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RegionalligaDie Block-Elf wartet

9. September 2016
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Oldenburg. Hoppla, schon wieder Wochenende, schon wieder Spieltag! Unsere Blauen sind mal in der Fremde gefordet. Am Samstag, um 15 Uhr wartet der VfV Borussia 06 Hildesheim auf den VfB Oldenburg.
Eines ist mal sicher, die Blauen werden sich ausgesprochen gut gelaunt auf den Weg ins südliche Niedersachsen machen, um im altehrwürdigen Friedrich-Ebert-Stadion drei Punkte zu holen. Der letzte Ausflug in diese Richtung war schließlich erfolgreich. Bei Lupo Martini Wolfsburg siegten sie 1:0. Gut gelaunt aber auch, weil es in dieser Woche allerlei gute Nachrichten gegeben hat. Unsere Fußballerinnen zum Beispiel haben das Spitzenspiel in Wiefelstede gewonnen und ganz außersportliche hat der VfB am vergangenen Mittwoch einen tollen Sponsorenabend veranstaltet.
Jetzt allerdings gilt die ganze Konzentration wieder dem schwierigen Spiel in der Domstadt. Schwierig? Die Gastgeber sind doch „nur“ Tabellenvierzehnter! Das ist natürlich unstreitig, eine genauere Betrachtung wird allerdings die Schwere der Aufgabe unterstreichen. Die Hildesheimer haben im vergangenen Sommer einige Veränderungen hinter sich gebracht, unter anderem auf der sportlichen Kommandobrücke. Der langjährige Erfolgstrainer Jürgen Stoffregen hatte sein Engagement beendet. Als Nachfolger wurde Mario Block auserkoren, den man in der Regionalliga Nord noch gut aus seiner Zeit als Trainer des Goslarer SC kennt.
Damit einhergehend wurde auch die Mannschaft deutlich verändert. Sieben Spieler haben den VfV verlassen, acht neue wurden angstellt, teils jung, teils erfahren. Auf dieser Mischung basiert auch das sportliche Konzept der Domstädter, die mit zwei torlosen Unentschieden, in Lübeck und Drochtersen in die neue Saison gestartet sind. Das ist unstreitig schon mal aller Ehren wert. Nachhaltig beeindruckt und damit wären wir beim Thema „starker Gegner“ haben die Hildesheimer dann im ersten Heimspiel und zwar ihre Fans genauso, wie den Kontrahenten. Der hieß VfL Wolfsburg II, galt als großer Meisterschaftskandidat und wurde mit 3:0 abgefiedelt.
Das war fraglos ein Paukenschlag, immerhin hieß es kurz vor Saisonbeginn, die Mannschaft müsse sich noch an den neuen Trainer und seine Vorstellungen gewöhnen. Das wiederum hat dann doch schnell geklappt. In den folgenden drei Spielen holten die Hildesheimer dann aber nur noch einen Zähler, zuhause beim 0:0 gegen den starken Lüneburger SK. In Meppen hingegen hieß es 0:2, zuletzt unterlag die Block-Elf mit 0:3 erstaunlich deutlich bei Eintracht Norderstedt. Die Ergebnisse machen aber sehr deutlich, worin die Hildesheimer Stärke vor allem besteht. Die Mannschaft spielt sehr diszipliniert gegen den Ball, verteidigt enorm kompakt und lässt dem Gegner nur wenigen Chancen.
Ein Manko ist die eigene Chancenverwertung und das kommt uns Oldenburger ja bekannt vor. Für Mario Block war das ein Grund, in dieser Woche nochmal einen kurzfristigen Test anzusetzen. Beim FC Ambergau/Volkersheim siegte der Regionalligist mit 4:0. Personell sind die Gastgeber offenbar komplett, allein Stürmer Omar Fahmy wird ausfallen, heißt es auf der Homepage des VfV, dessen Leistungen durch spielerische Momente ebenso gekennzeichnet sind, wie durch großen Kampfgeist.
Die Statistik wiederum spricht unfassbar eindeutig für den VfB Oldenburg. 16 Spiele gegen den VfV sind notiert, viermal trennte man sich unentschieden, zwölfmal hieß der Sieger VfB! Die letzten vier Auswärtsspiele in Hildesheim gewannen die Oldenburger sogar zu Null, zweimal 2:0, zweimal 1:0. Auch das Torverhältnis von 43:9 spricht eindeutig für den VfB. Zugegeben, das sind statistische Spielereien, mit denen man bestenfalls den Humor anregen kann.
„Wir müssen konzentriert Fußball spielen, wobei ich das Spielen nachhaltig betone“, sagt Dietmar Hirsch. Der VfB-Trainer fordert von seiner Mannschaft nicht nur Konzentration von Anfang an, sondern auch die Gier auf Tore. „Die Jungs müssen den Ball mit aller Macht reinmachen wollen. In dieser Liga bekommt man nicht viele Chancen und die, die man sich erspielt, muss man einfach nutzen. Das war bislang unser großes Manko“, sagt er.
Offen sind derweil einige Personalie. Der eine oder andere Spieler war in dieser Woche erkältet, Marc Meunier zudem angeschlagen. Fraglich ist auch, ob Daniel Franziskus Dienst tun kann. Er hat zwar die ersten Laufeinheiten absolviert, eine Entscheidung wird aber erst kurz vor dem Spiel fallen. „Ich möchte natürlich unbedingt spielen, aber es macht nur Sinn, wenn ich der Mannschaft auch helfen kann“, sagt der mit vier Treffern beste Torschütze der Blauen.
Noch nicht dabei sein kann dagegen Neuzugang Muhittin Erdem Bastürk. Der VfB Oldenburg hat allerdings Signale von der FIFA erhalten, dass die Spielberechtigung für ihn in der kommenden Woche vorliegen soll.

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