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RegionalligaDer VfB kommt zum VfB

23. April 2018
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Oldenburg. Heimspiel, das dritte und zwar in Folge. Klingt üppig, meint ihr? Stimmt auch irgendwie, aber richtig üppig ist das Programm unserer Gäste. Der VfB Lübeck hat fünf Spiele in zehn Tagen zu absolvieren und gastiert am Dienstag, um 18.30 Uhr beim VfB Oldenburg. Warum auf die Blauen ein schweres Spiel wartet, erfahrt ihr in unserer Vorschau.

Der Gegner: Mit dem VfB Lübeck kommt einer der wenigen echten Traditionsvereine ins Marschwegstadion. Die Grün-Weißen haben eine bewegte Vergangenheit hinter sich. Der Verein hat einige Jahre im Profifußball erlebt, stand in der Saison 2003/2004 sogar im DFB-Pokal-Halbfinale, wurde später allerdings von finanziellen Problemen rechts überholt und, Insolvenz inklusive, bis in die Schleswig-Holstein-Liga durchgereicht. Mit akribischer Arbeit wurde der VfB Lübeck dann regelrecht neu aufgestellt und unter der Ägide von Trainer Denny Skwierczynski zurück in die Regionalliga geführt. Hier zählt der Verein zu den Top-Adressen. Die Ambitionen, mittelfristig in den Profifußball zurückzukehren, sind da.

Die Situation: Der VfB Lübeck zählt in dieser Saison unstreitig zu den Spitzenmannschaften und hatte sich durchaus Titelhoffnungen gemacht. Am Ende wird es für ganz oben wohl nicht mehr reichen. Die kurze Taktung der Nachholspiele bleibt nicht ohne Folgen, zudem haben die Lübecker zuletzt das Spitzenspiel bei Weiche Flensburg verloren, aber dazu später mehr. Aktuell ist die Mannschaft von Trainer Rolf Landerl Tabellenvierter, hat nach 26 Spielen 46 Punkte auf dem Konto, von denen immerhin 18 Zähler nicht im herrlichen Stadion auf der Lohmühle erspielt worden sind.

Die Zahlenspielerei: 15 Siege, ein Unentschieden, zehn Niederlagen. So lautet die Gesamtbilanz. Interessant ist dabei, dass die Grün-Weißen fast nur „hop oder top“ kennen und können. Denn Auswärts stehen sechs Siegen immerhin sieben Niederlagen gegenüber. Eine Punkteteilung gab es nicht. Insgesamt 26 Spieler haben in dieser Saison das Lübecker Trikot getragen Benjamin Gommert, im Sommer vom SV Meppen in die Hansestadt zurückgekehrt, am häufigsten. Der Torhüter war in 25 Spielen dabei. Abdoul Abou Rashed hingegen brachte es bislang auf zwei Spiele und 26 Minuten Einsatzzeit.

Die Unverzichtbaren: Klar, Benni Gommert zählt dazu, aber auch Yannik Deichmann ist eigentlich immer dabei, bringt es auf 25 Spiele. Zudem darf sich auch der Ex-Oldenburger Daniel Halke als unverzichtbar einstufen. In 24 Spielen halt der „Halker“ abgeräumt, zuletzt allerdings so nachhaltig, dass er mit der zehnten gelben Karte belohnt wurde und an alter Wirkungsstätte zuschauen muss.

Die Fehlenden: Neben Halke sind auch Sven Mende (5. Gelbe Karte) sowie Mirco Löffler (rote Karte) und Stefan Thelen (rote Karte) gesperrt. Cemal Sezer, zuletzt mit eingebauter Torgarantie unterwegs, hat sich einen Muskelfaserriss zugezogen und Dennis Hoins laboriert an einem Ellenbogenbruch.

Die Leistungsträger: Mit Blick auf die Offensive darf das ganz sicher für Gary Noel gelten, der bereits sieben Tore erzielt hat. Zudem ist Gökay Isitan nur schwer in den Griff zu bekommen. Gleiches gilt für Yannik Deichmann, der im zentralen Mittelfeld die Fäden zieht. Bejamin Gommert ist zudem ganz sicher einer der besten Fänger in der Liga.

Die Stärken und Schwächen: Erfahrung, spielerische Klasse, hohe individuelle Qualität. All das bringt der Lübecker Kader grundsätzlich mit. Fragt sich gleichwohl, wer am Dienstagabend zur Verfügung steht. Bei allem Potenzial fällt allerdings auch auf, dass die Lübecker mit dem Toreschießen sparsam umgehen. Lediglich 38 Treffer haben die Grün-Weißen bislang erzielt. Doch Vorsicht, immerhin 23 Tore hat der VfB auswärts markiert.

Der Trend: Es ist noch gar nicht lange her, da durfte in Lübeck durchaus belastbar über den Titelgewinn spekuliert werden. Die Mannschaft hatte den SSV Jeddeloh just mit 1:0 bezwungen, wie zuvor auch Hannover 96 II. Doch eine knappe 0:1-Niederlage bei Weiche Flensburg war fraglos ein satter Dämpfer für die Titelhoffnungen. Sehr zum Ärger von Lübecks Sportdirektor Stefan Schnoor. Der langjährige Profi ärgerte sich mächtig und medial veröffentlicht über schlechte Schiedsrichterleistungen. Die Mannschaft indes kassierte in Egestorf eine 1:2-Niederlage.

Die Prognose: Eine belastbare Vorhersage ist schwierig. Beide Mannschaften sind physisch angeschlagen und beklagen zahlreiche Ausfälle. Deshalb führt der Weg zum Sieg in diesem Spiel ganz sicher über den größeren Willen. Der VfB muss in diesem wichtigen Spiel ohne Hugo Magouhi (5. Gelbe Karte) und Gazi Siala (Gelb-Rot-Sperre) auskommen. Offen ist der Einsatz von Kifuta Kiala Mankangu. Auch Daniel Franziskus humpelte am Sonntag, nach dem Spiel gegen den HSV, angeschlagen vom Feld. „Lübeck ist starker Gegner und dass bei ihnen einige Spieler fehlen, macht es für uns nicht einfacher“, sagt VfB-Trainer Stephan Ehlers, der erwartet, dass sich die Ersatzspieler der Gäste mit noch mehr Einsatzwillen empfehlen wollen. Allerdings sollte der blau-weiße VfB, mit seinen Fans im Rücken, stark genug sein, um die Punkt ein Oldenburg zu behalten.

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