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RegionalligaMeppen können wir einfach

19. Juli 2017
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Oldenburg. Kurz und knapp: Meppen können wir einfach. Vor 3.509 Zuschauern ist der VfB Oldenburg mit einem hochverdienten 2:0-Sieg über Drittliga-Aufsteiger SV Meppen in die zweite Runde des Krombacher-Niedersachsen-Pokals eingezogen. Bereits am Sonntag, um 15 Uhr, geht es beim SC Spelle/Venhaus weiter, der sich mit 2:0 beim BV Cloppenburg durchgesetzt hat.

Von einem Klassenunterschied war im Marschwegstadion kaum etwas zu sehen. Der neutrale Besucher dürfte beim Blick auf den sattgrünen Rasen wohl angenommen haben, dass der VfB hier als Drittligist aufdribbelt. Die von Cheftrainer Dietmar Hirsch und seinen Assistenten perfekt vorbereitet und eingestellen Oldenburger waren von Beginn an die klar bessere Mannschaft. Meppen indes blieb vieles schuldig und enttäuschte die zahlreichen Fans, die den Weg nach Oldenburg angetreten hatten.

Gleich drei Oldenburger erlebten in diesem prestigeträchtigen Derby ihre Premiere im VfB-Trikot. Zwischen den Pfosten stand in seinem ersten Spiel für die Blauen Hrvoje Bukovski, als Innenverteidiger gab Ahmet Saglam ein bärenstarkes Debüt und für Kreativität in der Offensive sorgte Rückkehrer Lavdrim Ebipi.

Schon vor dem Anpfiff wurde deutlich, dass die Oldenburger diesmal nicht nur auf dem Rasen richtig „heiß“ waren. Auch der neue Stimmungsblock auf der Haupttribüne traf von Anfang an den richtigen, lautstarken Ton und die Mannschaft nahm das akkustische Zuspiel auf und sorgte von Beginn an für viel Tempo. Dass es kein „normales“ Fußballspiel werden würde, wurde ebenfalls schnell deutlich, denn schon nach vier Minuten wurde Daniel Franziskus von Marcel Gebers rustikal zu Boden geschickt. Es sollte nicht der letzte Tritt gewesen sein, den die Oldenburger kassierten, doch die steckten es weg und stellten spielerische Akzente in den Vordergrund.

Das zahlte sich aus. Nach einen feinen Zuspiel von Ebipi kam der starke Ibrahim Temin zum Abschluss, zielte aber knapp drüber (14.). Eine knappe Minute später versuchte sich Daniel Franziskus als Kunstschütze, zielte bei einem Freistoss aus gut 30 Metern aber auch knapp über das Gehäuse.

Von den sichtlich beeindruckten Gästen war bis dahin kaum etwas zu sehen und das sollte sich über lange Zeit nicht ändern. Die Blauen ihrerseits drückten weiter und hatten durch Temin die nächste Chance. Seinen Schuss aufs kurze Ecke konnte Torhüter Eric Domaschke allerdings parieren (20. Minute).

Die nächste Szene gehörte dann in die Kategorie „hässlich“, denn Thilo Leugers rauschte Dino Fazlic von hinten in die Beine und hatte Glück, dass Schiedsrichter Henrik Bramlage auf eine farbige Verwarnung verzichtete. In der 33. Minute waren die Gastgeber dann auch durch ein Foulspiel nicht mehr zu stoppen. Pascal Richter schaltete den Turbo ein, ließ seinen Gegenspieler stehen und traf zur hochverdienten Führung.

Die sichtlich beeindruckten Gäste mussten sich bis zur 44. Minute gedulden, ehe sie erstmals gefährlich wurden. Max Kremer kam allerdings nicht am stark reagierenden Hrvoje Bukovski vorbei, im direkten Gegenzug legte Termin für Thorsten Tönnies auf, doch abermals war Domaschke zur Stelle. Mit 1:0 für den VfB ging es in die Halbzeitpause. Der Jubel der Fans war fast schon enthusiastisch, gleichwohl richteten sich aber auch viele besorgte Blicke nach oben, denn am Himmel wurde es immer dunkler.

Pünktlich zum Wiederbeginn setzte ein Grummeln ein und in der Ferne blitzte es wiederholt recht heftig. Doch während fünf andere Pokalspiele abgebrochen werden mussten, ging es in Oldenburg weiter und wie. Der VfB drängte auf das zweite Tor und zwar mit Erfolg. In der 59. Minute traf Daniel Franziskus zum 2:0 und sorgte für frenetischen Jubel auf den Rängen.

Zwar wurden die Emsländer, die taktisch mehrfach umstellten und natürlich auch dreimal wechselten, jetzt stärker. Wirklich gefährlich wurde es für den VfB aber nur ganz selten. Ein Treffer der Gäste fand keine Anerkennung, weil der Torschütze im Abseits stand (71.). Eine Entscheidung, die Meppens Trainer Christian Neidhart erzürnte, der eben diese Abseitsstellung nicht wahrhaben wollte.

Zehn Minuten später gab es dann einen weiteren Gänsehautmoment in einer übrigens weiterhin ruppigen Partie. Ein knappes Jahr hatte Kifuta Kiala Makangu kein Pflichtspiel für den VfB bestreiten können. Schon beim Warmmachen wurde der Angreifer von den Fans mit Sprechchören gefeiert und jetzt nahm die Lauststärke nochmals zu, denn in der 81. Minute kam „Kifu“ für Daniel Franziskus ins Spiel. Allein das I-Tüpfelchen fehlte, denn der Kongolese hätte durchaus zum 3:0 treffen können. Letztlich blieb es beim 2:0, das die Mannschaft natürlich gemeinsam mit den Zuschauern auskostete.

Christian Neidhart: Glückwunsch an den VfB Oldenburg. Der Sieg ist verdient. Wir sind gut 60 Minuten lang nicht ins Spiel gekommen. Vielleicht wäre das Spiel gekippt, wenn der Schiedsrichter unser Tor anerkannt hätte. Das war seine einzige Fehlentscheidung. Dem VfB wünsche ich alles Gute. Meine Mannschaft habe ich gesagt, dass sie als Drittligist ja eine zweite Chance auf den DFB-Pokal hat. Wir müssen in der Liga nur mindestens Vierter werden.

Dietmar Hirsch: Ich muss mich bei den Spielern bedanken. Sie haben unser Konzept perfekt umgesetzt. Wir sind hoch angelaufen, waren aggressiv. Schon zur Halbzeit hätten wir höher führen müssen. Außerdem haben wir gut verteidigt. Der Sieg war hochverdient, aber wir können uns nicht ausruhen. Wichtig ist, dass wir nach einem Spiel gegen einen so starken Gegner nicht nachlassen. In Spelle wird es ebenfalls schwer. Wir müssen wachsam sein und nachlegen.

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