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RegionalligaFamilientreffen am Kanal

23. September 2017
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Oldenburg. Die 53Acht-Arena ist seit Tagen ausverkauft, die Tageskassen werden gar nicht erst geöffnet und es freut sich, wer im Besitz einer Eintrittskarte ist. Das familiäre Stelldichein zwischen dem SSV Jeddeloh und dem VfB Oldenburg wird mit Spannung erwartet. Auf die Schnelle wagen wir noch eine kleine Vorschau.

Erfolgreich: Genau das sind die Kicker vom Kanal und zwar durchaus seit einigen Jahren. Mit dem Aufstieg in die Regionalliga krönten die Verantwortlichen in der vergangenen Saison ihr nachhaltiges Bemühen, denn sie führten den SSV Jeddeloh aus der Kreisliga mit Akribie und Ehrgeiz nach oben. Ob hier schon Schluss ist? Das lässt sich schwerlich prognostizieren, allerdings steht VfB-Trainer Stephan Ehlers mit seiner Meinung nicht alleine, wenn er sagt, dass der aktuelle SSV-Kader. der mehrheitlich aus ehemaligen VfB-Spielern zusammengestellt wurde, stark genug ist, um in der Regionalliga einen Spitzenplatz einzunehmen.

Erfahrung: Daran herrscht in der Truppe von Key Riebau und Thomas Schuhknecht, der nach einer Knie-Operation zurzeit von Ulf Kliche vertreten wird, kein Mangel. Zehn neue Kicker wurden nach dem Aufstieg an den Kanal gelotst, darunter Talente, wie Torhüter Felix Bohe oder der Anton Stach, aber eben auch erfahrenen Spieler, angefangen bei Nils Laabs oder Christian Meyer. Auch Dennis Engel und Marcel Gottschling, die einige Drittliga-Minuten gesammelt hatten, wurden auch der Suche nach einem neuen sportlichen Zuhause am Kanal fündig. An Konkurrenzkampf mangelt es fraglos nicht, denn auch bewährte Aufstiegskräfte, wie Peer-Bent Wegener, Shaun Minns, Julian Bennert oder Maycoll Canizales und Malte Müller, um nur einige zu nennen, wollen natürlich am Ball bleiben.

Ausbeute:  Acht Spiele, 13 Punkte, Tabellenplatz acht, lautet die derzeitige SSV-Bilanz. Das ist ordentlich und vor allem der derzeitigen Trend geschuldet, denn der ist positiv. Dreimal in Folge haben die Ammerländer mittlerweile gewonnen, nachdem sie durchaus holprig gestartet waren. Ihren Tiefpunkt erlebten die Blau-Weißen beim 1:6 gegen den FC St. Pauli. Einem Ergebnis, das in der Nachbetrachtung zur Wende führte, denn Trainer Key Riebau zog aus dem Debakel die richtigen Schlüsse.

Stärken: Der SSV ist ungemein torgefährlich und in diesem Kontext ist unbedingt Nils Laabs zu nennen. „Nille“, zu Saisonbeginn im Pokal beim VfL Oldenburg noch im Mittelfeld aufgeboten, hat als zentraler Angreifer bereits sechsmal getroffen. Ihn werden unsere Blauen unbedingt in den Griff zu bekommen haben. Darüber hinaus muss dem VfB klar sein, dass er auf einen Gegner trifft, der bis in den verstaubtesten Winkel seiner Haarspitzen motiviert sein wird und der in fast jedem Spiel mit dem Anpfiff auf Betriebstemperatur ist. Jeddeloh erzielte bislang mit schöner Regelmäßigkeit frühe und schnelle Tore und ließ die Gegner oft hinterher laufen.

Schwächen: Die Null steht selten, bislang lediglich beim 1:0-Sieg in Hannover. Die Mannschaft hat große Probleme, wenn sie mit Tempo unter Druck gesetzt sind. Versteckt der Gegner sich, wird er bestraft, tritt er mutig auf, hat auch der SSV so seine Probleme. St. Pauli etwa hätte sogar deutlich höher gewinnen können. Hinzu kommt in diesem ganz besonderen Spiel, dass Key Riebau Erwartungen enttäuschen wird, denn längst nicht jeder der zahlreichen ehemaligen VfBer wird einen Platz im Kader und schon gar nicht in der Anfangsaufstellung finden, um sich bei diesem „Familientreffen“ einzubringen. Offen ist etwa, ob Florian Stütz und Alessandro Ficara bis zum Anpfiff wieder fit sein werden. Beide hatten mit muskulären Problemen zu kämpfen.

Bei uns: Man muss nicht lange drumherum reden, die Gastgeber haben am Sonntag die Bürde des Favoriten zu schultern. Die Mannschaft ist enorm erfahren, hat nach drei Siegen Selbstvertrauen satt und spielt zuhause. Der VfB indes hat mit vielschichtigen Sorgen zu kämpfen. Nach wie vor konnte sich die Mannschaft nicht so einspielen, wie es zu diesem Zeitpunkt der Saison eigentlich der Fall sein sollte. Kaum eine Woche vergeht, in der sich nicht der eine oder andere Leistungsträger verletzt abmelden muss. „Wir werden trotzdem eine gut Truppe aufbieten“, sagt Cheftrainer Stephan Ehlers, der seit Wochen immer wieder improvisieren und umstellen muss.
Klar ist aber auch, dass so ein Wettstreit unter Nachbarn nicht nur über die spielerische Qualität entschieden wird. Ganz klar kommt es auch darauf an, das Spiel mit der richtigen Einstellung und Intensität anzugehen. Verstecken müssen sich unsere Blauen sicher nicht. Die Mannschaft ist erfahren genug, kennt sich zudem mit Drucksituationen aus und hat auch schon vor größeren Kulissen erfolgreich Fußball gespielt. Nachzufragen wäre an dieser Stelle beim SV Meppen, der sicher nicht damit gerechnet hat, seiner Favoritenrolle gegen den VfB nicht gerecht werden zu können.
Im Testspiel beim FC Hude zeigte der VfB zudem eine gute Leistung, siegte 9:0 und durfte sich zudem über das Comeback von Antti Mäkijärvi freuen. Der sympathische Finne ist zwar noch nicht fit genug, um schon in der Liga aufzudribbeln, aber er wird in kleinen Schritten wieder an die Mannschaft herangeführt. Ein großes Dankeschön gilt an dieser Stelle dem Team der Klosterschänke aus Hude und der Familie Burgdorf, die den VfB im Anschluss an das Spiel noch zu einem tollen Essen eingeladen haben.

Am Rande: Angepfiffen wird am Sonntag, um 15 Uhr. Parkflächen stehen auf der anderen Seite der Bundesstraße, hinter der Gaststätte „Zum Goldenen Anker“ zur Verfügung. VfB-Fans, die eine Karte für den Gastbereich haben, können das Stadion nur über den Eingang an der B401 betreten.

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