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RegionalligaVfB verliert 1:3 gegen Jeddeloh

18. März 2018
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Oldenburg. Tolles Wetter, eine tolle Kulisse, nur leider das falsche Ergebnis. Nach zwei Siegen in Folge hat der VfB Oldenburg wieder eine Niederlage einstecken müssen. Vor 2.410 Zuschauern unterlagen die Blauen dem SSV Jeddeloh mit 1:3. Damit nicht genug. Torjäger Daniel Franziskus wurde durch Marcel Gottschling derart übel gefoult, dass er verletzt ausscheiden musste.

Noch ist offen, ob Franziskus länger ausfallen wird. Er wäre nach Erdem Bastürk der zweite Leistungsträger, der aktuell nicht zur Verfügung stünde. Der Mittelfeldspieler hatte sich in Norderstedt eine Verletzung eingehandelt. Sein Einsatz gegen Jeddeloh wäre ein zu großes Risiko gewesen. An Stelle des profunden Zweikämpfers rückte Gazi Siala erstmals in dieser Saison in die Startformation.

Die Gäste hingegen konnten in Bestbesetzung spielen und hatten für die Startelf insgesamt sieben ehemalige VfB-Spieler nominiert, die natürlich besonders motiviert waren, was sich in vielen Nickligkeiten auch widerspiegelte. Die erste Chance des Spiels hatten allerdings die Oldenburger. Vier Minuten waren gespielt, als sich Hugo Magouhi erstmals gegen seinen Bewacher Luka Tomas durchsetzen konnte, mit seinem Schuss allerdings am Tor vorbei zielte.

In der Folge lieferten sich beide Mannschaften zwar viel Gerangel um den Ball, wirklich konstruktiv war das Tun hingegen nur selten. Jeddeloh stand anfänglich recht tief, der VfB versuchte es dennoch zumeist mit hohen Bällen auf Magouhi, der als Ableger die anderen Offensivkräfte, zumeist Daniel Franziskus oder Pascal Richter in Szene setzen sollte.

Das hätte sich durchaus als probat erweisen können, denn in der 22. Minute gelangte ein derart abgelegter Ball des langmähnigen Angreifers zu Daniel Franziskus, der die Führung auf dem Fuß hatte, jedoch ganz knapp am langen Pfosten vorbeizielte. Die Gäste ihrerseits fielen bis dahin offensiv nur einmal auf oder genauer gesagt, in Person von Julian Bennert, hin. Denn der Angreifer produzierte im Oldenburger Strafraum eine klare Schwalbe und hatte Glück, dass Schiedsrichter André Schönheit hier keine gelbe Karte zeigte (24. Minute).

Gleichwohl wurden die Gäste jetzt stärker, hatten mehr Ballbesitz, ohne dass sie dadurch klare Möglichkeiten generiert hätten. Auf Seiten des VfB kam lediglich Magouhi vor der Pause nochmal zum Abschluss, zielte aber ebenfalls  vorbei (36.).

Eine der Schlüsselszenen des Spiels sahen die Zuschauer unmittelbar vor der Pause. Die Gäste hatten im Angriff den Ball verloren, der VfB in Person von Franziskus zum schnellen Konter angesetzt, doch der Oldenburger Torjäger wurde von Gottschling rüde von den Beinen geholt. Sein „taktisches“ Foul, das mit Gelb bestraft wurde, hatte Folgen. Franziskus musste behandelt werden, versuchte es nach der Pause auch nochmal, doch er konnte nicht mehr richtig auftreten und musste kurz nach dem Wiederbeginn aus dem Spiel genommen werden. Nach 50 Minuten wurde er durch Süleyman Celikyurt ersetzt.

Kurz darauf sollte der nächste Nackenschlag folgen und der kam einem Wirkungstreffer gleich. Nach einem langen Ball ins Zentrum hatte sich Nils Laabs davongestohlen und kein Oldenburger fühlte sich für den Jeddeloher Torjäger verantwortlich, der keine Mühe hatte, den Ball mit dem Kopf über die Linie zu drücken. Während Trainer und sportlich Verantwortliche den Führungstreffer ausgelassen auf dem Rasen bejubelten, verzichtete der einstige Oldenburger respektvoll darauf, seine Freude zu zeigen (57.).

