Bitte warten...

 

RegionalligaIbo und Passi langen hin

14. März 2018
https://vfb-oldenburg.de/wp-content/uploads/Sieger-1-1024x768.jpg

Norderstedt. Der VfB Oldenburg kommt in Fahrt. Drei Tage nach dem 2:0-Sieg beim VfV 06 Borussia Hildesheim haben die Blauen am Mittwochabend nachgelegt. Bei Eintracht Norderstedt siegten die Oldenburger 2:1. Ibo Temin und Pascal Richter trafen für die Gäste.

„Ich bin heute maximal stolz. Das war erneut eine starke Teamleistung. Auch nach dem Rückstand durch einen Elfmeter, den man sicher nicht geben muss, sind wir grade geblieben, haben den Kopf oben behalten und das Ding gedreht“, freute sich Stephan Ehlers nach dem Schlusspfiff und der VfB-Trainer hatte auch allen Grund dazu. Seine Mannschaft hatte nicht allein einen Rückstand zu verkraften, sondern musste zudem den frühen Ausfall von Erdem Bastürk wegstecken.

Im Vergleich zum Spiel in Hildesheim hatte Stephan Ehlers seine Formation verändern müssen. Dino Fazlic musste aufgrund seiner fünften gelben Karte zuschauen. Für ihn rückte Okan Erdogan ins defensive Mittelfeld vor und Henri Aalto übernahm dessen Part in der Innenverteidigung. Norderstedt, das letztmals im November des vergangenen Jahres gewonnen hatte, verzichtete in der Startelf überraschend auf Torjäger Sinisa Veselinovic. An seiner Stelle stürmte Jan Lüneburg von Beginn an.

Die Startphase eines spannenden Spiels gehörte vor 245 Zuschauern den Gästen. Bereits nach wenigen Sekunden hatte Pascal Richter die erste Chance für den VfB, zielte aber knapp über das Tor. Knapp eine halbe Stunde hatten die Oldenburger den Gegner durchaus im Griff, dann allerdings war das Spiel für Mittelfeldabräumer Erdem Bastürk zuende. Aufgrund einer Verletzung musste er vom Feld. An seiner Stelle kam Gazi Siala ins Spiel. „Das war natürlich keine einfache Situation, schließlich war Gazi lange verletzt und wir konnten nicht sicher sein, wie er ins Spiel kommen würde“, so Ehlers.

Nun, der Mittelfeldspieler kam gut ins Spiel, konnte allerdings auch nicht verhindern, dass die Gastgeber jetzt mehr und mehr den Taktstock dieser Begegnung in die Hand nahmen und sich ihrerseits einige Möglichkeiten erspielten. Die Oldenburger Deckung und der aufmerksame Hrvoje Bukovski zwischen den Pfosten hielten allerdings die Null, so dass es torlos in die Pause ging.

Nach dem Wechsel durften die lautstarken VfB-Fans erneut eine statte Portion Hoffnung schöpfen, denn ihre Mannschaft kam mit viel Schwung aus der Kabine und hatte in Person von Thorsten Tönnies die erste Chance. Überhaupt fanden die Blauen jetzt wieder besser ins Spiel und der Führungstreffer lag in der Luft. Der sollte dann tatsächlich auch fallen, allerdings auf der anderen Seite. Ein Norderstedter war auf Gazi Siala aufgelaufen und Schiedsrichter Yannick Rath zeigte zum Entsetzen der Oldenburger auf den Elfmeterpunkt. „Ich habe das erahnt, denn kurz zuvor war Toksöz im Strafraum gefallen und der Schiri hatte berechtigt nicht gepfiffen. Da war mir aber fast klar, dass Norderstedt es darauf anlegen würde und dann irgendwann auch der Pfiff kommt“, ärgerte sich Stephan Ehlers.

