zuschauern Platz. Klingt wenig, ist aber fast schon opulent, denn in der vergangenen Saison tummelten sich dort durchschnittlich nur 258 heißblütige Anhängerinnen und Anhänger des ältesten, in Deutschland von Gastarbeitern gegründete Sportvereins (es geht halt nichts über fundiertes Wikipedia-Wissen).

Der VfB sollte auf den Rängen also nicht nur mithalten, sondern den Ton angeben können. Der eine oder andere Gast dürfte das Stadion bereits kennen- und schätzen gelernt haben, immerhin konnten sich die Blauen hier in der vergangenen Serie im Pokal mit 2:1 durchsetzen. Hernach wurde munter gefeiert und es gab den einen oder anderen regen Plausch, zudem wurden die hier feilgebotenen Gaumenfreunden mit Genuss in Anspruch genommen.

Damit die Reise nach Wolfsburg auch in sportlicher Hinsicht ein Genuss wird, muss sich der VfB natürlich steigern. Konzentration von Anfang an, gepaart mit Leidenschaft, Mut, Taktik, der richtigen Einstellung und Glück im Abschluss sollten in der Summe ausreichen, um den ersten Saisonsieg zu erspielen.

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