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RegionalligaDreimal ist Oldenburger Recht

16. März 2018
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Oldenburg. Dreimal ist Oldenburger Recht. Anders formuliert, dem 2:0 Sieg in Hildesheim und dem 2:1-Sieg in Norderstedt will unsere Mannschaft am Sonntag, ab 14 Uhr, einen dritten Sieg folgen lassen. Leichter gesagt als getan, denn mit dem SSV Jeddeloh wird ein starker und ambitionierter Gegner am Marschweg vorstellig.

Rahmenbedingungen: Angesichts der aktuellen Wetterkapriolen steht hinter der Austragung ein Fragezeichen. Allerdings wird man VfB-seitig alles tun, damit angepfiffen werden kann. Durch den kurzen Anfahrtsweg des SSV ist es auch kein Problem, alle zeitlichen Möglichkeiten auszureizen und mit der finalen Entscheidung bis zum Sonntag zu warten.

Ausgangslage: Unsere Gäste spielen eine starke Saison und sind zurzeit Tabellenfünfter. Nach oben geht folglich eher nichts mehr, der Abstieg ist aber auch keinerlei Thema für Jeddeloh. „Das Spiel in Oldenburg ist ganz sicher ihr Saisonhöhepunkt, wenn man vom Pokal absieht“, sagt Stephan Ehlers. Auch deshalb erwartet er einen Gegner, der bis in die Haarspitzen motiviert sein wird. Der VfB seinerseits hat sich durch die sechs Punkte aus den letzten beiden Spielen Luft verschafft und will zeitnah den Anschluss ans Tabellenmittelfeld herstellen.

Statistik: Die Ammerländer feierten bereits zehn Siege, spielten zweimal unentschieden und haben sechsmal verloren. 36 erzielten Treffern stehen 27 Gegentore gegenüber. Trainer Key Riebau hat dabei 28 Spieler aufgeboten. Zum Vergleich: Der VfB hat 17 Spiele bestritten, sechsmal gewonnen – übrigens dreimal während der letzten fünf Begegnungen – musste viermal die Punkte teilen und hat achtmal verloren. Die Blauen durften 20 Treffer bejubeln und haben deren 26 kassiert.

Stärken und Schwächen: Der SSV Jeddeloh ist kein gewöhnlicher Aufsteiger. Die Mannschaft, in der Vorsaison souveräner Oberliga-Meister, wurde mit zehn Spielern verstärkt. Dabei achtete Sportchef Ansgar Schnabel darauf, dem neuen Trainer Key Riebau eine gute Mischung aus erfahrenen Akteuren, etwa Nils Laabs, Marcel Gottschling, Dennis Engel, aber auch jungen Talenten, wie Anton Stach oder Michel Hahn zu präsentieren.

Die Ammerländer sind individuell sehr stark aufgestellt und können auch personelle Ausfälle problemlos wegstecken. In Nils Laabs verfügt Riebau über einen treffsicheren Torjäger. Zudem bringen die Jeddeloher viel Tempo auf den Platz, denkt man an die schnellen Gottschling, Engel, Minns und andere.

Schwächen? Da muss man schon lange suchen, denn ganz viele hat der Tabellenfünfte nicht gezeigt. Lediglich beim 1:6 gegen den FC S. Pauli  II, mit dem die Jeddeloher seinerzeit noch bestens bedient waren, hat die Mannschaft total enttäuscht. Das allerdings war die klare Ausnahme, in der Regel spielen die Ammerländer ein klares Konzept. In Drochtersen zuletzt baute Riebau auf ein 4-4-2, durchaus offensiv ausgerichtet. Im Hinspiel hingegen zogen sich die damaligen Gastgeber recht weit zurück, um dann gefährlich zu kontern. Das war allerdings auch dem Spielverlauf geschuldet.

Personalien: Hier kommen wir auch in den Bereich der Spekulation, zumindest wenn man einen Blick auf das Spiel der Jeddeloher beim SV Drochtersen/Assel wirft. Riebau hatte kräftig rotieren lassen und auf einige Stammspieler verzichtet, die in Oldenburg ganz sicher auflaufen werden, angefangen bei Mannschaftskapitän Kevin Samide. Er ist einer von 15 Spielern im Kader, die eine VfB-Vergangenheit haben, und er ist für den SSV längst nicht nur auf dem Platz wichtig. Der Kapitän gilt als Schlüsselspieler, als einer, der den Kader zusammenhält und der zuletzt seine guten Kontakte genutzt hat, um etwa Thorsten Tönnies vom Wechsel an den Kanal zu überzeugen.

Neben Samide fehlte in Drochtersen auch Florian Stütz. Der Freistoß-Spezialist gilt im Ammerländer Kader als sehr einflussreich, hat bislang allerdings nur knapp zwei Drittel der bisherigen Punktspiele bestritten. Zudem ist seine Zukunft, anders als bei vielen anderen Leistungsträgern, noch offen. Das gilt auch für Marcel Gottschling und Dennis Engel. In Drochtersen verzichtete der Trainer darüber auch auf Karlis Plendiskis und Peer-Bent Wegener. Fitness vorausgesetzt, dürften sie an alter Wirkungsstätte ebenso auflaufen wie Stütz.

Auch beim VfB gibt es das eine oder andere Fragezeichen. Erdem Bastürk musste in Norderstedt bereits nach einer knappen halben Stunde verletzt vom Platz. Es ist mehr als fraglich, dass er am Sonntag wieder aufdribbeln kann. Auch Daniel Franziskus war leicht angeschlagen, will aber gegen Jeddeloh unbedingt spielen. Dino Fazlic hat seine Gelb-Sperre abgesessen und könnte in die Startelf zurückkehren. Stephan Ehlers nimmt die Personalien gelassen. „Wir sind, anders als im Hinspiel, mittlerweile so breit aufgestellt, dass wir Ausfälle auffangen können“, sagt der VfB-Trainer und denkt dabei etwa an Gazi Ziala, Süleyman Celikyurt oder Hugo Magouhi, die zuletzt eingewechselt worden sind.

Aktuelle Ergebnisse: Zwei Spiele, vier Punkte, lautet die Ammerländer Bilanz. Der Lüneburger SK war am Kanal chancenlos und mit 0:4 noch gut bedient. In Drochtersen holten die Jeddeloher beim 1:1 einen Zähler. Die VfB-Ergebnisse der vergangenen Tage können wir an dieser Stelle gerne nochmal wiederholen. 2:0 in Hildesheim, 2:1 in Norderstedt. Das darf gerne so weitergehen.

Schiedsrichter: André Schönheit von Treubund Lüneburg wird das Spiel leiten. An den Seitenlinien stehen Mario Bernhardt und Kai Lüning.

Trainer-Prognose: Jeddeloh hat enormes Potenzial und spielt nicht zufällig im oberen Tabellendrittel mit. Dennoch sehe ich in diesem Spiel für uns gute Möglichkeiten. Die Mannschaft hat zuletzt überzeugt, zudem sind wir personell jetzt in der Lage, taktisch zu variieren und Verletzungen aufzufangen. Ich bin sicher, dass die Fans ein spannendes Spiel sehen werden und hoffe natürlich, dass wir uns revanchieren können.

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