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RegionalligaDer VfB muss ins Emsland

20. Oktober 2016
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Wir könnten jetzt ganz viele Nettigkeiten auspacken und mal so richtig lange drumrum reden. Vergesst es. Sonntag, 14 Uhr, Hänsch-Arena. Der VfB Oldenburg spielt beim SV Meppen und da kann es doch für unsere Jungs nur eine Ansage geben: Macht’s noch einmal! Kommen wir in unserem kleinen Vorspiel also direkt mal auf …

Die Vorsaison: Ja, am Ende hat es nicht ganz gereicht und zugegebenermaßen konnten wir uns über Platz zwei auch nicht hundertprozentig freuen. Aber die Erinnerung an zwei Spiele sorgt für strahlende Mienen in der Redaktion. Am 21. Mai diesen Jahres haben unsere Kicker die Emsländer mit 3:0 vom Rasen des Marschwegstadion gefiedelt. Schön wars. Noch breiter wird unser Grinsen allerdings beim Gedanken an 7. Februar. Mit 5:1 triumphierten die Blauen im Emsland. Es war natürlich ein historischer Erfolg, der durchaus noch höher hätte ausfallen können. Leider ist selbiger mittlerweile nur noch ein schöner Bestandteil der Historie dieses ewig jungen Duells. Die Gegenwartet ist eine andere. Richten wir unseren Blick also auf …

Die Gegenwart: Zwölf Spiele, 29 Punkte, Tabellenplatz eins. Der SV Meppen dominiert die Regionalliga, das muss man einfach mal anerkennen. Die Emsländer haben einen rekordverdächtigen Start in die neue Saison hingelegt, neunmal in Folge gewonnen und schienen der Konkurrenz lange Zeit regelrecht enteilen zu wollen. Keine Frage, die Truppe von Trainer Christian Neidhart ist zurzeit allererster Meisterschaftsanwärter. Ob das so bleibt? Eine Antwort auf diese Frage fällt schwer. Es scheint, als hätten die Emsländer ihre Erfolgsspur verlassen, das zumindest suggeriert …

Die Serie: Bei drei Spielen ohne Sieg darf man davon sicherlich sprechen. Neun Spiele in Folge hatte Meppen gewonnen, dass kassierten die Emsländer mit dem 1:2 beim VfL Wolfsburg ihre erste Niederlage und haben seitdem ein klein wenig an Souveränität eingebüßt. Von einer Schwächephase sollte man allerdings keinesfalls sprechen, immerhin hat der Tabellenerste beim 2:2 in Havelse gepunktet und zuletzt auch in Norderstedt einen Punkt mitgenommen. Hier allerdings verspielten die Neidhart-Elf einen 2:0-Vorsprung und rettete am Ende eher glücklich ein 3:3. Warum aber ist der SVM insgesamt so stark? Wir haben mal genauer hingeschaut und das ist …

Die Analyse:
Platz fünf, 24 Punkte Rückstand auf Meister Wolfsburg. Keine Frage, die vergangene Saison war aus emsländischer Sicht eine enttäuschende. Die Ansprüche beim ehemaligen Zweitligisten sind traditionell hoch. Das kennt man auch in Oldenburg. Rückblickend kann man heute allerdings feststellen, dass die Entscheider aus der letzten Spielzeit die richtigen Schlüsse gezogen haben. Im Sommer kamen zwar neun Spieler, tatsächlich hat sich der Umbruch aber in Grenzen gehalten. Neidhart ist es gelungen, an den richtigen personellen Stellschrauben zu drehen und eine eingespielte Mannschaft gezielt zu verstärken. Das zahlt sich jetzt aus, zudem hatte der Trainer offenbar ein glänzendes Händchen bei seinen Verpflichtungen. Das zeigt der Blick auf …

Die Leistungsträger: Was solle er tun, so Christian Neidhart im Sommer, sein Torjäger Muhamed Alawie werde regelrecht mit „Geld bedroht“, erklärte der Fußballlehrer durchaus humorig. Ergo müsse man den Spieler ziehen lassen. Alawie ging nach Trier und auch andere, teils deutlich überschätzte Kicker, wie Erdogan Pini oder Viktor Maier, suchten neuen Herausforderungen. Über dieses Trio spricht man heute im Emsland kaum noch. Die Fans der Blau-Weißen haben längst andere Heroen gefunden, allen voran Thilo Leugers und Benjamin Girth. Diese beiden Kicker sind fraglos Glücksgriffe und Schlüsselspieler. Leugers gibt im Mittelfeld den Takt vor und Girth, zuvor schon beim VFC Plauen und Hessen Kassel sehr treffsicher, weiß einfach, wie man Tore erzielt. Achtmal hat er bereits getroffen. Es ist aber nicht nur die individuelle Klasse, die sich auszahlt. Wenn man über den SV Meppen dieser Saison spricht, redet man auch über …

