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RegionalligaOldenburger Wolfsjagd

14. Oktober 2016
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Die Wölfe kommen und unser VfB Oldenburg bläst zum Halali. Sorry, aber an der Nummer kamen wir jetzt echt nicht vorbei. Genauso wenig kommen wir an einer kleinen Rückschau vorbei, denn der Kick gegen den VfL Wolfsburg II war in der vergangenen Saison ein ganz besonderer. Als starten wir doch mit …

Dem Rückblick: Das 1:2 gegen den professionellen Nachwuchs aus der VW-Schmiede bedeutete in der vergangenen Saison die Wende im Titelkampf. Leider, wie man aus Oldenburger Sicht ehrlich zugeben muss. Allerdings kam der Kick einem Skandalspiel gleich. Verbale Entgleisungen unschönster Art, Platzverweise, ein Schiedsrichter mit klaren Affinitäten, die nicht den Gastgebern galten und am Ende eine knappe und unglückliche Niederlage. Den Wolfsburgern war damit die Revanche für das 0:2 aus dem Hinspiel gelungen und letztlich setzten sie zum Spurt auf den Titel an. Am Ende allerdings reichte es erneut nicht für den Aufstieg und es kam zum personellen Umbruch. Damit wären wir bei …

Der Mannschaft: 13 Spieler haben die Wolfsburger im Sommer abgegeben, 19 neue Kicker mit Verträgen ausgestattet. Gleich zwölf Neuzugänge stammen aus der eigenen Talentschmiede, der U19 des VfL, sind also Jugend-Bundesliga erprobt. Darüber hinaus wurden talentierte Fußballer auch aus dem Ausland geholt, zum Beispiel Ismael Azzaoui von den Tottenham Hotspur. Aber Trainer Valérien Ismaël setzt natürlich nicht nur auf „Jungspunde“. Vielmehr wurden die Abgänge gestandener Akteure, wie etwa von Torjäger Dino Medjedovic, der jetzt in Paderborn spielt, und von Bastian Schulz, jetzt Osnabrück, durch erfahrene Recken ersetzt. Marcel Sutter kam vom BSV Rehden nach Wolfsburg und von Preußen Münster wechselte Marcel Reichwein zum Titelverteidiger. Grund genug, etwas anderes zu thematisieren, …

Die Leistungsträger: Hier müssen wir natürlich zuerst über Marcel Reichwein sprechen. Neun Tore hat der Angreifer bereits erzielt. Nicht so schlecht, sollte man meinen. Der erfahrene Stürmer ist aber auch in einer anderen Kategorie Tabellenführer, bei den gelben Karten. Bereits siebenmal wurde er in dieser Saison schon verwarnt. Julius Möbius weiß ebenfalls wo das Tor steht. Er hat viermal getroffen. Alexander Brunst-Zöllner ist ein sicherer Rückhalt im Tor und im defensiven Mittelfeld ist Sebastian Wimmer unverzichtbar. Gleiches gilt für Dampfmacher Robert Hermann, der bevorzugt die linke Mittelfeldseite besetzt. Allerdings ist die Formation nicht von Problemen, als da wären …

Die Schwächen: Mit Reichwein haben die Wölfe einen echten Knipser am Start, der jede Abwehr vor Probleme stellen kann. Nimmt man noch Möbius dazu, haben diese beiden Spieler allerdings auch 13 von insgesamt nur 17 Treffern der Wolfsburger erzielt. Die Offensive ist schlicht zu sehr auf Reichwein zugeschnitten, die Hintermannschaft für Konter anfällig. Auffällig ist zudem, dass der Titelfavorit sich in der Fremde schwer tut. Sechsmal haben die Wolfsburger auswärts gespielt, keines dieser Spiele aber gewonnen. Drei Unentschieden und drei Niederlagen sind eine dünne Bilanz und nicht immer hatte der Trainer Grund, mit den Schiedsrichtern zu hadern, wie etwa nach einem überraschenden 1:2 bei Aufsteiger Egestorf. In Hildesheim hieß es sogar 0:3. Auch in taktischer Hinsicht ist sicher noch Luft nach oben. Schon in der letzten Saison profitieren die Wolfsburger vor allem von ihrer individuellen fußballerischen Klasse, widmen wir uns also …

Der Stärke: Keine Frage, die jungen Burschen und ihre etwas älteren Führungsspieler können alle überdurchschnittlich gut Fußball spielen. Technisch dürfte es kaum stärkere Mannschaften geben, vielleicht mal abgesehen von der in dieser Saison sehr gut spielenden zweiten Mannschaft von Hannover 96. Gelingt es dem Gegner nicht, den Spielfluss der Wolfsburger zu stören, können die ihre Kontrahenten durchaus mal schwindelig spielen. Das gelang aber noch nicht zu oft, das zeigt:

Die Bilanz: Elf Spiele, vier Siege (alle Zuhause), vier Unentschieden, drei Niederlagen und das bei einem Torverhältnis von 17:15. Die Verantwortlichen werden es vielleicht nicht laut aussprechen, aber etwas mehr hätte es sicher sein dürfen. Zwölf Punkte Rückstand auf Meppen, das ist schon sehr happig. Allerdings haben die Wolfsburger auch schon gezeigt, dass sie mit den Top-Teams der Liga mithalten können. Gegen Meppen und Lübeck haben sie jeweils 2:1 gewonnen, in Havelse beim 1:1 gepunktet und nur in Lüneburg mit 1:2 verloren. Zuletzt gab es ein sicheres 2:0 gegen Norderstedt, bei dem die Gäste sich den Luxus erlaubten, einen Elfmeter zu verschießen. Also trauen wir uns jetzt mal an …

Die Einschätzung: Unstreitig wartet auf den VfB ein dicker Brocken und die Vorgeschichte sorgt für viel Brisanz. Viel wird davon abhängen, ob etwa der Schiedsrichter sich durch dauerhaftes und lautstarkes Lamentieren beeinflussen läßt oder nicht. Rustikales Spiel steht bei den Gästen sicher nicht ganz oben in der Beliebtheitsskala und klar ist auch, dass der VfB sich immer in ein Spiel kämpfen muss. Mit der Unterstützung der Zuschauer sollte es deshalb möglich sein, die drei Punkte in Oldenburg zu behalten.

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