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RegionalligaKeine Tore am Marschweg

18. September 2017
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Oldenburg. Am Ende stand erneut eine ganze Menge Frust. 92 Minuten lang hatte sich der VfB Oldenburg abgerackert, doch am Ende reichte es gegen den VfV Borussia 06 Hildesheim nicht zum ersten Heimsieg der Saison. Vor 1.310 Zuschauern hatten die Blauen beim 0:0 zwar einige gute Chancen, doch erneut offenbarten sie große Mängel im Abschluss.

Den ersten Frust hatte Cheftrainer Stephan Ehlers bereits vor dem Anpfiff zu verdauen. Die ohnehin lange Verletztenliste wurde bereits im Abschlusstraining verlängert. Marcel Lück hatte ich eine Blessur zugezogen und musste aus dem Kader gestrichen werden. Am Spieltag meldete sich dann auch noch Alexander Lüttmers spielunfähig, so dass der VfB gerade in offensiver Hinsicht so ganz viele Alternativen nicht hatte.

Die Chance, das Spiel direkt in die richtige Richtung zu lenken, hatten die Hausherren dennoch bereits nach neun Minuten. Nach einem Einwurf schaltete Ibo Temin schnell und zielte aufs kurze Eck, doch Torhüter Nils Zumbeel reagierte genauso schnell und wehrte den Schuss zur Ecke ab. Vier Minuten später hatten die Blauen erneut die Chance zum 1:0. Bei einem Konter wollte Lavdrim Ebipi für Temin auflegen, doch sein Pass geriet zu lang.

Auf der anderen Seite gaben die Gäste ihr erstes offensives Lebenszeichen von sich. Nach einem feinen Zuspiel von Mame Mbar Diouf kam Ante Blazevic zum Abschluss, zielte jedoch am langen Pfosten vorbei (18. Minute). Glück für den VfB, denn das hätte das 0:1 sein können, ja müssen.

Drei Minuten später konnte dann Oldenburgs Torhüter Hrvoje Bukovski erstmalig zeigen, dass er ein feiner Fänger ist. Nach einem umstrittenen Pfiff von Schiedsrichter Patrick Schwengers, der sich ganz sicher nicht dem Vorwurf ausgesetzt sehen musste, ein Heim-Schiedsrichter zu sein, entschärfte er einen Freistoß von Yannik Schulze.

Längst wurde es auf dem Rasen ruppiger, was vor allem auf die härtere Gangart der Gäste zurückzuführen war. Erster Leidtragender war Ebipi. In der 29. Minute hatte der kleine Schweizer zum Solo angesetzt und wurde anschließend im dritten Versuch regelrecht gefällt. Nachdem Ante Balzevic und Sofien Chahed den Oldenburger bei ihren Attacken noch verfehlt hatte, wurde der schließlich von Yusuf Kilic von den Beinen geholt. Zur Belohnung gab es die dunkelgelbe Karte für den Hildesheimer (29.). Es war die erste von letztlich acht Verwarnungen in einem teils rustikalen Spiel.

Aus einem Foul resultierte auch der erste Oldenburger Wechsel. Laurel Aug war schon früh im Spiel gefoult worden und hatten dann unter Schmerzen weitergespielt. Nach 32 Minuten allerdings ging es für den Mittelfeldabräumer nicht mehr. Björn Hakansson kam ins Spiel, rückte in die Viererkette nach links und Thorsten Tönnies wurde ins Mittelfeld verschoben.

Nach einer starken Viertelstunde der Gäste, waren jetzt wieder die Oldenburger am Drücker. Doch das so sehr herbeigesehnte Tor wollte einfach nicht fallen. Die größte Möglichkeit hatte Ebipi. Nach einem feinen Lauf von Pascal Richter brachte der den Ball passgenau in die Mitte und wollte bereits jubelnd abdrehen, doch Zumbeel konnte den Schuss noch zur Ecke lenken (43.).

Nach der Pause änderte sich am Spielverlauf wenig, wenngleich die Begegnung jetzt mehr und mehr darunter zu leiden hatte, dass die Gäste ganz clever jede Gelegenheit nutzten, um Zeit von der Uhr zu nehmen. Taktische Fouls gehörten ebenso dazu, wie ausgedehnte Behandlungspausen.

Die besseren Möglichkeiten hatte auch jetzt der VfB, etwa durch Daniel Franziskus, der nach Vorlage von Dino Fazlic den Ball mit dem Kopf knapp neben das Tor setzte (61.). Zwei Minuten später der nächste Aufreger. Franzikus hatte sich gleich gegen zwei Abwehrspieler durchgesetzt und wurde dann von Yannik Schulze umgesenst. Obwohl der Hildesheimer letzter Mann war, beließ es Schiedsrichter Schwengers bei der gelben Karte. Auch der rote Karton wäre hier vertretbar gewesen.

Bis zum Schlusspfiff mühten sich die Blauen weiter, brachte nach 73. Minuten mit Conrad Azong für Lavdrim Ebipi noch einen frischen Angreifer, doch letztlich fehlte es dem Tun an Effektivität und Zielstrebigkeit. Torchancen waren Mangelware, weil der VfB zu umständlich agierte. Der Mannschaft fehlt in der derzeitigen Situation einfach das Selbstvertrauen, so dass es bei einem Punkt blieb.

VfB Oldenburg: Hrvoje Bukovski – Henri Aalto, Okan Erdogan, Frederik Lach, Thorsten Tönnies – Dino Fazlic, Laurel Aug (31. Björn Hakansson) – Pascal Richter, Ibrahim Temin – Lavdrim Ebipi (73. Conrad Azong), Daniel Franziskus
Trainer: Stephan Ehlers

VfV 06 Hildesheim: Nils Zumbeel – Christoph Lange, Niklas Rauch, Thomas Ströhl, Konstantinos Drizis – Yannik Schulze, Yusuf Kilic – Ante Blazevic (77. Luis Prior-Bautista), Sofien Chahed, Mame Mbar Diouf (86. Jane Zlatkov) – Lukasz Staron (69. Thomas Sonntag)
Trainer: Jörg Goslar

Tore: Fehlanzeige

Schiedsrichter/in: Patrick Schwengers – Assistenten: Yannick Meyer, Malte Gerhardt

Zuschauer: 1310 im Marschweg-Stadion

Gelbe Karte: Ibrahim Temin (3.), Dino Fazlic, Thorsten Tönnies, Henri Aalto, Lavdrim Ebipi / Yusuf Kilic (2.), Yannik Schulze (2.), Christoph Lange (2.), Niklas Rauch (2.)

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