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RegionalligaZu spät im Spiel

5. April 2018
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Rehden. Der VfB Oldenburg in Rehden, eine Liebesbeziehung wird das wohl nicht mehr. Vor 450 Zuschauern kassierten die Blauen am Donnerstagabend eine ebenso unglückliche, wie unnötige Niederlage. Der Befreiungsschlag im Abstiegskampf lässt deshalb weiter auf sich warten.

Die ersten Hiobsbotschaften hatte Stephan Ehlers bereits vor dem Spiel zu verarbeiten. Der für die Startelf eingeplante Dino Fazlic musste aufgrund einer Verletzung ebenso passen, wie der angeschlagene Daniel Franziskus und auch Freddy Lach konnte aufgrund einer Grippe-Erkrankung nicht spielen. Im Vergleich zum 1:0-Sieg über Altona verzichtete der VfB-Trainer in der Anfangsformation zudem auch auf Kifuta Kiala Makangu und Laurel Aug. Dafür durften die Ex-Rehdener Hugo Magouhi und Patrick Papachristodoulou ran.

Das Oldenburger Vorhaben, den Gegner aus einer sicheren Defensive heraus zu bespielen, wurde leider sehr früh ad absurdum geführt. Nach einem Fehler in der Oldenburger Deckung war Miguel Coimbra Fernandez frei durch und markiere das 1:0 (6. Minute). Ein Gegentor, das einem Wirkungstreffer gleich kam, von dem die Blauen sich einige Minuten lang nicht erholen sollten. Das hatte Folgen, denn bereits in der 14. Minuten lag der Ball erneut im Oldenburger Tor. Nach einer Ecke kam Tim Rieckhoff völlig frei zum Kopfball.

Sollte der VfB hier etwa auseinander fallen? Nein! Jetzt, nach dem 0:2-Rückstand, fanden die Blauen besser ins Spiel. Ein erstes rustikales Zeichen der Abwehr setzte Erdem Bastürk, der Rehdens starken Taktgeber, Lennart Madroch, mit einem Tackling auf den Rasen schickte. Dafür gab es zwar die gelbe Karte, doch die Szene hatte Signalwirkung. Der VfB erhöhte sichtlich die Schlagzahl, war spürbar willens, sich ins Spiel zu kämpfen. Mit Erfolg. Nach einer starken Kombination über Süleyman Celikyurt und Thorsten Tönnies traf Hugo Magouhi zum 1:2 (29.).

Der VfB blieb am Drücker, die Gastgeber ihrerseits zogen sich weit zurück. Mit Erfolg, denn am Strafraum war das Oldenburger Bemühen meist am Ende. Klare Chancen gab es vorerst nicht mehr.

Stephan Ehlers reagierte auf dem Rückstand mit einem ersten Wechsel und brachte mit Beginn der zweiten Halbzeit Laurel Aug für Patrick Papachristadoulou. Aug fügte sich als rechter Verteidiger gut ein und versuchte, zusammen mit dem agilen Pascal Richter, für Schwung zu sorgen. Die Blauen drängten auf den Ausgleich, Rehden wiederum setzte jetzt nur noch auf sporadische Konter.

Angetrieben von den lautstarken VfB-Fans bestimmten die Gäste das Spiel, doch der Ball verweigerte sich mit boshafter Penetranz dem Weg ins Rehdener Tor. So etwa in der 66. Minute. Nach einer Flanke von Celikyurt konnte Ahmet Saglam abziehen, doch ein Abwehrspieler wehrte den Schuss zur Ecke ab.

Stephan Ehlers hatte da bereits mit einem weiteren Wechsel reagiert und Marcel Lück für Ibrahim Temin gebracht, knapp eine Viertelstunde vor Schluss kam zudem Kifuta für Gazi Siala ins Spiel. Die Oldenburger drängten und drückten, hatten einige Möglichkeiten, doch es war wie verhext. So auch in der 79. Minute. Nach einer scharfen Flanke von Pascal Richter brachte kein Oldenburger den Ball im Tor unter.

Die Gastgeber ihrerseits hatten zuvor schon durch Fernandes die Entscheidung auf dem Fuß, doch Fabian Klinkmann reagierte glänzend (78.). Fünf Minuten später setzte es dann den nächsten Nackenschlag. In die Oldenburger Drangphase hinein markierte Francky Sembolo bei einem Konter das 3:1.

Der VfB steckte aber auch jetzt noch nicht auf, sondern warf nochmals alles nach vorne. Mit Erfolg, denn in der 93. Minute traf Michael Wessel zum 3:2 ins eigene Tor. Ein, zwei Angriffe würden den Blauen doch noch bleiben, dachte man dieser Minute, immerhin hatten die Rehdener nach dem Wechsel keine Gelegenheit ausgelassen, um Zeit von der Uhr zu nehmen. Zum Entsetzen der Blauen entschied sich Schiedsrichter Lukas Benen allerdings, das Spiel zu beenden.

Viel Zeit, die Niederlage aufzuarbeiten, hat der VfB nicht. Bereits am kommenden Sonntag, um 15 Uhr, geht es im Marschwegstadion für die Oldenburger weiter. „Dann wollen wir uns die heute verlorenen drei Punkte gegen den VfL Wolfsburg II wiederholen“, lautete die Kampfansage von Stephan Ehlers nach dem Spiel.

 BSV Rehden: Milos Mandic – Viktor Pekrul (70. Augustino Canzian da Silva), Michael Wessel, Kevin Njie, Tim Rieckhof – Kai Bastian Evers, Miguel Coimbra Fernandes – Lennart Madroch (70. Robin Janowsky), Corvin Behrens – Francky Sembolo, Addy-Waku Menga (61. Marko Stojanovic)
Trainer: Benedetto Muzzicato

VfB Oldenburg: Fabian Klinkmann – Patrick Papachristodoulou (46. Laurel Aug), Okan Erdogan, Ahmet Saglam, Muhittin Bastürk – Süleyman Celikyurt, Thorsten Tönnies – Gazi Siala (76. Kifuta Kiala Makangu), Pascal Richter, Ibrahim Temin (61. Marcel Lück) – Hugo Magouhi
Trainer: Stephan Ehlers

Tore: 1:0 Miguel Coimbra Fernandes (6.); 2:0 Tim Rieckhof (14.); 2:1 Hugo Magouhi (28.); 3:1 Francky Sembolo (82.); 3:2 Michael Wessel (Eigentor, 90+3.)

Schiedsrichter/in: Lukas Benen – Assistenten: Lukas Kirchland, Tim Gutendorf

Zuschauer: 460 in den Waldsportstätten

Gelbe Karte: Lennart Madroch (3.), Corvin Behrens (8.), Tim Rieckhof / Muhittin Bastürk (4.), Hugo Magouhi (3.)

 

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