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RegionalligaEine richtig schwere Aufgabe

27. Oktober 2016
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Auf den ersten Blick liest es sich wie ein Fußballphrasenklassiker. Tatsächlich ist es einfach wahr. In dieser Regionalliga gibt es keine einfachen Spiele. Dieser Diktion folgend, gehen wir in unserem kleinen Vorspiel also davon aus, dass unseren Blauen sich ganz schön strecken müssen, wenn sie am Sonntag, ab 14 Uhr, den dritten Sieg in Folge erspielen wollen. Zu Gast im Marschwegstadion ist dem Lüneburger Sk, …

Die Überraschungsmannschaft: Die Kicker aus der Lüneburger Heide kommen als Tabellenvierter nach Oldenburg. Respekt, damit war im Sommer nicht zwingend zu rechnen, nachdem die Mannschaft von Trainer Elard Ostermann lange um den Erhalt der Spielklasse hatte kämpfen müssen, was letztlich aber souverän gelang. Anschließend haben die Verantwortlichen das Personal mächtig rotieren lassen, werfen wir also mal einen Blick auf …

Die Veränderungen: Eigentlich hatte Elard Ostermann ja seinen Job als Trainer aufgeben wollen, doch am Ende kam alles anders. Heute ist der ehemalige Bundesligaprofi nicht nur für die Regionalligamannschaft der Lüneburger verantwortlich, sondern zudem auch noch im Vorstand für den Sport zuständig. Das allerdings ist nur eine Randnotiz, denn wirklich viele Veränderungen gab es vor allem in der Mannschaft. 15 Spieler haben den LSK nach dem Ende der letzten Saison verlassen, 12 neue Kicker, darunter der ehemalige Bundesligaprofi Mustafa Kucukovic, wurden verpflichtet und dabei hatten die Verantwortlichen offenbar ein gutes Händchen, das zeigt …

Die Statistik: 13 Spiele, sieben Sieg, drei Unentschieden, nur drei Niederlagen. Das macht in der Summe satte 24 Punkte, bei einem Torverhältnis von 17:11. Keine Frage, der LSK hat sich in dieser Saison zu einer Spitzenmannschaft gemausert. Das ist natürlich kein Zufall. Werfen wir also einen Blick auf …

Die Stärken: Die Lüneburger bringen viel Kampfkraft auf den Rasen, haben ein kluges Defensivkonzept in dem der eine für den anderen Spieler rennt und kämpft. Die Mannschaft arbeitet klug gegen den Ball, steht also vor allem defensiv sehr sicher, wie der Blick auf die überschaubare Anzahl von elf Gegentoren beweist. Bemerkenswert ist dabei übrigens, dass Elard Ostermann in der Deckung einem ganz jungen Spieler vertraut. Der gerade aus der U19 in die erste Mannschaft aufgerückte Niklas Hunold stand in allen 13 Saisonspielen jeweils 90 Minuten auf dem Platz. Aber die Lüneburger können es nicht nur defensiv, sondern auch effektiv, allen voran zwei Spieler, …

Die Torjäger: Das gilt in erster Linie für Gökay Isitan. Er hat 7 der 17 Lüneburger Treffer erzielt. Darüber hinaus hat der ehemalige U17-Nationalspieler der Türkei noch vier weitere Tore vorbereitet. Auf Isitan, der bei Konya Anadolu Selcukspor in der Türkei bereits Zweitligaluft geschnuppert hat und auf dem besten Wege ist, den Verlust von Vorjahres-Torjäger Kwasi Okyere Wriedt vergessen zu machen, muss die VfB-Abwehr also gut aufpassen. Zweibester Torschütze des Tabellenvierten ist Pascal Eggert, für den vier Treffer notiert sind. Dieses Duo in den Griff zu bekommen, könnte am Sonntag entscheidende Bedeutung haben. Doch natürlich ist auch beim LSK nicht alles Gold, was glänzt (autsch, das kostet jetzt aber doch Phrasenstrafgeld). Schauen wir also mal auf …

Die Schwächen: Tja, das ist jetzt fast ein typischer Fall von „denkste“, denn wirklich elementare Schwächen haben wir, trotz intensiver Suche, gar nicht ausgemacht. Klar, der LSK ist keine Tormaschine, denn 17 Treffer in 13 Spielen sind überschaubar. Aber die Mannschaft spielt aus ihrer guten Deckung effektiv nach vorn und hat zum Beispiel dreimal 1:0 gewonnen. Problematisch wird es für die Kicker von Elard Ostermann, wenn sie selbst das Spiel machen müssen. Zudem hoffen wir ein wenig, dass die Lüneburger zuletzt etwas aus dem Tritt geraten sind. Dem 1:1 in Havelse folgte ein 0:0 gegen Norderstedt. Kommen wir nun mal zum gewagtesten Teil unserer Zeilen und trauen uns an …

Die Prognose: Es wird ohne Zweifel ein ganz schweres Spiel für den VfB. Das hat nicht nur mit dem starken Gegner zu tun. Unser Trainer Dietmar Hirsch muss abermals personell umstellen. Mit Muhittin Bastürk fehlt unser Mittelfeld-Abräumer, weil er für sein allererstes Foul beim Spiel in Meppen direkt die gelbe Karte kassiert hat. Dummerweise war es seine insgesamt fünfte, will sagen, er muss zuschauen. Mit Andreas Pollasch, der noch nicht wieder hundertprozentig fit ist, fehlt auch noch ein zweiter, sehr wichtiger Spieler. Müssen wir also Angst haben? Sicher nicht! Der VfB spielt zuhause und hofft natürlich auch noch mehr lautstarke Unterstützung als etwa gegen Wolfsburg. In Meppen haben unserer Mannschaft klasse den Rücken gestärkt. Das muss auch im Marschwegstadion möglich sein. Zwei Siege in Folge haben natürlich das Selbstvertrauen unserer Kicker steigen lassen, die sich zudem in den vergangenen Wochen von Spiel zu Spiel gesteigert haben. Zuhause sind die Blauen ohnehin eine Macht, was sie durch ihre teils klaren Siege über Egestorf, Lübeck und zuletzt Wolfsburg gezeigt haben. Vor allem defensiv hat der VfB enorm an Stabilität gewonnen.

Das ist die Basis, um gegen Lüneburg den nächsten Dreier zu erspielen. Denn aus der starken Deckung heraus spielen die Blauen immer besser nach vorn und dass sie Tore schießen können, haben unsere Jungs zuletzt ja eindrucksvoll gezeigt. Also, Oldenburger, auf geht’s, packen wir es gemeinsam an.

 

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