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RegionalligaVereinVfB-Sportdirektor Ralf Voigt im Interview

28. Oktober 2016
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Die Siege  über den VfL Wolfsburg  II und beim SV Meppen haben beim VfB Oldenburg natürlich für gute Laune gesorgt. Allerdings gibt es auch Grund zur Sorge. Zuletzt sind neun Spieler mit größtenteils schweren Verletzungen ausgefallen. Einen personellen Schnellschuss wird es dennoch nicht geben, wie Sportdirektor Ralf Voigt im Interview erklärt.

Nimmt der VfB jetzt langsam Fahrt auf, Herr Voigt?
(lacht) Das will ich hoffen. Die letzten Spiele geben ja durchaus Anlaß dazu.

Bei aller Freude über die letzten Siege und dem damit verbundenen Sprung auf den sechsten Tabellenplatz, dürfte die personelle Entwicklung Sie allerdings beunruhigen.
Nein, ich muss zwar sagen, dass ich eine solche Dimension, mit aktuell neun Ausfällen, so noch nicht erlebt habe. Aber wir jammern und klagen nicht, sondern nehmen die Situation an. Bislang haben wir noch immer 14 einsatzfähige Spieler auf den Rasen bekommen.

Es gibt ja die Möglichkeit, jederzeit vertragslose Spieler zu verpflichten. Ist das eine Option, die der VfB in Erwägung zieht?
Ich würde das grundsätzlich nicht ausschließen, aber jede Verpflichtung muss Sinn machen. Auf uns bezogen heißt das, ein Schnellschuss kommt nicht infrage. Wenn wir jetzt einen Spieler verpflichten würden, müsste der uns sofort, also im nächsten Spiel, helfen können. Aktionismus oder einen personellen Schnellschuss, das wird es bei uns nicht geben. Wir werden vielmehr eigene Potenziale ausschöpfen.

Wie sieht das konkret aus?
Grundsätzlich werden wir auch jetzt immer mal wieder Gastspieler testen. Aber konkret auf die Situation bezogen werden wir für Frederik Voltmann und Rodrigue Traore, zwei Spieler aus der zweiten Mannschaft, eine Regionalliga-Spielberechtigung beantragen. Ob und in welchem Umfang wir im Winter aktiv werden, hängt natürlich auch von der weiteren Entwicklung ab.

Wir zufrieden sind Sie mit der Entwicklung?
Ich würde das jetzt ungern pauschalisieren, sondern differenziert betrachten. Zuletzt haben wir einen klaren Aufwärtstrend gesehen. Wir haben aber vorher, gerade auswärts, einige enttäuschende Leistungen gezeigt. Es ist nicht so, dass wir vorgeführt worden wären. Vielmehr hätten wir zum Beispiel in Hildesheim oder St. Pauli gewinnen können, wenn nicht sogar müssen. Da hat aber zu vieles nicht gepasst, angefangen bei der Chancenverwertung.

Woran machen Sie fest, dass die Mannschaft dort ihr Potenzial nicht ausschöpfen konnte?
Wir haben uns schon gefragt, was da los ist und die Spiele, aber auch das Drumherum, genau analysiert und wir haben einige Dinge verändert.

Welche?
Das ist jetzt kein großes Thema für die Öffentlichkeit. Nur so viel, es geht darum, noch fokussierter zu sein. Noch mehr die Sinne zu schärfen. Das scheint die Mannschaft ja ganz gut hinzubekommen. Darüber hinaus, das sollte man auch mal beachten, haben sich die Spieler durch die Bank gut entwickelt. Ein Conrad Azong, der von Anfang an enorm für die Mannschaft gearbeitet hat, ist jetzt auch noch torgefährlich. Da hoffen wir für den Jungen, dass der Knoten geplatzt ist. Dass Christopher Kramer mit jedem Spiel stärker werden würde, war uns klar, aber ich habe auch großen Spaß daran, wenn ich sehe, wie zum Beispiel ein Laurel Aug jetzt spielt.

Mit Patrick Nettekoven und Michael Denz fehlten zuletzt  zwei Spieler, den Führungsrollen zugetraut worden sind.
Das stimmt und wir trauen ihnen diese Rollen auch jetzt noch zu. Patrick leider erkrankt, da müssen wir mal schauen, wann er wieder einsatzfähig ist. Michael hatte einen schweren Start in die Saison, ist aber enorm ehrgeizig und wir sehen, dass er in die Mannschaft zurück will. Er macht Zusatzschichten und hat deutlich an Fitness gewonnen. Das gefällt uns.

Das gilt sicher auch für Jannik Wetzel.
Absolut, da gibt es ja keine zwei Meinungen. Jannik hat die Chance genutzt und mit seinen Leistungen gezeigt, dass er das Zeug hat, beim VfB Oldenburg die Nummer eins zu sein. Mit ihm, aber auch Fabian Klinkmann und natürlich mit Patrick Nettekoven, sind wir super aufgestellt und die Konstellation hat den Charme, dass sich keiner von den Jungs ausruhen kann.

Der VfB hat drei der letzten vier Spiele gewonnen, ist jetzt Tabellensechster. Wird es andere Ziele geben?
(lacht) Wir wollen immer das nächste Spiel gewinnen! Das wird schon gegen Lüneburg nicht einfach. Sie stehen defensiv sehr gut, haben eine sichere Fünferkette, zwei große, kampfstarke Sechser und drei gute Stürmer. Das ist ein ganz schweres Spiel. Ich hoffe, wir bekommen wieder so eine Unterstützung von den Fans und den Zuschauern, wie in Meppen. Das ist für diese Mannschaft einfach enorm wichtig.

 

 

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