Die Kompaktheit:
Kurz gesagt, die Emsländer stehen defensiv sehr sicher, arbeiten robust gegen den Ball und entfachen aus dieser defensiven Stabilität heraus enorm viel Torgefahr. 14 Gegentore haben sie in zwölf Spielen kassiert. Das ist ein starker Wert. Noch besser ist der Sportverein allerdings im Spiel nach vorn, was sich in 31 erzielten Toren niederschlägt. Die Offensive allein auf Knipser Girth zu reduzieren, wäre demzufolge total falsch. Vielmehr entwickelt die Neidhart-Truppe insgesamt sehr viel Torgefahr, so haben mit Martin Wagner, Marius Kleinsorge und Max Kremer bereits drei Spieler jeweils viermal getroffen. Ein starkes Trio, es gibt aber auch noch …

Die Unverzichtbaren: Tja, und wer hätte das gedacht, dabei sprechen wir mal nicht über die Abteilung Attacke. Mit Dennis Geiger, Jovan Vidovic und Janik Jesgarzewski hat ein defensives Trio bislang in allen Spielen jeweils 90 Minuten gesammelt. Leistungsträger der Vergangenheit, allen voran der stets für einen höchst rustikalen Einstieg zu habende Jens Robben, aber auch Patrick Posipal, sind zu Teilzeitkickern mutiert. Allerdings werden die Beiden regelmäßig eingewechselt. Bemerkenswert ist übrigens, dass die Emsländer in dieser Saison insgesamt lediglich 18 Spieler eingesetzt haben. Bleibt noch die Frage, was in dem zu erwartend hitzigen Duell den Ausschlag geben kann, zum Beispiel auch …

Die Erfahrung: Hier könnten die Gastgeber ein kleines Plus haben, rein statistisch zumindest. Während die Emsländer nämlich im Durchschnitt bereits 25,4 Jahre alt sind, nehmen sich die Blauen mit 22,7 Jahren im Durchschnitt sehr jung aus. Allein vom Alter auf Erfahrung zu schließen, ist natürlich gewagt. Für viele Spieler wird die Atmosphäre neu sein. Das ist natürlich schon Spekulation, aber wo wir gerade dabei sind, machen wir uns mal an …

Die Einschätzung: Klar, im Emsland wird es ganz sicher nicht einfach. Die Gastgeber erwarten eine Rekordkulisse. Die Rollen sind auch klar verteilt. Der Tabellenführer, der zuhause bislang alles gewonnen und in sechs Spielen nur drei Gegentore kassiert hat, ist eigentlich turmhoher Favorit. Eigentlich, denn so ein Nachbarschaftsduell ist kein normales Spiel. Die Atmosphäre ist eine besondere, die Anspannung höher als gewöhnlich. Es gilt die Anspannung in Energie umzuwandeln. Der VfB muss so agieren, wie er es in dieser Saison zuhause erfolgreich tut. Aggressiv im Zweikampf, defensiv stabil, energisch, leidenschaftlich und selbstbewusst. Nach drei Spielen ohne Sieg haben die Gastgeber ein wenig vom Schwung der Anfangseuphorie verloren.

Unschlagbar ist auch dieser Gegner nicht. Die Blauen haben zuletzt auswärts zwar viermal in Folge verloren, aber dennoch auch in dieser Saison schon gezeigt, dass sie jeden Gegner schlagen können. Die Mannschaft hat in den vergangenen Wochen einige Rückschläge, nicht zuletzt auch in personeller Hinsicht, weggesteckt. Wer den Tabellenzweiten VfB Lübeck mit 3:0 schlägt und den Titelverteidiger VfL Wolfsburg hoch verdient bezwingt, kann auch in Meppen gewinnen. Die Statistik spricht ohnehin für einen Auswärtssieg. Damit wären wir also wieder beim Thema:

Macht’s noch einmal, Jungs!

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