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RegionalligaSaison endet mit Knalleffekt

20. Mai 2017
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Hamburg. Die Regionalliga-Saison 2016/17 des VfB Oldenburg ist mit einem Knalleffekt zuende gegangen. In der 87. Minute schickte Schiedsrichter Dennis Senning die kurzbehosten Hauptdarsteller in die Kabine. Im Hamburger Dauerregen hatten Blitz und Donner derart stark zugenommen, dass der Unparteiische die Sicherheit der Fußballer gefährdet sah. Es blieb somit beim 1:1 zwischen dem Hamburger SV II und den Blauen.

Zuvor hatten die 330 Zuschauer, darunter auch knapp 80 sangesfreudige Oldenburger, ein munteres Spiel gesehen, in dem beide Mannschaft sich einige Möglichkeiten erspielten. VfB-Trainer Dietmar Hirsch nutzte das letzte Spiel noch einmal, um eine neue personelle Variante auszuprobieren. Joshua Adomako agierte im defensiven Mittelfeld, Björn Hakansson wurde eine offensive Rolle zuteil. Um es vorweg zu nehmen, Hakansson nutzte diese Chance und zeigte eine starke Leistung und war bester Oldenburger.

Auf Seiten der Gastgeber brillierte Enes Küc. Der Mittelfeldspieler war Taktgeber seiner Mannschaft und vom VfB nie in den Griff zu bekommen. In der 12. Minute allerdings konnte auch der Spielmacher des HSV nur staunen. Ibrahim Temin hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt und scharf nach innen geflankt. Hier konnte sich Thorsten Tönnies geschickt absetzen und traf mit dem Kopf zum 0:1.

Die Freude über die verdiente Führung war allerdings nicht von Dauer. Nur knappe sechzig Sekunden später war dann Küc der Hauptdarsteller und ließ den Oldenburgern das Nachsehen. Ohne angegriffen zu werden dribbelte sich der Hamburger fast von der Mittellinie Richtung VfB-Tor, zog aus 18 Meter wuchtig ab und traf zum 1:1.

In der Folge hatten die Hamburger ein leichtes Übergewicht und erspielten sich einige Möglichkeiten, zeigten im Abschluss aber ähnliche Schwächen wie der VfB. Die Gäste ihrerseits waren nämlich bei Kontern durchaus gefährlich, doch auch den Blauen fehlte der finale Abschluss. Die beste Chance des HSV vereitelte drei Minuten vor der Pause schließlich Fabian Klinkmann. Mats Köhlert hatte aus knapp sechs Metern abgezogen, der Oldenburger Torhüter allerdings war zur Stelle und konnte den Ball mit dem Fuß zur Ecke abwehren.

Nach dem Wiederanpfiff waren dann die Gäste am Drücker. Erst verpasste Ibo Temin eine Flanke von Josh Adomako nur ganz knapp (48.). Eine knappe Minute später hatte HSV-Torhüter Morten Jens Behrens dann große Mühe, einen Freistoß von Dino Fazlic zu entschärfen. Die Oldenburger blieben auch in der Folge gefährlich, was auch mit einem Wechsel von Dietmar Hirsch zu tun hatte. In der Halbzeit hatte er für Christopher Kramer, der auf dem tiefen Boden keine Akzente hatte setzen können, mit Conrad Azong einen frischen Angreifer gebracht. Der wiederum sorgte für viel Schwung und stellte die Hamburger Abwehr mehrfach vor Probleme.

Dass es in diesem Spiel vor allem um statistische Werte ging, war dem Tun beider Mannschaften nicht anzumerken. Im Gegenteil. Trotz des miserablen Wetters war das Tempo hoch und die Zweikämpfe wurden mit großer Intensität geführt. Dass der Kick vorzeitig abgepfiffen werden musste, war deshalb durchaus ärgerlich.

Dietmar Hirsch: Ich bin sehr einverstanden mit unserer Leistung. Vor allem nach der Pause hatten wir durch Conrad Azong viel Schwung und Wucht im Angriff. Die Jungs haben das insgesamt gut gemacht, obwohl wir heute nochmal die eine oder andere Variante ausprobiert haben.

Hamburger SV II: Morten Jens Behrens – Frank Ronstadt (78. Leon Mundhenk), Sebastian Haut, Kerim Carolus, Young-Jae Seo – Dennis Strompen, Enes Küc – Adel Daouri – Tatsuya Ito, Mats Köhlert – Christian Stark (78. Bibie Njie)
Trainer: Dirk Kunert
VfB Oldenburg: Fabian Klinkmann – Andreas Pollasch, Joshua Adomako, Leon Lingerski, Björn Hakansson (82. Marc Meunier) – Muhittin Bastürk, Ibrahim Temin – Dino Fazlic (75. Laurel Aug), Pascal Richter, Thorsten Tönnies – Christopher Kramer (46. Conrad Azong)
Trainer: Dietmar Hirsch
Tore: 0:1 Thorsten Tönnies (11.); 1:1 Enes Küc (12.)
Schiedsrichter/in: Dennis Senning (SC Marklohe) – Assistenten: Nils-René Voigt (Hannoverscher SV), Daniel Harting (Eintracht Afferde)
Zuschauer: 330 im Wolfgang-Meyer-Stadion
Gelbe Karte: Enes Küc, Young-Jae Seo / Dino Fazlic (3.), Thorsten Tönnies (12.)

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