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Regionalliga„Wir wissen, was wir wollen“

21. März 2018
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Oldenburg. Drei Spiele in Folge, in einem solchen Rhythmus haben die Fußballer des VfB Oldenburg lange nicht gegen den Ball treten können. Grund genug, Trainer Stephan Ehlers um ein kurzes Zwischenfazit zu bitten und ihm auch einige Sätze zu interessanten Personalien zu entlocken.

Vier Spiele, sechs Punkte. Das ist unsere Ausbeute aus 2018. Wie zufrieden bist Du damit, Stephan?

Ich schaue da eher auf die letzten drei Spiele. Unsere Niederlage gegen Lüneburg liegt schon etwas zurück, wir hatten dann ja eine längere Pause und sind praktisch nochmal neu gestartet. Hätte mir jemand aus den beiden Auswärtsspielen und dem Spiel gegen Jeddeloh vorher sechs Punkte versprochen, hätte ich sofort eingeschlagen.

Das klingt zufrieden?

Zufrieden? Das ist natürlich relativ. Wichtig ist mir, von den Punkten abgesehen, dass die Mannschaft sich in die richtige Richtung entwickelt. Wir funktionieren, haben die Situation angenommen und sind in der Lage, auch spielerische Lösungen zu finden. Ich denke, wenn wir gegen Jeddeloh einen Punkt gemacht hätten, wäre das durchaus in Ordnung gewesen. Wir waren nicht die schlechtere Mannschaft. Allerdings müssen wir mehr aus unseren Chancen machen, ganz klar.

Sportlich ist der VfB also auf Kurs. Allerdings gab es Rückschläge in personeller Hinsicht. Mit Thorsten Tönnies und Daniel Franziskus werden uns zwei Stammspieler verlassen.

Ich würde nicht von Rückschlägen sprechen, aber es ist klar, dass solche Nachrichten eine gewisse Aufmerksamkeit erfahren.

Warst Du von den Entscheidungen überrascht?

Nein! Wir sind ja im Austausch. Thorsten hatte ein gutes Angebot von uns, aber er hat sich für einen anderen Weg entschieden. Das muss uns nicht gefallen, aber wir müssen es akzeptieren. Bei Daniel war es so, dass er schon im Sommer den VfB verlassen wollte. Damals hatte er eine Anfrage aus der 3. Liga. Wir konnten dem aber aus sportlichen Gründen nicht entsprechen. Das hat er professionell akzeptiert. Dass Daniel jetzt zu einem Liga-Konkurrenten geht, müssen wir akzeptieren, weil wir da einfach nicht mithalten können.

Die Fans machen sich jetzt natürlich Sorgen. Droht ein Ausverkauf?

Das ist mir zu populistisch. Es gibt beim VfB Oldenburg keinen Ausverkauf. Wir haben ja eine ganze Reihe Spieler über die Saison hinaus unter Vertrag und mit allen anderen werden wir nach und nach sprechen. Die Jungs haben sicher ihre Vorstellungen, wir haben unsere. Dann werden wir sehen, ob wir auf einen Nenner kommen. Dass sich Mannschaften personell verändern, ist ein ganz normaler Vorgang.

Du wirkst in dieser Thematik ganz entspannt.

Weil ich entspannt bin. Ich weiß, was wir vorhaben, wie wir arbeiten und was wir auch schon erreicht haben. Wir müssen nicht, so wie andere, mit jeder Personalie nach draußen gehen. Unsere erste Priorität ist der Klassenerhalt. Parallel dazu arbeiten wir mit Hochdruck daran, uns so aufzustellen, dass wir auch in Zukunft guten, leidenschaftlichen Fußball bieten können. Mit Thorsten und Daniel werden uns zwei gestandene Spieler verlassen, das eröffnet uns natürlich auch Möglichkeiten. Wir wissen genau was wir wollen. Wichtig ist mir ganz grundsätzlich, dass wir Spieler finden, die die richtige Mentalität mitbringen und die Aufgabe beim VfB mit großer Lust angehen.

Du sprichst die Mentalität an. Thorsten und Daniel haben beide betont, dass sie sich weiter voll reinhängen.

Und das tun sie auch. Entschuldigung, wenn ich da direkt in die Frage reingrätsche. Das sind gute Jungs. Ich sehe, wie sie im Training arbeiten. Sie sind ehrgeizig. Klar, Thorsten hat den Elfmeter gegen Jeddeloh verschossen. Das war ärgerlich für uns, zeigt aber auch, dass er unbedingt Verantwortung übernehmen wollte, um ein Zeichen zu setzen. Ich verschwende keinen Gedanken daran, dass die beiden auch nur eine Sekunde nachlassen werden. Sie wollen sich mit dem Klassenerhalt verabschieden und das schaffen wir auch.

Dazu brauchen wir natürlich noch einige Punkte. Am Samstag geht es zum SV Drochtersen/Assel. Wie schätzt Du die Aufgabe ein?

Ich bin ganz froh, dass wir zuletzt gegen Jeddeloh gespielt haben. Da wissen die Jungs, was auf sie zukommt. Jeddeloh hat ja durchaus auch eine gewisse Härte drin gehabt und in Drochtersen ist es ähnlich. Die Mannschaft ist sehr gut organisiert, spielt aus einer kompakten Deckung, die nur schwer zu knacken ist. Da müssen wir uns noch mehr wehren als zuletzt, wir müssen griffig sein und eine gewisse Giftigkeit im Spiel haben.

Daniel musste gegen Jeddeloh verletzt raus, Erdem Bastürk fehlt komplett. Wie sieht es für Samstag aus?

Das müssen wir abwarten. Bei Daniel ist der Knöchel dick geschwollen. Da bin ich nicht sehr optimistisch. Dass Erdem nicht gespielt hat, war eine Vorsichtsmaßnahme. Wir wollten kein Risiko eingehen. Wenn er in dieser Woche trainieren kann, wird er spielen und er wird uns gut tun. Wenn er nicht spielen kann, haben wir andere Möglichkeiten. Unser Kader ist breit. Das ist jetzt anders als vor der Winterpause. Wir fahren nach Drochtersen, um dort etwas zu holen.

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