„Buko“ erahnte zwar die richtige Ecke, konnte den Schuss von Felix Drinkuth aber nicht parieren (64. Minute). Statt nach diesem Nackenschlag einzubrechen, zeigte der VfB die gegenteilige Reaktion. Stephan Ehlers reagierte auf den Rückstand mit einem Wechsel. Für Patrick Papachristadoulou kam Ibrahim Temin ins Spiel. „Ibo war heiß wie Frittenfett, der musste einfach treffen“, so Ehlers nach dem Schlusspfiff lachend. Tatsächlich war Temin kaum im Spiel, da durfte er sich auch schon feiern lassen. Nach einem Freistoß von Ahmet Saglam rauschte er in den Strafraum und traf zum allemal verdienten Ausgleich (72.). Doc damit nicht genug. Der VfB wollte jetzt mehr, machte weiter Druck und kam erneut zu Möglichkeiten. Immer wieder sorgte dabei der starke Hugo Magouhi für Gefahr. Der Winter-Neuzugang war ein ständiger Unruheherd, machte viele Wege und war immer anspielbar. Das sollte sich auszahlen, denn vier Minuten vor Schluss kamen die Blauen erneut gefährlich vor das Tor der Gastgeber. Diesmal war es an Temin, den Ball für Pascal Richter aufzulegen, der zum 1:2 traf. Dass die Oldenburger sich in der Nachspielzeit sogar noch den Luxus gönnten und in Person von Daniel Franziskus einen Elfmeter in den Nachthimmel jagten, fiel nicht weiter ins Gewicht, denn kurz danach war Schluss.

Eintracht Norderstedt: Lars Huxsohl – Juri Marxen (87. Hamajak Bojadgian), Marcus Coffie, Marin Mandic, Jan-Philipp Rose (86. Kangmin Choi) – Philipp Koch, Deran Toksöz – Dane Kummerfeldt, Linus Meyer, Felix Drinkuth – Jan Lüneburg (83. Sinisa Veselinovic)
Trainer: Dirk Heyne

VfB Oldenburg: Hrvoje Bukovski – Patrick Papachristodoulou (70. Ibrahim Temin), Frederik Lach, Muhittin Bastürk (28. Gazi Siala), Henri Aalto – Ahmet Saglam, Thorsten Tönnies – Pascal Richter (90. Süleyman Celikyurt), Daniel Franziskus, Okan Erdogan – Hugo Magouhi
Trainer: Stephan Ehlers

Tore: 1:0 Felix Drinkuth (Foulelfmeter, 64.); 1:1 Ibrahim Temin (72.); 1:2 Pascal Richter (86.)

Schiedsrichter/in: Yannick Rath – Assistenten: Allen Chen, Christopher de Vries

Zuschauer: 245 im Edmund-Plambeck-Stadion

Gelbe Karte: Marcus Coffie, Deran Toksöz (5., gesperrt) / Daniel Franziskus (3.), Patrick Papachristodoulou (3.)

Vergebener Elfmeter: – / Daniel Franziskus (Foulelfmeter, 90+4., über das Tor)

 

https://vfb-oldenburg.de/wp-content/uploads/2014/06/vfb_logo.png
PARTNER
aktiv-irma
https://vfb-oldenburg.de/wp-content/uploads/PH_weiss-160x160.png
https://vfb-oldenburg.de/wp-content/uploads/2020/08/02_WIESE_Homepage_frei.png
https://vfb-oldenburg.de/wp-content/uploads/2020/08/ÖVO-Logo_420px_weiss.png
https://vfb-oldenburg.de/wp-content/uploads/GSG-1.png
https://vfb-oldenburg.de/wp-content/uploads/Hoppmann-160x160.png
https://vfb-oldenburg.de/wp-content/uploads/GWS.png

VfB Oldenburg

VfB Oldenburg Fußball GmbH
Maastrichter Straße 35
26123 Oldenburg

E-Mail: geschaeftsstelle@vfb-oldenburg.de

© VfB Oldenburg GmbH 2020 | Webdesign by collanteart.com

Up!