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RegionalligaSpielberechtigung liegt vor

16. September 2016
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Eines steht mal fest, der VfB Oldenburg muss sich in der bisherigen Saison ganz sicher nicht vorwerfen lassen, zu sehr mit Fortuna angebändelt zu haben. Im Gegenteil, die Glücksgöttin ignoriert die Blauen mit fast schon boshafter Penetranz. Da möchte man meinen, vor dem Spiel gegen den 1. FC Germania Egestorf/Langreder am Sonntag, ab 15 Uhr, wäre es an der Zeit, diese Ignoranz zu beenden. Warum das auch so sein könnte, erklären wir in unserer Vorschau.

Der Gegner: Die Germanen sind über die Relegation noch in die Regionalliga gerutscht. In der Oberliga reichte es in der vergangenen Saison „nur“ zum zweiten Platz. Das ist fürwahr kein Makel, denn Lupo Martini Wolfsburg hat eine schlicht überragende Saison gespielt und war einfach nicht zu stoppen. Immerhin, Egestorf konnte sich in einem spannenden Finale durchsetzen und Altona 93 und den Bremer SV hinter sich lassen. „Nebenbei“ gelang den Egestorfern außerdem der Sprung in den DFB-Pokal. Mit Rücksicht auf unser Nervenkostüm wollen wir darauf an dieser Stelle aber nicht näher eingehen.

Die Bilanz: Der Regionalliga-Alltag gestaltet sich für den Aufsteiger durchaus schwierig. Vier Punkte nach sieben Spielen sind nicht eben die üppigste Ausbeute. Bei genauerer Betrachtung fällt aber auf, dass die Egestorfer zuletzt durchaus achtbare Ergebnisse erzielt haben. Einmal davon abgesehen, dass sie gegen den VfL Wolfsburg II mit einem 2:1 ihren ersten Saisonsieg feiern durften, haben sie auch beim 0:0 gegen Norderstedt gepunktet und gleich dreimal nur knapp, nämlich mit einem Tor Unterschied, verloren.

Personal: Die Verantwortlichen haben offenbar großes Vertrauen in ihre Kicker, denn im Sommer blieben die ganz großen Veränderungen aus. Drei Abgängen standen fünf Neuzugänge gegenüber, darunter vier Spieler aus der U19 des JFV Calenberger Land. Bekannteste Akteure sind ohne Frage Torhüter Markus Straten-Wolf und Stürmer Christoph Beismann, die beide schon für den TSV Havelse gespielt haben.

Stärken und Schwächen: Die Mannschaft steht defensiv nicht so schlecht, verteidigt kompakt und bringt viel Kampfkraft auf den Rasen. Die Schwächen lassen sich schon im Torverhältnis von 5:13 ablesen. Das Spiel nach vorn ist nicht das effektivste. Viermal blieben die Egestorfer ohne eigenen Treffer.

Statistisches: Der Spielplan ist schon ein wenig irritierend, denn der Aufsteiger startete mit zwei Auswärtsspielen und hatte anschließend fünf Heimspiele in Folge. Bis jetzt hat Trainer Jan Zimmermann insgesamt 19 Spieler eingesetzt. Markus Straten-Wolf, Marek Waldschmidt und Marvin Stieler waren dabei jeweils über 630 Minuten am Ball.

Keine Frage, ein Spaziergang wird auch das Spiel gegen den 1. FC Germania Egestorf/Langreder nicht. Trotzdem ist der VfB Oldenburg zuhause sicherlich favorisiert.

„Wir müssen liefern“, sagt Dietmar Hirsch.

Dabei will der Trainer der Blauen auch gar nicht groß darüber sprechen, dass seine Mannschaft zuletzt sehr nachhaltig vom Verletzungspech heimgesucht worden ist. Mit Leon Neldner kam in der Vorwoche bereits der fünfte Langzeitverletzte auf die Liste der Ausfälle. Wie lange der VfB zudem auf Leon Lingerski verzichten muss, ist offen. Nach wiederkehrenden gesundheitlichen Problemen wird er jetzt nochmals von einem Spezialisten auf Herz und Nieren untersucht.

Im Training hat die Mannschaft in dieser Woche intensiv gearbeitet. „Bei dem schönen Wetter haben wir uns draußen viel bewegt“, sagt Dietmar Hirsch und muss selbst lachen, denn angesichts der hochsommerlichen Temperaturen war der Spaßfaktor bei den Laufeinheiten sicher überschaubar. Der Trainer allerdings wollte Ausreden nicht gelten lassen.

„Wir haben in Hildesheim schlecht gespielt, es war auch kämpferisch und läuferisch zu wenig, also hatten wir Aufholbedarf“, sagt er. Darüber hinaus hat sich die Mannschaft am Dienstag auch nochmal das Spiel des vergangenen Samstags auf Video angeschaut. Klingt nicht eben nach einer Belohnung.

„Belohnen können die Jungs sich mit drei Punkten am Sonntag“, sagt der VfB-Trainer, der personelle Umstellungen ankündigt, aber nicht ins Detail gehen will.

Klar ist aber und damit wären wir bei der guten Nachricht, dass Muhittin Bastürk, den alle nur Erdem rufen, endlich für die Blauen spielen darf. Am Donnerstag hatte Geschäftsstellenleiter Stephan Wulf endlich die Freigabe durch die FIFA erwirkt, am Freitag folgte auch die Spielberechtigung durch den NFV. Ob das wulfsche Ohr vom vielen Telefonieren noch glüht, ist nicht bekannt, festzuhalten bleibt aber, dass sich der Einsatz gelohnt hat.

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