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RegionalligaDer VfB spielt auf St. Pauli

23. September 2016
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Hallo Hamburg, heißt es am Sonntag für den VfB Oldenburg. Eine entspannte Hafenrundfahrt, Shopping zwischen Jungfernstieg und Mönckebergstraße, vielleicht mal auf den Michel und die Aussicht genießen und anschließend noch ein Bummel über den Kiez. Vergesst es! Freizeit kann „jeder“, wir hingegen fahren ja nicht zum Spaß in die Hansestadt, sondern um ab 14 Uhr drei Punkte beim FC St. Pauli II zu holen.

Der Kick lohnt sich unbedingt und nicht allein, weil wir natürlich nach dem Abpfiff mit unseren Jungs (hoffentlich) feiern, sondern auch aufgrund der außergewöhnlichen Spielstätte. Fußball-Romantiker kommen im Stadion Hoheluft voll auf ihre Kosten. Die Paulianer sind hier allerdings nur der Untermieter, denn das altehrwürdige Stadion ist die Heimstätte von Victoria Hamburg.

Im krassen Gegensatz dazu steht der Gegner, den wir natürlich etwas genauer unter die Lupe genommen haben.

Der Gegner: Beim FC St. Pauli II nimmt man die Nachwuchsförderung noch ernst. Den sommerlichen Zukauft etablierter Berufsbußballspieler sucht man hier vergeblich. Vielmehr haben die Verantwortlichen zur Kaderveränderung erstmal geschaut, wer denn in der eigenen U19 ordentlich gegen den Ball getreten hat und gleich sieben junge Fußballer in die zweite Mannschaft übernommen. Vier weitere Zugänge haben sie außerdem bei unterklassigen Hamburger Vereinen gefunden.

Saisonverlauf: Der Stadt war so schlecht nicht, denn die Nachwuchstruppe siegte zum Auftakt in Egestorf und Drochtersen. Bemerkenswert ist fraglos auch ein 2:2 gegen die zweite Profimannschaft des VfL Wolfsburg. Zuletzt allerdings hieß es 0:3 gegen den Lüneburger SK und 1:1 in Norderstedt.

System und Spielstil: In den bisherigen Spielen haben die Paulis bevorzugt im klassischen 4-4-2-System agiert. Dabei setzen die Braun-Weißen mehr spielerische als kämpferische Akzente.

Trainer: Einen Wechsel gab es im Sommer an der Seitenlinie. Remigius Elert, der die Mannschaft knapp eineinhalb Jahre trainiert hatte, wechselte zur U19, von dort wiederum kehrte Joachim Philipkowski in die Regionalliga zurück.

Zahlenspielerei:
19 Spieler haben die Hamburger bislang eingesetzt. Als unverzichtbar haben sich dabei Michael Ambrosius, Jacob Rasmussen und Jan-Marc Schneider erwiesen, denn dieses Trio hat satte 720 von 720 möglichen Spielminuten abgegriffen. Schneider ist zudem mit vier Treffern auch bester Torschütze seiner Mannschaft. In der Tabelle belegt der FC St. Pauli II zurzeit den 13. Platz, hat zweimal gewonnen, sich zweimal die Punkte geteilt und viermal verloren, bei einem Torverhältnis von 9:13.

Stärken, Schwächen und so: Darüber müssten eigentlich die Trainer urteilen, aber wir versuchen es auch mal. Die Nachwuchstruppe spielt einen technisch feinen Ball und ist in ihrem Tun gut strukturiert. Letzteres belegt die überschaubare Anzahl von nur 13 Gegentoren. Schwächen offenbaren die Stadtteilkicker durchaus im Spiel nach vorn. Immerhin, sie haben nur achtmal getroffen, aber damit auch acht Punkte geholt. Natürlich fehlt der jungen Mannschaft die Erfahrung und wenn der Gegner rustikal zuwerke geht, findet das nicht unbedingt Beifall.

Historisches: Auf St. Pauli haben wir eigentlich immer ordentlich und besser ausgesehen. Anno 2014 hieß es 4:2 für die Braun-Weißen, aber seinerzeit wurde auch in Norderstedt gespielt. Wenn im Stadion Hoheluft angepfiffen wurde, hieß der Sieger mit schöner Regelmäßigkeit VfB Oldenburg. In der vergangenen Saison siegten die Blauen durch Tore von Kamen Hadzhiev, Franko Uzelac und Thorsten Tönnies mit 3:2.

Ausgangslage: Unsere Jungs haben beim 3:0 gegen den 1. FC Germania Egestorf/Langreder überzeugt. Zwar müssen wir am Sonntag auf unseren besten Torschützen, Daniel Franziskus, verzichten, aber die Mannschaft hat so viel offensives Potenzial, dass diese Lücke geschlossen werden kann. Allen voran Christopher Kramer und Conrad Azong, die gegen Egestorf Fleißpunkte wie Akkordarbeiter eingesammelt haben, brennen auf ihren ersten Treffer. „Conny“, der ja auch schon für Viktoria gespielt hat, kennt in der Hoheluft ohnehin jeden Grashalm, hat also fast Heimvorteil.

Schiedsrichter: Wir freuen uns auf die Spielleitung durch Mario Birnstiel. Der 30-jährige Schiedsrichter ist für TusPo Petershütte an der Pfeife. Der gebürtige Verdener wird sein zweites Regionalligaspiel in dieser Saison leiten. Im Hauptberuf ist er als Polizist ebenfalls für die Einhaltung von Regeln zuständig. Assistieren werden ihm Karl Peter von Writsch und Dominic Schleicher.

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