Bitte warten...

 

RegionalligaKlassisch ausgekontert

30. April 2017
https://vfb-oldenburg.de/wp-content/uploads/Kramer_Fazlic-1024x621.jpg

Lüneburg. Es bleibt dabei, dem VfB Oldenburg fehlt in dieser Saison die Konstanz. Eine Woche nach dem beeindruckenden 2:0-Derbysieg über den SV Meppen haben die Blauen verloren. Vor 485 Zuschauern wurden die Oldenburger vom Lüneburger SK klassisch ausgekontert und kassierten eine 1:2-Niederlage.

Im Vergleich zur Vorwoche hatte Trainer Dietmar Hirsch seine Mannschaft erneut umstellen müssen Der gesperrte Thorsten Tönnies und der verletzte Freddy Lach wurden durch Marc Meunier und Laurel Aug ersetzt. Für die abstiegsgefährdeten Gastgeber, die in 13 vorausgegangenen Spielen ohne Sieg geblieben waren, ging es darum, nicht noch tiefer in den Abstiegskampf gezogen zu werden. Der VfB dagegen wollte seine kleine Serie von drei Spielen ohne Niederlage unbedingt ausbauen.

Auf dem schwer zu bespielenden Platz in Bardowik dauerte es dann bis zur 22. Minute, ehe das Spiel einen ersten Höhepunkt haben sollte. Nach einem ganz feinen Doppelpass mit Christopher Kramer kam Ibrahim Temin zum Abschluss, zielte allerdings etwas zu genau und setzte den Ball ans Lattenkreuz. Es hätte nach einem ausgeglichenen Beginn die Führung für den VfB sein können, der defensiv bis dahin gut stand, offensiv aber allenfalls kleine Nadelstiche hatte setzen können.

Die Gastgeber ihrerseits brachten zwar eine kämpferische Note ein, fanden aber nur ganz selten mal eine Lücke in der aufmerksam agierenden Oldenburger Deckung. So etwa in der 28. Minute. Nach einer Flanke von der rechten Seite kam Gökay Isitan zum Abschluss, traf aber nur das Außennetz.

Eine Szene, die den VfB indes wenig beeindruckte. Vielmehr schickten ich die Blauen gegen Ende der ersten Halbzeit an, den Taktstock dieses Spiels etwas fester zu greifen. Laurel Aug konnte beim Zupacken allerdings schon nach einer guten halben Stunde nicht mehr mithelfen. Früh hatte der Mittelfeldspieler für sein erstes Foulspiel die gelbe Karte kassiert und als er zu einer zweiten Grätsche angesetzt hatte, lag ein Platzverweis in der Luft. Schiedsrichter Mario Birnstiel beließ es allerdings bei einer Ermahnung. Kurz darauf war trotzdem Schluss. Dietmar Hirsch holte Aug vom Platz und brachte Björn Hakansson, der sich zu einem der Oldenburger Aktivposten entwickeln sollte.

Wer nach dem Wechsel ein „weiter so“ erwartet hatte, sah sich getäuscht. Der erste Oldenburger Fehler zog nämlich direkt einen Gegentreffer nach sich. Pascal Richter ging in der Abwehrbewegung nicht nachhaltig genug in den Zweikampf um am Ende einer kurzen Fehlerkette kam Isitan zum Abschluss. Der Lüneburger Torjäger zielte ins lange Eck und traf zum 1:0 (47.).

Diesmal war es ein Treffer mit Wirkung, denn die Blauen wackelten einige Minuten und hatten in dieser Phase Glück, dass die Gastgeber nicht entschiedener nachsetzten. Dietmar Hirsch reagierte auf den Rückstand mit dem zweiten Wechsel. Für Marc Meunier kam Conrad Azong ins Spiel. Zudem stellten die Oldenburger vom 4-1-4-1 auf ein 4-4-2 um. Das zahlte sich fast unmittelbar aus. Nur drei Minuten nach seiner Einwechslung wurde Azong von Kramer in Szene gesetzt und veredelte diese feine Vorlage mit einem Treffer zum 1:1 (61.).

Jetzt waren die Gäste wieder am Drücker, obwohl sie nochmals wechseln mussten. Der angeschlagene Fazlic machte Platz für Joshua Adomako (71.) und hätte kurz nach einer Einwechslung fast den Führungstreffer bejubeln dürfen. Doch statt auf einen besser postierten Mitspieler zu passen, wollte Kramer mit dem Kopf durch die Wand und blieb in der Abwehr hängen.

Zehn Minuten vor Schluss sollte sich das rächen. Die Oldenburger verloren in der Vorwärtsbewegung den Ball und wurden klassisch ausgekontert. Erneut war Isitan zur Stelle und traf zum nichtmal unverdienten 2:1 für die Gastgeber (81.). Zwar wollten die Blauen in der Schlussphase nochmal drücken, doch eine echte Chance gab es nicht mehr.

Lüneburger SK Hansa: Ole Springer – Kevin Pino Tellez, Stefan Wolk, Leon Deichmann, Linus Büchler – Felix Vobejda, Tomek Pauer, Pascal Eggert (62. Ian-Prescott Claus), Thure Ilgner, Gökay Isitan (89. Lorenz Lahmann-Lammert) – George Kelbel (90+2. Waldemar Wart)
Trainer: Elard Ostermann
VfB Oldenburg: Fabian Klinkmann – Laurel Aug (34. Björn Hakansson), Pascal Richter, Henri Aalto, Leon Lingerski – Dino Fazlic (72. Joshua Adomako), Marc Meunier (58. Conrad Azong), Andreas Pollasch, Muhittin Bastürk, Ibrahim Temin – Christopher Kramer
Trainer: Dietmar Hirsch
Tore: 1:0 Gökay Isitan (47.); 1:1 Conrad Azong (62.); 2:1 Gökay Isitan (81.)
Schiedsrichter/in: Mario Birnstiel (TuSpo Petershütte) – Assistenten: Julian Lüddecke (SF Ahlum), Dominic Schleicher (VfL Badenhausen)
Zuschauer: 485 im Stadion Bardowick
Gelbe Karte: Leon Deichmann (3.), Stefan Wolk (5., gesperrt) / Laurel Aug (4.)

https://vfb-oldenburg.de/wp-content/uploads/2014/06/vfb_logo.png
PARTNER
aktiv-irma
https://vfb-oldenburg.de/wp-content/uploads/2020/10/BroetjeHeizung.png
https://vfb-oldenburg.de/wp-content/uploads/2020/10/ROYALSandRICE.png
https://vfb-oldenburg.de/wp-content/uploads/PH_weiss-160x160.png
https://vfb-oldenburg.de/wp-content/uploads/2020/08/02_WIESE_Homepage_frei.png
https://vfb-oldenburg.de/wp-content/uploads/2020/08/ÖVO-Logo_420px_weiss.png
https://vfb-oldenburg.de/wp-content/uploads/GSG-1.png
https://vfb-oldenburg.de/wp-content/uploads/Hoppmann-160x160.png
https://vfb-oldenburg.de/wp-content/uploads/GWS.png

VfB Oldenburg

VfB Oldenburg Fußball GmbH
Maastrichter Straße 35
26123 Oldenburg

E-Mail: geschaeftsstelle@vfb-oldenburg.de

© VfB Oldenburg GmbH 2020 | Webdesign by collanteart.com

Up!