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RegionalligaTraumtor von Pollasch

13. August 2016
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Lange 311 Minuten hat es gedauert, dann endlich durften die Fans des VfB Oldenburg den ersten Saisontreffer der Blauen bejubeln und was für einen. Andi Pollasch gönnte sich einen ganz feinen Volleyschuss und versenkte die Kugel im Tor von Lupo Martini Wolfsburg. Ein Traumtor, das zum Sieg reichte. Es gab aber nicht nur gute Nachrichten.

Trainer Dietmar Hirsch, nach einer Operation am Fuß noch auf Unterarmgehhilfen unterwegs, hatte seiner Formation im Vergleich zur Vorwoche erneut verändert. Josh Adomako rückte als Innenverteidiger an die Seite von Freddy Lach , rechts verteidigte Jo Gerhart. Im Mittelfeld kam diesmal Moritz Waldow von Beginn an zum Eisatz.

Entscheidender als die Aufstellung war allerdings, dass die Oldenburger diesmal von Anfang an voll konzentriert waren und aggressiv zuwerke gingen. Das zahlte sich auch früh aus. Bereits nach fünf Minuten musste Lach sich strecken, um einen Schuss von Elvir Zverotic zu blocken. Es sollte die für längere Zeit einzige offensive Aktion der Gastgeber sein, denn der VfB hatte die „Wölfe“ schnell im Griff.

Der sehr agile Conrad Azong leitete nach sieben Minuten die erste gefährliche Situation der Gäste sein. Nach seinem Zuspiel kam Thorsten Tönnies aus kurzer Distanz aber nicht zum Abschluss. Sieben Minuten später initiierte Moritz Waldow die nächste gefährliche Situation, die mit einem Lattenschuss von Leon Lingerski endete (12. Minute).

Im direkten Gegenzug hätte es durchaus gefährlich werden können, doch Leon Henze setzte seinen Schuss zu hoch an.

Mitte der ersten Halbzeit hatten die Wölfe dann Glück. Im Kampf um den Ball griff Torhüter Lennart Gutsche dann mehr in die Beine von Tönnies, doch der durchaus vertretbare Elfmeterpfiff des ansonsten guten Schiedsrichters Murat Yilmaz blieb aber aus (26. Minute). Kurz darauf musste sich dann Michael Denz ganz lang machen, um nach einem Konter der Gastgeber in höchster Not effektiv zu klären. Derlei offensive Szenen der Wolfsburger blieben aber Mangelware, was in erster Linie dem Oldenburger Abwehrspiel geschuldet war. Gegen den Ball wurde mit Leidenschaft gearbeitet, so dass die Wolfsburger immer wieder zu langen Pässen gezwungen waren, die dann eine leichte Beute der Oldenburger Defensive wurden.

Die letztlich beste Torchance hatte Lupo schließlich in der 31. Minute. Nacheiner Ecke schraubte sich der beeindruckend groß gewachsene Harry Pufal in die Luft, setzte seinen Kopfball allerdings über das Tor. Das sollte sich rächen, denn kurz vor der Pause langte Andi Pollasch zu. Nach einer Ecke von Daniel Franziskus, der übrigens am Spieltag seinen 25. Geburtstag feierte, war Pollasch zur Stelle und belohnte die kämpferisch überzeugende Oldenburger Vorstellung mit einem Traumtor zum 0:1 (41. Minute).

Nach dem Wechsel wurden die Oldenburger in ihrem Tun immer sicherer. Wenn die Mannschaft sich etwas vorwerfen lassen musste, dann allenfalls, das 0:2 nicht zu erzielen. Der VfB hatte den Gegner i der gesamten zweiten Hälfte im Griff, Wolfsburg kam nicht einmal gefährlich zum Abschluss.
Getrübt wurde die Oldenburger Leistung allerdings durch eine schwere Verletzung. Nach einem Laufduell bleib Jo Gerhart im Rasen hängen und musste kurz darauf vom Platz getragen und ins Wolfsburger Krankenhaus transportiert werden. Eine genaue Diagnose steht noch aus. Für dem ehemaligen Aschaffenburger kam Dallas Sikes Aminzadeh ins Spiel (50.).

Der VfB zeigte sich aber nicht geschockt, sondern blieb auch in der Folge die dominierende Mannschaft. Allein das erlösende zweite Tor wollte nicht fallen. Daran änderte auch der zweite Wechsel im Oldenburger Spiel nichts. Nach einer guten Stunde brachte Dietmar Hirsch den aktuellsten Neuzugang der Blauen. Christopher Kramer, erst zwei Tage vor dem Spiel verpflichtet, kam für Conrad Azong ins Spiel und fügte sich gleich gut ein.
Gleiches durfte auch Nicolas Eiter für sich reklamieren, der einer Viertelstunde vor Schluss für Moritz Waldow ins Spiel kam und im Mittelfeld fast jeden Zweikampf für sich entscheiden konnte. Am Ende stand ein ebenso verdienter, wie wichtiger Sieg des VfB, der sich aktuell auf Platz zehn der Tabelle wiederfindet.

„Ich bin sehr zufrieden. Wir haben das defensiv gut gemacht und den Gegner nicht Fußball spielen lassen. Im Spiel nach vorne müssen wir noch konsequenter sein, aber das wird von Spiel zu Spiel besser. Christopher Kramer wird uns auf jeden Fall helfen. Man hat heute schon gesehen, dass er uns mit seiner Qualität besser macht“, so VfB-Trainer Dietmar Hirsch nach dem Schlusspfiff.

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