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RegionalligaVfB lässt seine Zuschauer jubeln

14. Mai 2017
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Mit einem verdienten 3:1-Sieg über den TSV Havelse hat sich der VfB Oldenburg von seinen Fans verabschiedet. Im finalen Heimspiel der Saison sahen 1.432 Zuschauer einen schwungvollen Auftritt, mit Toren von Ibo Temin, Pascal Richter und Thorsten Tönnies.

Der eine oder andere Augenzeuge mag sich beim ersten Blick auf die Aufstellung die Augen gerieben haben, denn Dietmar Hirsch verhalf einem Nachwuchsspieler zum Regionalliga-Debüt. Okan Erdogan aus der U19 des JFV Nordwest durfte von Anfang an im VfB-Mittelfeld aufdribbeln und machte seine Sache überaus ordentlich.

Bereits nach sechs Minuten hatten die Zuschauer erstmalig den Torschrei im verbalen Portfolio. Andi Pollasch, heute wieder als Innenverteidiger aufgeboten, hatte Christopher Kramer in Szene gesetzt. Seine Schuss aus spitzem Winkel ging allerdings knapp am langen Eck vorbei.

Die nächste Szene sollte dann dem jungen Debütanten gehören. Nach einem Pass in die Spitze wartete er nicht etwa auf den unbedingt berechtigten Abseitspfiff, sondern klärte zuvor mit dem Kopf zur Ecke.

Das schwungvolle Spiel, an dem auch die Gäste ihren Anteil hatten, fand seine Fortsetzung mit der nächsten Oldenburger Chance. Ein Freistoß von Daniel Franziskus rauschte durch den Fünfmeterraum und überraschte Abwehr und Angreifer, auch Conrad Azong, der den Ball aus kurzer Entfernung nicht ins Tor drücken konnte (13. Minute). Zwei Minuten später war Torhüter Morten Jensen einen Schritt schneller als der agile Oldenburger Angreifer.

Beide Mannschaften spielten auch in der Folge munter nach vorn, wobei die Gäste sich als technisch reifer Gegner zeigten und mit einer guten Spielanlage durchaus gefallen konnten. Das erste Tor allerdings erzielte der einsatzfreudige VfB, der sich wiederholt auch auf engem Raum durchsetzen konnten und viel Tempo auf den Rasen brachte. Nach einem langen Pass waren sich Morten Jensen und ein Abwehrspieler derart sicher, dass der jeweils andere den Ball schon klären würde, dass Ibo Temin der Nutznießer war. Gedankenschnell setzte er sich durch und hatte keine Mühe, das 1:0 zu erzielen (25.).

Die Gäste hatten sich kurz zu schütteln, dann allerdings drängten sie noch vor der Pause auf den Ausgleich. Die beste Möglichkeit hatte Torjäger Deniz Undav. In der 44. Minute wickelte er sich in bester Gerd-Müller-Manier um seinen Gegenspieler herum, doch den Flachschuss aus kurzer Distanz entschärfte der aufmerksame Fabian Klinkmann mit einer Glanztat.

Im Gegenzug hätten die Blauen dann auf 2:0 erhöhen müssen. Conrad Azong hatte sich links durchgesetzt und flach in die Mitte gepaßt. Statt zu schießen, ließ Franziskus den Ball durch und eigentlich hätte Christopher Kramer sich jetzt die Ecke aussuchen können, doch sein Schuss ging über das Tor hinweg.

Statt einer Vorentscheidung blieb es also beim 1:0 für die Blauen, zumindest kurzzeitig. Denn drei Minuten nach dem Wiederanpfiff lag der Ball erneut im Tor, diesmal allerdings in dem des VfB. Undav hatte Klinkmann mit einem Schuss ins kurze Eck keine Chance gelassen.

Kurz darauf hatte Kramer erneut die Chance, seine Oldenburger in Führung zu schießen, doch Jensen war auf dem Posten (50.).

Im jetzt etwas ruppiger werdenden Spiele brauchten die Blauen einige Minuten, um wieder in die Spur zu kommen. Dass selbiges gelang, war auch den effektiven Wechseln von Dietmar Hirsch zu verdanken. In der 65. Minute brachte er Pascal Richter für den jetzt müden Daniel Franziskus, kurz darauf kamen Björn Hakansson für Okan Erdogan und Joshua Adomako für Ibrahim Temin ins Spiel. Das sorgte für neuen Schwung, vor allem über die Außenbahnen.

Die nächste Chance allerdings hatten die Gäste. Aus kurzer Distanz konnte Deniz Cizek abschließen, doch abermals zeigte Klinkmann, dass er ein beeindruckend reaktionsschneller Torhüter ist (68.).

Immerhin, Gastgeber waren wieder in der Spur und erhöhten die Schlagzahl. Das sollte Folgen haben. Nach einer feinen Flanke von Pollasch schraubte sich Adomako in die Luft, so dass Jensen nicht wirklich abwehren konnte. Richter schaltete sofort, schlug noch einen Haken und zielte dann zum 2:1 ins Tor (79.).

In der Schlussphase konnten die Oldenburger sogar noch erhöhen. Thörsten Tönnies verwandelte einen Handelfmeter sicher zum 3:1.

Zahlen, Daten & Fakten

VfB Oldenburg: Fabian Klinkmann – Andreas Pollasch, Okan Erdogan (71. Björn Hakansson), Leon Lingerski – Dino Fazlic, Muhittin Bastürk – Daniel Franziskus (65. Pascal Richter), Ibrahim Temin (76. Joshua Adomako), Thorsten Tönnies – Conrad Azong, Christopher Kramer
Trainer: Dietmar Hirsch

TSV Havelse: Morten Jensen – Andrej Startsev, Tobias Fölster, Jonas Sonnenberg, Niclas Bahn – Rafael Hotes (85. Can Gökdemir), Marcel Kohn – Daniel Kofi Kyereh, Deniz Cicek, Fabian Wenzel – Deniz Undav
Trainer: Alexander Kiene

Tore: 1:0 Ibrahim Temin (26.); 1:1 Deniz Undav (49.); 2:1 Pascal Richter (79.); 3:1 Thorsten Tönnies (Handelfmeter, 88.)

Schiedsrichter/in: Lars Thiemann (TuS Wagenfeld) – Assistenten: Christian Hoyer (SV Dreye), Maurice Milczewski (SC Eichsfeld)
Zuschauer: 1432 im Marschwegstadion

Gelbe Karte: Daniel Franziskus (5., gesperrt), Okan Erdogan / Marcel Kohn (8.), Tobias Fölster (10., gesperrt), Fabian Wenzel

 

 

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