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RegionalligaVfB siegt in Eichede

27. November 2016
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Nasskalte Temperaturen knapp vor dem Gefrierpunkt, ein tiefer, rutschiger Boden und ein neu motivierter Gegner. Es gibt freundlichere Rahmenbedingungen. Umso erfreulicher war am Ende das Ergebnis. Der VfB Oldenburg siegt zum Rückrundenauftakt beim SV Eichede mit 3:1. Thorsten Tönnies sowie Doppeltorschütze Christopher Kramer erzielten vor 440 Zuschauern die Tore für die Blauen

Auf mehrere Positionen hatte Dietmar Hirsch seine Mannschaft im Vergleich zum 1:2 gegen den Hamburger SV II verändert. Erstmalig in dieser Saison durfte Fabian Klinkmann ins Tor. Allerdings hatte dieser Wechsel keine sportlichen Gründe. Stammtorhüter Jannik Wetzel hatte sich eine Schulterverletzung zugezogen und konnte nicht spielen. Außerdem kehrte Joshua Adomako in die Innenverteidigung zurück. Ibrahim Temin wiederum nahm anfänglich auf der Bank Platz.

Die Gastgeber, die zum Wochenbeginn einen Trainerwechsel vorgenommen und Jörn Großkopf durch Martin Steinbek ersetzt hatten, begannen mit viel Schwung und waren sichtlich willens, sich ins Spiel zu kämpfen. Entsprechend rustikal ging es auf dem Rasen zu. Dennoch hatte der VfB schnell die ersten Chancen. Nach einer Ecke war Frederik Lach mit dem Kopf zur Stelle, wurde aber geblockt, kurz darauf versuchte sich Christopher Kramer aus der Distanz, war aber ebenfalls erfolglos.

Noch besser war allerdings die erste Chance der Gastgeber. Die Oldenburger hatten in der Vorwärtsbewegung den Ball verloren und wurden klassisch ausgekontert. Torge Maltzahn kam zum Abschluss, doch Fabian Klinkmann, der viel Ruhe ausstrahlte und ein sehr gutes Spiel machte, zeigte seine erste Parade (14. Minute). Kurz darauf bekam Daniel Franziskus unsanft zu spüren, wie der Tabellenletzte die aktuelle Talfahrt zu beenden gedachte. Der Oldenburger Torjäger wurde von Nico Fischer abgeräumt, was durch den guten Schiedsrichter Eric Müller mit der ersten gelbe Karte des Spiels „belohnt“ wurde (22.).

„Franz“ bedankte sich für das grobe Einsteigen auf andere Art. In der 28. Minute zeigte er ein gutes Auge und schickte Kramer mit einem feinen Pass in die Gasse auf die Reise und der Oldenburger Mittelstürmer, am Ende wegen seiner Tore und seiner unermüdlichen Laufarbeit einer der besten Akteure seiner Elf, zeigte sich nervenstark. Kramer umkurvte Torhüter Julian Barkmann und traf zum 0:1 (28.).

Die Blauen wollten jetzt mehr und hätten vor der Pause fast noch das 0:2 nachgelegt. Der aufgerückte Joshua Adomako verfehlte mit einem Schuss aus spitzem Winkel nur knapp das Eicheder Tor (36.).

Auf dem immer schlechter werdenden Platz waren nach dem Seitenwechsel noch mehr kämpferische Qualitäten gefragt. Zudem avancierte der lange Pass zum probatesten Mittel und einen solchen veredelten die Gäste in der 50. Minute. Franziskus hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt, umdribbelte zwei Gegenspieler, doch seinen Schuss konnte Barkmann noch abwehren. Der Ball allerdings landete bei Kramer, der wiederum von einem Abwehrspieler abgeblockt wurde, ehe Thorsten Tönnies letztlich zum 0:2 traf. Es war ein Tor des unbedingten Willens.

Wer jetzt allerdings gedacht hatte, der VfB habe das Geschehen im Griff, lag daneben. Eichede ließ sich nicht entmutigen und intensivierte nachmals das eigene Spiel. Mit Erfolg, denn die Gastgeber kamen zu Chancen. So etwa in der 65. Minute, als Nikita Bojarinow das VfB-Tor nur knapp verfehlte. Zwei Minuten später lang der Ball dann endgültig im Oldenburger Gehäuse. Den Versuch, die Eicheder Angreifer ins Abseits zu stellen, hatte allein Lach vollendet. Seine Abwehrmitspieler indes wurden überlaufen und eine Flanke später musste Evgenij Bieche den Ball nur noch über den Fuß rutschen lassen und es hieß 1:2.

Immerhin, die Oldenburger schütteln den Gegentreffer ab, standen defensiv stabil und setzten immer wieder Zeichen im Spiel nach vorn. mit Erfolg. In der 75. Minute legte Franziskus einen Freistoss mustergültig auf, Kramer schnellte hoch und traf mit dem Kopf zum 1:3. Selbst ein vierter und fünfter Treffer waren in der Schlussphase noch möglich, so zum Beispiel durch Moritz Waldow, der nach einer Stunde für Marc Munier ins Spiel gekommen war. Eine perfekte Flanke von Laurel Aug nahm der kleine Mittelfeldspieler volley, doch Petrik Krajinovic konnte noch vor der Linie klären. Am Ende stand ein verdienter Arbeitssieg des VfB, der durchaus höher hätten ausfallen können.

STIMMEN ZUM SPIEL

Thorsten Tönnies: Es war nicht einfach und ging heute nur über den Kampf. Im Gegensatz zu den letzten Wochen haben wir heute besser ins Spiel gefunden, wenngleich Eichede es uns nicht leicht gemacht hat.

Daniel Franzikus: Puh, das war harte Arbeit heute. Mir tut alles weh und ich habe einen dicken Knöchel.

Christopher Kramer: Es war alles andere als einfach. Eichede hat deutlich stärker gespielt als in den vergangenen Wochen. Sie haben die Räume eng gemacht und körperlich gut dagegen gehalten. Wir haben den Kampf angenommen und klar, ich bin froh, dass ich zweimal getroffen habe. Allerdings ist egal, wer die Tore macht, wichtig war, dass wir gewonnen haben.

 

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