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RegionalligaDer VfB bläst zum Halali

6. April 2018
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Oldenburg. Klar, die vielen Spiele innerhalb weniger Tage sind schon stressig. Allerdings bietet das stramme Programm halt auch die charmante Möglichkeit, eine Niederlage kurzfristig fast vergessen zu machen. Anders formuliert: Nur drei Tage nach dem 2:3 beim BSV Rehden blasen die Blauen zum Halali. Der VfB Oldenburg erwartet am Sonntag, um 15 Uhr, den VfL Wolfsburg II. Grund genug, den Titelkandidaten mal zu begutachten.

Grundsätzliches: Seit Jahren zählt der Bundesliga-Nachwuchs zur Spitzengruppe im viertklassigen Fußball-Norden. Kein Wunder, der Werksverein investiert den einen oder anderen Euro mehr in seine Kaderschmiede und als Folge dessen ist die zweite Mannschaft mit schöner Regelmäßigkeit personell immer bestens aufgestellt. Die vielen jungen Talente werden zumeist angeleitet von teils Bundesliga-erfahrenen Recken. Die Mischung soll es machen, denn über kurz oder lang will man sich im Schatten des VW-Werkes ganz sicher nicht mit der Regionalliga bescheiden. Dem Ziel „Aufstieg“ läuft das Wolfsrudel allerdings schon einige Jahre hinterher. Ob es in dieser Saison reicht? Unmöglich erscheint das nicht mehr.

Ausbeute: In 24 Spielen haben die Grün-Weißen 14 mal gewonnen, sechsmal unentschieden gespielt und viermal verloren. Macht in der Summer 48 Punkte für die Truppe von Trainer Rüdiger Ziehl, für die es längere Zeit nicht danach ausgesehen hat, dass der Titel ein konkretes Thema werden könnte. Tatsächlich sind die Wolfsburger jetzt durchaus in Schlagdistanz zum Tabellenführer Hamburger SV II. Sechs Punkte beträgt der Rückstand auf die andere Bundesliga-Reserve. Der Vorsprung auf Flensburg ist mit zwei Zählern so üppig indes nicht, hinzu kommt, dass die Weichensteller aus dem hohen Norden zwei Spiele weniger ausgetragen haben.

Stärken und Schwächen: Ehrlich, wo soll man denn da Schwächen finden? Gut, die Ziehl-Auswahl ist vielleicht nicht so ganz konstant in ihren Leistungen und hat immer mal wieder ein Pünktchen liegen lassen, aber sonst? Vielleicht fehlt es an Erfahrung, aber das war es dann wohl auch. Die Wolfsburger sind technisch stark, taktisch hervorragend ausgebildet und haben zudem aktuell auch beeindruckend viel Selbstvertrauen. Kein Wunder, denn vier der letzten sechs Spiele haben die Wolfsburger gewonnen.

Individuelle Klasse: Wo fängt man an, wo hört man auf? Tatsächlich überzeugen unsere Gäste zunehmend als Kollektiv. Dennoch die Mannschaft, für die in dieser Saison übrigens schon 29 Spieler aufgelaufen sind, vom einen oder anderen Spieler etwas abhängiger. Das gilt natürlich zumeist für jene Kicker, die den Ball überproportional oft ins Tor schießen. Blaz Kramer ist so einer. Der 21-jährige Sturmtank (darf man bei 1,91 Meter Gardemaß wohl mal so formulieren) wurde im Sommer direkt vom slowenischen Erstligisten NK Aluminji verpflichtet und hat seitdem elf Treffer erzielt. Elvis Rexhbecaj, in 20-jähriger Albaner, in der Wolfsburger Talentfabrik geschult und mit einem persönlichen Nike-Vertrag ausgestattet, ist mit acht Treffern zweitbester Torschütze.

Auch Julian Klamt ist bei den Grün-Weißen unverzichtbar. Der 28-jährige Innenverteidiger ist als Abwehrchef ein Führungsspieler. In diese Kategorie würde auch Marcel Stutter fallen. Der 30-jährige ist der älteste Akteur im Kader und war in der Hinrunde im defensiven Mittelfeld gesetzt. Zuletzt allerdings zählte er nicht mehr zum Stamm.

Schiedsrichter: Fabian Porsch wird das Spiel leiten. Das darf als gutes Omen für den VfB Oldenburg gelten. Wenn der Bankkaufmann am Ball war, haben unseren Blauen noch nicht verloren. Porsch wird übriges seit 2013 in der Regionalliga eingesetzt. Ihm assistieren am Sonntag Marko Kulawiak und Markus von Glischinski.

Prognose: Das wird eine ganz harte Nuss für die Blauen. Der Gegner bringt stattliches Format auf den Rasen und ist favorisiert. Sind unsere Jungs also chancenlos? Sicher nicht! Wenn kein Profi aus dem abstiegsgefährdeten Bundesligakader abgestellt wird, trifft der VfB auf eine spielstarke, aber eben auch sehr junge Mannschaft. Es gilt deshalb, den Wolfsburgern die Freude am Spiel zu nehmen. Von der ersten Minute an müssen alle Oldenburger, auf dem Rasen und auf den Tribünen, dem Gegner mit aller Deutlichkeit klarmachen, dass es nichts zu holen gibt.

Ja, so eine Kampfansage ist schnell und leicht formuliert. Die Umsetzung ist hingegen alles andere als das, denn Stephan Ehlers hat mal wieder das eine oder andere personelle Fragezeichen aufzulösen. Freddy Lach und Dino Fazlic werden ausfallen, auch der Einsatz von Daniel Franziskus ist höchst unwahrscheinlich. Offen, ist zudem, wie die Mannschaft das schwere Spiele in Rehden weggesteckt hat. Zu pessimistisch? Gar nicht, denn mit dem Kampfgeist, den unsere Truppe zuletzt gegen Altona oder in Drochtersen gezeigt hat, ist auch der Titelfavorit schlagbar. Also, Oldenburger, blasen wir zum Halali und gehen erfolgreich auf die Wolfsjagd.

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