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RegionalligaDer Nächste, bitte!

30. September 2017
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Oldenburg. Es ist auch weiterhin wie verhext. Statt sich mal ganz entspannt und guter Dinge der Vorbereitung eines Pflichtspiels zu widmen, ist Stephan Ehlers vor dem Wettstreit mit „Lieblingsgegner“ SV Drochtersen/Assel erneut als Tüftler gefragt. Denn statt der Formation der Vorwoche erneut das Vertrauen schenken zu können, muss der VfB-Trainer abermals umstellen. Dazu mehr in unserer Vorschau:

Ausgangslage bei beiden: Der VfB wartet noch immer auf den zweiten Saisonsieg. Zwar zeigte sich die Mannschaft am vergangenen Sonntag beim SSV Jeddeloh nicht nur formverbessert und agierte lange Zeit auf Augenhöhe, doch am Ende hieß es aus Sicht unserer Blauen 0:2. Wirklich rund läuft es bei unseren Gästen seit dem 5. Spieltag allerdings auch nicht mehr. Seinerzeit kassierte D/A mit dem 0:1 gegen den Hamburger SV II die erste Saisonniederlage. Das hat Wirkung gezeigt, denn seitdem haben die Kicker aus dem alten Land nicht mehr gewonnen.

Personal der anderen: Enrico Maaßen kann auch eine eingespielte Truppe zurückgreifen. Klar, zuletzt musste der junge Trainer unserer Gäste auch den einen oder anderen Verletzten ersetzen, aber dass die Kehdinger seit ihrem Aufstieg konstant ordentlich dabei sind, ist kein Zufall. Ganz vorne sorgte Alexander Neumann beständig für Gefahr. Stattliche fünf Tore hat er bereits wieder auf dem Konto. Mit Jannes Elvers oder Nico Mau hat der Trainer Dauer(b)renner am Start. Sie haben in den bisherigen neun Spielen ebenso keine Minute verpasst, wie Matti Grahle. Der ist übrigens ein Oldenburger Junge und seit seinem Wechsel vom Lüneburger SK zum ambitionierten Nachbarn gar nicht mehr wegzudenken.  Wenn es dann personell mal kneift, hat der Club auch die Mittel, um nachzubessern. So geschehen nach Spieltag eins. Torhüter Patrick Siefkes, unstreitig ein überdurchschnittlich begabter Kicker, hat sich beim Spiel in Jeddeloh eine schwere Knieverletzung zugezogen. Um seinen langfristigen Ausfall zu kompensieren, wurde mit Philipp Kühn ein Torhüter verpflichtet, der in der vergangenen Saison mit Viktoria Köln Meister in der Regionalliga-West geworden ist.

Personal der unsrigen: Was soll man noch groß sagen? Es ist und bleibt wie verhext. Wann immer wir zum spionieren und plauschen das Training der Blauen begutachten, zählen wir die Ball spielenden Kurzhosenträger durch und würden anschließend gerne die eine oder andere Vermisstenanzeige aufgeben. Anders gesagt, jedes Mal fehlt einer und zwar einer mehr. Am Donnerstag etwa haben wir vergeblich nach Dino Fazlic Ausschau gehalten und mussten dann erfahren, dass unser sympathischer Lockenkopf erstmal nicht mehr Fußball spielen kann. Ein Knochenödem setzt ihn außer Gefecht. Stehan Ehlers muss also mal wieder personell improvisieren, denn dass der eine oder andere Spieler aus dem Lager der Angeschlagenen sich bis zum Spiel dienstfähig meldet, ist eher nicht anzunehmen.

Ihre Stärken: Da gibt es einige. Die Mannschaft ist auffallend eingespielt, kaum aus der Ruhe zu bringen, körperlich robust und im Zweikampf wenig zimperlich. Wer deshalb in die verbale Monierkiste greift, kassiert zur Belohnung gerne auch mal einen Spruch. Langweilig wird der sportliche Clinch mit D/A also sicher nicht. Auch wenn die Mannschaft in dieser Saison bereits satte 13 Tore kassiert hat, ist das Defensivspiel der Kehdinger vom Allerfeinsten und würde sogar manchen filigranen Vertreter des Catenaccio zu Lobeshymnen animieren. Wer gegen die Maaßen-Elf in Rückstand geht, macht mit schöner Nachhaltigkeit die Erfahrung, dass Fußball nicht immer Spaß machen muss.

Ihre Schwächen: Hier müsste eigentlich ein Fragezeichen stehen, denn so ganz viel fällt uns nicht ein. Klar, unsere Bilanz gegen D/A ist jetzt auch so dermaßen unprickelnd, dass wir garantiert nicht näher darauf eingehen werden. Gut, nach vorne läuft zurzeit nicht ganz so viel. Elf Tore sind notiert, zuletzt war es vorne aber recht ruhig. Zwei Spiele aus fünf Toren sind nicht so Angst einflößend. Sollte uns Mut machen.

Bei uns: Trotz aller veröffentlichten Kritik halten wir mal fest, dass die Leistung des VfB in Jeddeloh durchaus zu einem Punkt hätte reichen können. Zwar wurde das Konzept, anfänglich etwas tiefer stehen zu wollen, durch den sehr unglücklich abgefälschten Freistoß und das daraus resultierende 0:1 fast über den Haufen geworfen. Doch in der Folge hat die Mannschaft sich nach Kräften gewehrt und hätte durchaus das 1:1 erzielen können, etwa beim Pfostenschuss durch Ibo Temin oder bei seiner großen Chance nach dem Wiederanpfiff. Zugegeben, die ganz großen Möglichkeiten gab es anschließend nicht mehr, der Wille, Zählbares zu generieren, war aber da. Klar, die Jungs müssen die nächste Schippe draufpacken, denn ein Spiel gegen Drochtersen/Assel ist ganz sicher nicht vergnügungssteuerpflichtig. Allerdings haben wir gegen diesen Gegner zuhause immer mindestens ein Tor gemacht.

 

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