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Regionalliga„Franz“ trifft mit Köpfchen

11. März 2018
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Hildesheim. Mit einer kollektiv starken Leistung hat der VfB Oldenburg im Abstiegskampf ein Ausrufezeichen gesetzt. Vor 730 Zuschauern siegten die Blauen beim VfV Borussia 06 Hildesheim verdient mit 2:0. Allein das abermalige Auslassen vieler Chancen gab an diesem Sonntag Grund zur Kritik. Unter dem Strich allerdings stand ein ganz wichtiger Sieg.

Stephan Ehlers vertraute einer Startelf, die in weiten Teilen so auch das eine oder andere Testspiel bestritten hatte. In der Viererkette kam Patrick Papachristodoulou zu seinem ersten Pflichtspiel-Einsatz für den VfB und der Winter-Neuzugang machte seine Sache auf der rechten Seit sehr gut. Im defensiven Mittelfeld vertraute der Trainer auf Dino Fazlic und „Erdem“ Bastürk. Offensiv sorgten Pascal Richter, Ibrahim Temin und Daniel Franziskus sowie der sich immer wieder einschaltende Thorsten Tönnies für viel Alarm.

Bereits nach einer Viertelstunde hatte Tönnies die erste Chance. Der VfB-Kapitän wurde beim Abschluss allerdings durch Benedict Plaschke angegangen. Der durchaus mögliche Elfmeterpfiff durch den guten Schiedsrichter Carsten Wessel blieb allerdings aus und den strammen Nachschuss von „Ibo“ Temin entschärfte Torhüter Nils Zumbeel reaktionsschnell.

Auch die zweite Chance gehörte den Gästen, die deutlich agiler waren und auf tiefem Boden nicht nur mit langen Bällen spielten, sondern durchaus auch fußballerische Akzente setzen konnten. Erneut stand dabei Tönnies im Fokus. Der Blondschopf wurde von Fazlic fein in Szene gesetzt, scheiterte mit seinem Schuss aufs kurze Eck allerdings am Außenpfosten (20. Minute).

Die Oldenburger drängten und waren dicht dran, am 0:1. So auch in der 29. Minute. Nach einem Konter brachte der schnelle Pascal Richter den Ball mit einem scharfen Pass vor das Tor, doch der einschussbereite Ibo Temin wurde durch Yannik Schulze abgeblockt.

Es dauerte eine knappe halbe Stunde, ehe auch die Gastgeber zu ihrer ersten Chance kamen. Nach einer Ecke schraubte sich Niklas Rauch in die Luft und wuchtete den Ball mit dem Kopf nur knapp über das VfB-Gehäuse (32.). Vier Minuten später musste Freddy Lach klären, nachdem die Blauen nach einer eigenen Ecke ausgekontert worden waren.

Auch die nächste Chance gehörte dem jetzt besser werdenden VfV. Bei einem Schuss aus der Distanz musste Hrvoje Bukovski seine ganze Klasse aufbieten, um das Spielgerät zur Ecke zu lenken (39.). Unmittelbar vor der Pause war wieder Tönnies an der Reihe. Diesmal wollte der Kapitän das 0:1 erzwingen und zog selbst knapp über das Tor, statt den Ball auf die besser postierten Mitspieler abzulegen (44.).

Nach dem Seitentausch legten die Oldenburger noch einen Gang zu. Stephan Ehlers und Christian Thölking hatten anfänglich auf einen Wechsel verzichtet, allerdings mit dem Gedanken gespielt, den mit Gelb belasteten Dino Fazlic vom Platz zu nehmen. Zum Glück ließen sie sich damit Zeit. Zuerst allerdings haderten die Blauen wieder mit dem Abschlusspech. Nach einer Ecke von Franziskus hatte Lach die Führung auf dem Fuß, wurde ab geblockt und den Abpraller bolzte der aufgerückte Ahmet Saglam an die Latte (60.).

Eine knappe Minute später konnte Fazlic dann zeigen, dass er jede Menge Gefühl im Fuß hat. Einen Freistoß chippte er gekonnt auf den zweiten Pfosten. Eben dorthin hatte sich Franziskus abgesetzt und traf mit dem Kopf zum verdienten 0:1.

Der Führungstreffer sorgte allerdings nicht für mehr Sicherheit im Spiel des VfB. Das Gegenteil war der Fall. Gute zehn Minuten lang ließen die Gäste den Hildesheimern zu viel Platz, verloren jetzt zu viele Zweikämpfe und hätten durchaus den Ausgleich schlucken können. Doch Stephan Ehlers reagierte. Er brachte er Hugo Magouhi für Ibo Temin (63.), kurz darauf kam Süleyman Celikyurt für Dino Fazlic (67.). Wechsel, die nicht nur Zeit von der Uhr nahmen, sondern zudem den Spielfluss der Hildesheimer unterbrachen.

Während die Gastgeber drängten, bekam der VfB einige gute Konterchancen. Celikyurt etwa hätte zweimal alles klarmachen können, auch der für Franziskus gekommene Gazi Siala hatte das 0:2 auf dem Fuß (83.). Doch am Ende dauerte es bis zum 88. Minute, ehe die Oldenburger erneut jubeln durften. Celikyurt hatte für Magouhi aufgelegt und der machte den Deckel drauf.

„Es war ein kampfbetontes Spiel auf tiefem Boden. Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, sie hat den Kampf angenommen und sich endlich einmal belohnt. Wir haben uns das Glück heute auch erarbeitet und am Ende verdient gewonnen, denn wir hatten in der Summe die klar besseren Chancen“, erklärte Stephan Ehlers nach dem Spiel.

Sein Kollege Jörg Goslar hingegen zürnte mit der eigenen Mannschaft. „Wenn man nicht aufs Tor schießt, kann man auch nicht gewinnen.“

VfV 06 Hildesheim: Nils Zumbeel – Yannik Schulze, Thomas Ströhl, Niklas Rauch (76. Thomas Sonntag) – Sofien Chahed (84. Jane Zlatkov), Abdulbaki Hot – Benedict Plaschke, Lukasz Staron, Luis Prior-Bautista – Marvin Ibekwe, Mame Mbar Diouf
Trainer: Jörg Goslar

VfB Oldenburg: Hrvoje Bukovski – Patrick Papachristodoulou, Frederik Lach, Muhittin Bastürk, Thorsten Tönnies – Ahmet Saglam – Pascal Richter, Dino Fazlic (63. Hugo Magouhi), Okan Erdogan, Ibrahim Temin (67. Süleyman Celikyurt) – Daniel Franziskus (80. Gazi Siala)
Trainer: Stephan Ehlers

Tore: 0:1 Daniel Franziskus (61.); 0:2 Hugo Magouhi (89.)

Schiedsrichter/in: Carsten Wessel – Assistenten: Sören Steeg, Ridvan Ceylen

Zuschauer: 730 im Friedrich-Ebert-Stadion

Gelbe Karte: Thomas Ströhl (5., gesperrt) / Dino Fazlic (5., gesperrt)

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