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RegionalligaMit Moral zum Auswärtspunkt

6. November 2016
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Die Siegesserie des VfB Oldenburg ist gerissen. Vor 525 Zuschauern, darunter sicherlich 150 lautstarken Oldenburgern, mussten sich die Blauen beim FC Eintracht Norderstedt mit einem 2:2 bescheiden. Allerdings zeigten die Gäste dabei eine tolle Moral.

Im Vergleich zur Vorwoche hatte Trainer Dietmar Hirsch seine Mannschaft nur auf einer Position umgebaut. An Stelle von Moritz Waldow kehrte Muhittin Bastürk ins zentrale Mittelfeld zurück. Auf Seiten der Gastgeber hingegen hatte Trainer Dirk Heyne gleich mehrere Änderungen vorgenommen. Erstmals stand der erst kürzlich verpflichtete Lars Huxsohl zwischen den Pfosten. Torjäger Deran Toksöz dagegen musste überraschend auf der Bank Platz nehmen.

Bei klassischem Herbstwetter fand die Eintracht deutlich besser ins Spiel. Die Norderstedter wirktTen anfänglich vor allem gedanklich schneller und hatten auf dem rutschigen Boden klar mehr vom Spiel. Klare Chancen allerdings waren Mangelware. Das änderte sich in der 25. Minute. Linus Meyer dribbelte sich durch den Oldenburger Strafraum bis zur Grundlinie durch. Frederick Lach wollte noch klären, rutschte aber ins Leere, so dass Meyer flach nach innen passen konnte. Hier hatte schließlich Brown keine Mühe, den Ball ins leere Oldenburger Tor zu schießen.

Dietmar Hirsch hatte längst auch den letzten Rest an guter Laune verbraucht und zürnte lautstark mit seiner Mannschaft. „Schaltet mal in Wettkampfmodus. Das ist hier kein Freundschaftsspiel“, lautete seine unbedingt treffende Kritik in Richtung Mannschaft. Zwar mühten sich die Blauen, doch sie konnten kaum einen Zweikampf für sich entscheiden und kamen mit schöner Regelmäßigkeit einen Schritt zu spät.

Am Spielverlauf sollte sich bis zum Pausenpfiff durch den guten Schiedsrichter Simon Rott nichts ändern. Der VfB war bemüht, versuchte die früh störenden Norderstedter auseinander zu ziehen, brachte den Ball aber kaum bis gar nicht konstruktiv nach vorne. Logische Konsequenz: Dietmar Hirsch nutzte die Pause, um seine Mannschaft neu einzustellen und personelle Veränderungen vorzunehmen.

Mit Erfolg, denn nach der Pause brachte er Andreas Pollasch für Dallas Aminzadeh ins Spiel. Pollasch rückte in die Zentrale, spielte hier fortan neben Bastürk. Thorsten Tönnies wechselte in die Viererkette nach links, Laurel Aug verteidigte fortan rechts.

Die erste Chance hatte zwar die Eintracht, doch nach wenigen Minuten kämpften sich die Gäste immer besser ins Spiel. Allen voran Pollasch brachte viel Dynamik ins Spiel, war auch verbal enorm präsent. Noch stärker wurden die Oldenburger, als Hirsch einen weiteren Wechsel vornahm. Für Conrad Azong, der sich in vielen Zweikämpfen aufgerieben hatte, kam Moritz Waldow ins Spiel. Christopher Kramer rückte ins Sturmzentrum, Waldow agierte als hängende Spitze im offensiven Mittelfeld.

Als Folge dieser Wechsel erhöhten die Blauen den Druck und belohnten sich nach einer guten Stunde mit dem Ausgleich. Nach ein Eckball von Daniel Franzikus wurde zu kurz geklärt, Ibrahim Temin kam zum Schuss und so konnte der aufgerückte Frederick Lach zum 1:1 treffen (61.).

Norderstedt wackelte und jetzt war es an Dirk Heye zu reagieren. Für den gelb-rot gefährdeten Drinkuth brachte er Choi ins Spiel (62.). Der stand kaum auf dem Rasen, da hätte bereits das 2:1 für Norderstedt fallen können, doch die Oldenburger Abwehr konnte klären. Kurz darauf waren die Gäste dann aber nicht mehr im Bilde. Nach einer Ecke von der rechten Seite schraubte sich Hamajak Bojadgian unbedrängt in die Luft und traf zur jetzt glücklichen Führung (76.).

Ein Schock für den VfB, der jetzt aber Nehmerqualitäten zeigte und dafür belohnt wurde. In der 80. Minute setzte sich Franziskus durch und wurde durch David Karg Lara im Strafraum durch ein Foul gestoppt. Simon Rott zeigte ohne Zögern auf den Punkt und der Oldenburger Torjäger traf sicher zum verdienten 2:2.

In einer kampfbetonten Begegnung, in der insgesamt 46 Fouls gezählt und acht gelbe Karten, deren drei für Tönnies, Temin und Aug, gezählt wurden, blieb es am Ende bei einem gerechten Unentschieden.

STIMMEN ZUM SPIEL

Daniel Franziskus: Wir haben die erste Halbzeit schon verpennt und insgesamt zu viele Fehler gemacht. Allerdings hat die Mannschaft auch tolle Moral gezeigt und ist zweimal nach einem Rückstand zurück ins Spiel gekommen. Der Punkt ist verdient.

Dirk Heyne: Wir haben umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Es war eine sehr disziplinierte Leistung. Ich bin natürlich zufrieden. Auch wir haben eine gute Moral gezeigt.

Dietmar Hirsch: Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, mehr war heute einfach nicht drin, weil wir in der ersten Halbzeit überhaupt nicht an unsere letzten Leistungen anknüpfen konnten. In der zweiten Halbzeit haben wir es besser gemacht und uns den Punkt verdient. Die Moral stimmt und wenn wir daraus lernen, werden wir auch wieder gewinnen. Es muss uns aber klar sein, dass so eine Leistung in Havelse nicht reichen wird.

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