Der VfB seinerseits sollte sich nicht lange damit aufhalten, den Rückstand zu verdauen, sondern legte sofort wieder den Vorwärtsgang ein. Mit Erfolg. Denn nach einem Dribbling wurde Thorsten Tönnies im Strafraum gelegt und Schiedsrichter Schönheit zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Der Gefoult selbst schnappte sich den Ball, schaltete dann jedoch am gut reagierenden Torhüter Felix Bohe im Jeddeloher Tor (61.). Damit nicht genug, denn statt des möglichen Ausgleichs kassierte der VfB das 0:2. Nach einem Freistoß kam Keven Oltmer, wie zuvor Nils Laabs, frei an den Ball und markierte den zweiten Wirkungstreffer (63.).

Stephan Ehlers setzte jetzt natürlich alles auf eine Karte und brachte mit Ibo Temin für Gazi Siala einen weiteren Offensivspielers. Der VfB erhöhte den Druck, wurde jedoch zumeist am Strafraum gestoppt. Auf der anderen Seite hätten die Gäste in dieser Phase sogar das 0:3 machen können. Hrvoje Bukovski entschärfte jedoch einen Schuss von Gottschling (71.).

Es dauerte bis zur 86. Minute, ehe die Blauen nochmal Hoffnung schöpfen konnten. Mit einem Traumtor verkürzte Pascal Richter aus der Distanz zum 1:2. Der VfB wollte jetzt natürlich mehr, brachte mit Kifuta Kiala Makangu für Patrick Papachristodoulou noch einen Stürmer, doch es waren die Ammerländer, die den entscheidenden Treffer nachlegten. Der eingewechselte Alessandro Ficara erhöhte in der Nachspielzeit auf 1:3 und machte damit die bittere Oldenburger Niederlage perfekt.

Key Riebau: In der ersten Halbzeit waren wir nicht zwingend genug. In der zweiten Halbzeit hat es dann mit der Absicherung besser geklappt und beide Treffer waren gut herausgespielt. Knackpunkt war sicher der Elfmeter, den Felix gut gehalten hat. Kompliment an die Mannschaft. Am Ende wurde es nochmal eng und ich war froh, dass wir das dritte Tor nachlegen konnten.

Stephan Ehlers: Wir waren nicht die schlechtere Mannschaft und hätten uns belohnen müssen. Knackpunkte waren für mich das Foul an Daniel Franziskus und der Elfmeter. Im Vergleich zur Hinrunde sind wir aber deutlich weiter. Die Jungs haben heute alles reingehauen und hätten mindestens einen Punkt verdient gehabt.

Thorsten Tönnies: Das ist mehr als bitter. Ich hätte den Elfmeter nicht schießen dürfen, aber in der Szene wollte ich einfach zuviel. Das tut mir für die Jungs unheimlich leid.

VfB Oldenburg: Hrvoje Bukovski – Gazi Siala (69. Ibrahim Temin), Frederik Lach, Ahmet Saglam – Patrick Papachristodoulou (88. Kifuta Kiala Makangu), Okan Erdogan, Dino Fazlic, Thorsten Tönnies – Daniel Franziskus (50. Süleyman Celikyurt), Pascal Richter – Hugo Magouhi
Trainer: Stephan Ehlers

SSV Jeddeloh: Felix Bohe – Dennis Engel, Luka Tomas, Peer-Bent Wegener, Maycoll Canizales-Smith – Kevin Samide (77. Almir Ziga), Keven Oltmer (65. Alessandro Ficara) – Anton Stach, Marcel Gottschling – Nils Laabs (71. Mario Fredehorst), Julian Bennert
Trainer: Key Riebau

Tore: 0:1 Nils Laabs (56.); 0:2 Keven Oltmer (63.); 1:2 Pascal Richter (86.); 1:3 Alessandro Ficara (90+1.)

Schiedsrichter/in: André Schönheit – Assistenten: Felix Bahr, Kai Lüning

Zuschauer: 2410 im Marschweg-Stadion

Gelbe Karte: Frederik Lach, Gazi Siala, Süleyman Celikyurt (2.) / Marcel Gottschling (7.), Kevin Samide (5., gesperrt)

Vergebener Elfmeter: Thorsten Tönnies (Foulelfmeter, 61., gehalten von Felix Bohe) / –

 

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