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RegionalligaVfB kassiert Niederlage

18. August 2017
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Oldenburg. Der VfB Oldenburg muss weiter auf den ersten Heimsieg in der neuen Saison warten. Vor 1.054 Zuschauern unterlagen die Blauen am vierten Spieltag gegen Eintracht Braunschweig II mit 1:2. Lediglich Daniel Franziskus traf für die unermüdlich anrennenden, aber glücklosen Gastgeber.

Dietmar Hirsch hatte seine Formation erneut verändert. An Stelle von Dino Fazlic rückte diesmal Conrad Azong in die Startformation. Während er im Sturmzentrum agierte, spielte Daniels Franziskus diesmal etwas zurückgezogener neben Thorsten Tönnies und Laurel Aug im Mittelfeld.

Die erste Szene gehörte den spielerisch starken Gästen, die noch nie gegen den VfB gewonnen hatten. Der kaum zu stoppende Quentin Foley nötigte VfB-Torhüter Hrvoje Bukovski eine erste Parade ab und auch bei der daraus resultierenden Ecke war der Schlussmann zur Stelle (1. Minute).

Es war ein fulminanter Auftakt in einer schwungvollen Partie. Der VfB versuchte früh, mit Tempo über die Außenbahnen die Gegnerische Viererkette zu knacken, hatte aber Pech. Allen voran Conrad Azong wurde gleich zweimal mit Flanken in Szene gesetzt, aber abgeblockt. Die Gäste machten das nach einer Viertelstunde besser. Obwohl in klarer Überzahl, konnten die Oldenburger das 0:1 durch Tietz nicht verhindern.

Der Rückstand war ein Schock, der Wirkung zeigte, denn es dauerte einige Minuten, ehe die Blauen sich fingen und ihrerseits wieder Druck aufbauen konnten. Das war übrigens auch dem cleveren Braunschweiger Tun geschuldet. Wann immer die Gäste die Möglichkeiten hatten, nahmen sie Zeit von der Uhr oder stoppten die blau-weißen Spielfluss durch taktische Fouls.

Dennoch kam der VfB seinerseits zu Möglichkeiten. Ibrahim Temin etwa wurde in höchster Not durch das Zusammenspiel von Torhüter Yannik Bangsow und Lirim Mema gestoppt (27.). Kurz darauf scheiterten erst Thorsten Tönnies (28.) und dann Henri Aalto (30.) mit strammen Schüssen aus der Distanz.

Die beste Chance zum Ausgleich hatte indes Pascal Richter. Durch schnelles Umschalten stürmten die Blauen in Überzahl auf das Braunschweiger Tor zu, doch Richter scheiterte mit seinem Schuss aus spitzem Winkel an Bangsow (34.), der drei Minuten später noch einen Kopfball von Ahmet Saglam entschärfte. Weil im Fußball bestraft wird, wer so viele Chancen auslässt, kassierte der VfB unmittelbar vor der Pause den nächsten Gegentreffer. Erneut reichte eine starke Aktion von Philip Tietz aus, um die komplette VfB-Abwehr zu narren, so dass Dominik Franke nur noch einschieben musste und es hieß 0:2.

Die Oldenburger kamen mit viel Wut aus der Kabine und drängten unmittelbar nach dem Wiederanpfiff auf den Anschlusstreffer. Mit Erfolg, denn in der 48. Minute war der schnelle Richter durch Mema nur mit einem Foul zu stoppen und Schiedsrichter Yannick Rath entschied sofort auf Elfmeter. Daniel Franziskus schnappte sich den Ball und verwandelte sicher zum 1:2. Es sollte der Auftakt für einen Sturmlauf sein, der am Ende jedoch nicht von Erfolg gekrönt war.

Der VfB drückte und drängte, doch die ganz großen Chancen waren letztlich die Ausnahme. Braunschweig igelte sich rund um den eigenen Strafraum ein, nahm immer wieder Tempo aus dem Spiel und blieb selbst mit Kontern durchaus gefährlich.

Dietmar Hirsch versuchte alles, nahm verschiedene Umstellungen vor, hatte aber diesmal kein Glück. Weder die Wechsel, Okan Erdogan, Marcel Lück und Lavdrim Ebipi kamen ins Spiel, konnten eine Wende herbeiführen, noch die Umstellungen in der taktischen Ausrichtung. Die beste Möglichkeit zum längst verdienten Ausgleich hatte Frederik Lach in der Schlussphase auf dem Fuß, doch der Innenverteidiger zielte nach einer Ecke aus der Drehung am Tor vorbei (90.+1.).

VfB Oldenburg: Hrvoje Bukowski – Ahmet Saglam, Frederik Lach, Henri Aalto (74. Lavdrim Ebipi), Björn Hakansson – Conrad Azong, Laurel Aug (54. Okan Erdogan), Pascal Richter, Ibrahim Temin (60. Marcel Lück) – Thorsten Tönnies, Daniel Franziskus
Trainer: Dietmar Hirsch

Eintracht Braunschweig II: Yannik Bangsow – Eric Henschel, Besfort Kolgeci, Filip Rettig, Lirim Mema – Dominik Franke, Quentin Fouley, Eric Veiga, Ahmet Canbaz (90+3. Milislav Popovic) – Phillip Tietz (90+1. Nils Stettin), Maik Lukowicz (90. Ayodele Adetula)
Trainer: Henning Bürger

Tore: 0:1 Phillip Tietz (13.); 0:2 Dominik Franke (42.); 1:2 Daniel Franziskus (Foulelfmeter, 48.)

Schiedsrichter/in: Yannick Rath – Assistenten: Allen Chen, Ralf Iwanowski

Zuschauer: 1054 im Marschweg-Stadion

Gelbe Karte: Ahmet Saglam (2.) / Besfort Kolgeci, Maik Lukowicz (2.), Lirim Mema (2.)

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