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RegionalligaBack in blue

1. Februar 2017
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Pascal, seit rund vier Wochen bis du zurück beim VfB. Wie fällt dein erstes Fazit aus?
Der erste Eindruck ist ein richtig guter, sowohl vom Trainerteam als auch von der Mannschaft. Im Training geben alle ordentlich Gas und beim ersten richtigen Testspiel gegen Wattenscheid hat es auch ganz ordentlich geklappt. Ich hoffe, dass wir in der Liga ebenfalls diesen Biss zeigen und eine erfolgreiche Rückrunde spielen.

Die Vorbereitung verlief allerdings alles andere als optimal.
Richtig, da müssen wir uns auch nichts vormachen. Am Anfang konnten wir noch auf dem Rasen trainieren, doch dann haben Schnee und Frost uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wir haben stattdessen mehr im läuferischen und im Kraftbereich gearbeitet, sind also alle fit. Allerdings konnten wir wenig Wettkampfpraxis sammeln, da die Testspiele gegen Werder und Brinkum ausgefallen sind. Das ist natürlich nicht ideal.

Du bist in Oldenburg geboren und aufgewachsen. Was verbindest du mit der Stadt?
Viele tolle Erinnerungen, vor allem an meine Zeit in der VfB-Jugend. Meine Familie und viele Freunde wohnen hier in der Stadt. Es ist einfach top, wieder hier zu sein.

Hast du einen Lieblingsort in Oldenburg?
Einen besonderen Ort gibt es nicht wirklich. Ich bummle aber gerne durch die Innenstadt oder gehe lecker essen.

Dann passt es ja, dass du pünktlich zur Grünkohlsaison nach Oldenburg zurückgekehrt bist.
Ich muss leider gestehen, dass ich keinen Grünkohl mag. (lacht) Das ist sicherlich etwas atypisch als Oldenburger. Für meine Eltern ist das aber eine jährliche Tradition.

Dein Vater Michael ist weiterhin eng mit dem VfB verbunden und trainiert unter anderem unsere Traditionsmannschaft. Welchen Einfluss hatte er bisher auf deine Karriere?

Mein Vater besitzt ja auch Ahnung von Fußball und bewertet die Spiele daher sicherlich etwas anders als ein normaler Vater. Für mich gab es also nicht immer nur Lob, sondern auch mal ordentlich Kritik. Das war und ist für mich eine große Hilfe. Jetzt freut er sich natürlich auch darüber, dass ich zurück beim VfB bin.

Als was für einen Spielertypen würdest du dich beschreiben?
Ich bin ein schneller Spieler, der über eine ganz ordentliche Technik und ein gutes Spielverständnis verfügt. Auf dem Platz versuche ich clever zu agieren und somit Tore vorzubereiten oder auch selbst zu treffen. Der typische Wandspieler in der Offensive, der versucht die Bälle festzumachen, bin ich eher nicht. (lacht)

Du sprachst deine Jugendzeit beim VfB bereits an. Weshalb hast du dich in der U17 für den Schritt zum VfL Osnabrück entschieden?
Die Perspektive war entscheidend. Beim VfB haben wir in der Regionalliga gespielt, mich hat damals aber die Bundesliga gelockt. Es gab zu der Zeit auch eine Anfrage vom VfL Oldenburg aus der Bundesliga, aber das kam für mich nicht unbedingt infrage. Deshalb ging es nach Osnabrück.

Und lediglich ein Jahr später bereits weiter zu Bayer 04 Leverkusen.

Wenn solch eine Anfrage kommt, überlegst du nicht zweimal. Der Verein ist im Jugendbereich sensationell aufgestellt. Das Besondere bei Bayer 04 ist, dass die Spieler nicht im Internat, sondern in Gastfamilien wohnen. Als Spieler hast du also immer einen Ansprechpartner und familiären Anschluss in dem Alter. Es gab zudem eine Kooperation mit der Schule, sodass Training und Unterricht aufeinander abgestimmt wurden. Die Trainingsbedingungen bei Bayer sind zudem überragend. Schade war lediglich, dass ich eigentlich für drei Jahre, also die U19 und ein weiteres Jahr in der U23 unterschrieben hatte. Die U23 wurde dann allerdings abgeschafft.

Was nimmst du aus dieser Zeit für dich mit?
Die Erfahrungen helfen mir sehr weiter. Menschlich hat mich diese Zeit extrem vorangebracht, ich bin ja schon mit 16 von zu Hause ausgezogen. Sportlich haben wir zudem in der Youth League gegen Manchester United, den AS Monaco oder Benfica Lissabon gespielt. Vom körperlichen und taktischen Niveau ist das nochmal etwas ganz anderes als die Spiele in der Junioren-Bundesliga.

Du hast damals unter anderem mit Benjamin Henrichs zusammengespielt, der sich mittlerweile bei Roger Schmidt etabliert und in der Nationalmannschaft debütiert hat. Kommt da auch etwas Wehmut auf, dass dein Weg nicht genau so verlief?
Nein, auf keinen Fall. Ich bin eher stolz, dass wir mal zusammengespielt haben. Natürlich wäre ich auch gerne dort, wo er ist. Benjamin wurde aber auch nichts geschenkt und er hat immer hart an sich gearbeitet. Ich gönne ihm das voll und ganz.

Nach der Zeit in Leverkusen bist du zunächst zum VfL Osnabrück zurückgekehrt. Weshalb hat es nicht für den Durchbruch in der 3. Liga gereicht?

Unter Maik Walpurgis lief es zunächst noch recht gut für mich. Auf ihn folgte dann Joe Enochs, zu dem ich ebenfalls ein gutes Verhältnis hatte. Sportlich hat es aber nicht so gepasst. Er hat eher auf Spielertypen gesetzt, die defensiv noch mehr gearbeitet haben als ich. Ich kam zwar noch zu zwei Einsätzen, aber das war insgesamt natürlich zu wenig.

Wir freuen uns dafür jetzt umso mehr, dass zu wieder mit der Zitrone auf der Brust aufläufst. Magst du uns einmal kurz skizzieren, wie der Wechsel ablief?
Der Kontakt zum VfB war bereits vorhanden, als ich Leverkusen verlassen habe. Damals wollte ich jedoch die Perspektive in der Dritten Liga wahrnehmen. Nach eineinhalb Jahren musste ich mir aber eingestehen, dass es mit dem Durchbruch in Osnabrück nicht klappt. Mit Ralf Voigt hatte ich zudem bereits im Sommer gesprochen, und mich auch deshalb jetzt für den Wechsel entschieden.
Klar: Das ist jetzt natürlich erstmal ein Schritt zurück. Gemeinsam mit dem VfB sollen jetzt aber wieder Schritte nach vorne folgen.

Du hast für 2,5 Jahre bei uns unterschrieben. Welche Ziele verfolgst du in dieser Zeit?
Mein persönliches Ziel ist es, so viel zu spielen wie möglich. Das Ziel des Vereins muss es sein, in dieser Zeit in die Dritte Liga aufzusteigen. Zugeben: Diese Saison ist der Abstand schon recht groß. Nächstes Jahr wollen wir aber voll angreifen.

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