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RegionalligaVfB vergibt Sieg beim Primus

22. September 2018
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Wolfsburg. „Ja, aber.“ Diese zwei Worte waren nach dem 0:0 des VfB Oldenburg beim VfL Wolfsburg II wohl die meistgebrauchten auf Seiten der Gäste. Zufrieden mit dem Punkt, ja, aber es war mehr drin für die Blauen, die ein deutliches Chancenplus hatten und das Spiel beim Tabellenführer eigentlich hätten gewinnen müssen.

„Es ist so ärgerlich, dass die Jungs sich für ihr gutes Spiel nicht belohnt haben. Bei den vielen Chancen müssen wir einfach ein Tor machen“, ärgerte sich Marco Elia nach dem Schlusspfiff. Lediglich auf einer Position hatte der VfB-Trainer seine Anfangself im Vergleich zur Vorwoche geändert. Für Dominique Ndure spielte diesmal Süleyman Celikyurt von Anfang an. Wolfsburg wiederum hatte die offenbar bestmögliche Startelf aufgeboten und den „Talentschuppen“ dabei etwa durch Marcel Tisserand aus dem Bundesligakader verstärkt.

Vor 408 Zuschauern, darunter auch eine sehr lautstarke und tonangebende Fraktion aus Oldenburg, erwischten die Gäste einen guten Start. „Wir werden uns in Wolfsburg nicht verstecken“, hatte Marco Elia im kleinen Kreis vor dem Spiel angekündigt und diesen Worten ließ seine Mannschaft auch Taten folgen. Es waren die Oldenburger, die bei perfekten äußeren Bedingungen den Takt des Spiels vorgaben, den Gegner früh attackierten und durchaus schwungvoll nach vorne spielten.

Die erste Möglichkeit hatte nach einer guten Viertelstunde Maik Lukowicz. Am Strafraum erkämpfte er sich den Ball und zog sofort ab, verfehlte das Tor aber deutlich. Eine knappe Minute später versuchte sich der starke Kai Bastian Evers aus der Distanz, zielte aber vorbei. Dennoch, die Blauen waren drin im Spiel und Wolfsburg spürbar beeindruckt.

Schon früh sahen die sich die Grün-Weißen deshalb gezwungen, das Oldenburger Tun immer wieder durch taktische Fouls zu unterbrechen. Die Führung des VfB lag dennoch in der Luft, etwa in der 19. Minute. Nach einem Freistoß von Süleman Celikyurt stand Kifuta zur Veredelung im Strafraum schon bereit, ehe ein Abwehrspieler in höchste Not noch klären konnte.

Die Wölfe ihrerseits wurden in der 21. Minute offensiv erstmals auffällig. Iba May zog aus 22 Metern ab, zielte aber weit am Tor vorbei. Ansonsten blieben die Gastgeber in dieser Phase einiges schuldig, was vor allem dem starken Vortrag des VfB geschuldet war. Aus dem Spiel heraus ging bei den Gastgebern also wenig, bei Standards allerdings waren sie enorm gefährlich. So auch in der 26. Minute. Nach einem Freistoß aus dem Mittelfeld schraubte sich der aufgerückte Julian Klamt in die Luft, setzte seinen Kopfball aber über das Tor.

Es war gleichwohl eine Szene mit Signalwirkung, denn nach knappen 30 Minuten wurden die Wolfsburger besser, weil der VfB jetzt nicht mehr ganz so überzeugt ins Pressing ging, zudem zu viele einfache Ballverluste zuließ. In der 32. Minute hätte auch deshalb das 1:0 fallen können. Richmond Tachie kam aus kurzer Distanz gleich zweimal zum Abschluss, aber nicht am bravourös reagierenden Dominik Kisiel vorbei.

Fünf Minuten später gab es die nächste Chance für Wolfburg. David-Jerome Itter hatte für Klamt aufgelegt, dessen Schuss die Latte des Oldenburger Gehäuses streifte. Es sollte der letzte Aufreger in der ersten Halbzeit gewesen sein.

Die zweite Halbzeit sollte so beginnen, wie die erste zuvor. Der VfB war jetzt wieder deutlich griffiger, sichtlich bemüht, das Spiel in den Griff zu bekommen und das mit Erfolg. 52 Minuten waren gespielt, da gönnte sich Pascal „Calli“ Steinwender einen Schuss aufs kurze Eck und allein der reaktionsschnelle Niklas Klinger verhinderte das 0:1. Kurz darauf zeigte der VfB, dass er es auch ganz schnell kann. Abschlag Kisiel, Pass von Steinwender und Kifuta schien auf dem Weg zur Führung. Doch Schiedsrichter Henrik Bramlage hatte den Oldenburger Angreifer im Abseits gesehen und lag damit wohl richtig.

Das torlose Unentschieden ging zu diesem Zeitpunkt unbedingt in Ordnung, doch Marco Elia wollte mehr und wechselte offensiv. Für Maik Lukowicz brachte er Pascal „Palle“ Richter (60.), der sofort Akzente setzte. Kaum auf dem Rasen, schaltete Palle den Turbo ein, schnappte sich einen feinen Pass von Gazi Siala und sprintete seinem Gegenspieler davon. Statt in dieser Szene in Torjägermanier aufs Wolfsburger Gehäuse zu schießen, wollte er dann aber Calli Steinwender in Szene setzen, doch ein Wolfsburger konnte in höchster Not klären.

Die Blauen waren dran und Elia wechselte erneut. Für Kifuta brachte er mit Hugo Magouhi einen weiteren frischen Stürmer und auch der fügte sich nahtlos ins gute Oldenburger Spiel ein und lieferte sich mit Tisserand intensive Zweikämpfe, mit oft positivem Ausgang für den Angreifer, der wiederholt auch seine Mitspieler in Szene setzten konnte.

Zwanzig Minuten waren noch auf der Uhr als die beste Phase der Gäste beginnen sollte. Immer wieder sorgte Palle Richter für Dampf über die rechte Seite und kam selbst auch zum Abschluss (70.) oder konnte für die Mitspieler auflegen. In der 72. Minute war es allerdings Gazi Siala, der einen Angriff über Steinwender einleitete, dessen scharfe Hereingabe Klinger jedoch vor dem einschussbereiten Richter und Magouhi abgreifen konnte.

Längst hatte Wolfsburgs Trainer Rüdiger Ziehl erkannt, dass der Tabellenführer wankte und er reagierte mit Veränderungen, brachte erst Amara Condé für Yannik Möker, später auch Amir Abdijanovic für Richmond Tachie. Beim VfB wiederum konnte Ibrahim Temin an Stelle von Steinwender noch mitwirbeln.

Genau das taten die Blauen in der Schlussphase, allein der Ball wollte nicht über die Ziellinie. Weder Richter (75.) noch Lennart Madroch (82.) konnten ihre Möglichkeiten nutzen. Schon jetzt war es ein durchaus glücklicher Punkt für den Bundesliga-Nachwuchs, der nur noch selten offensive Szenen hatte. In der 86. Minute allerdings war es schon mehr als Glück, dass es beim 0:0 blieb. Magouhi hatte Richter geschickt, dessen feines Zuspiel Gazi Siala oder Lennart Madroch hätten zwingend veredeln müssen. Sie trafen nicht und deshalb blieb es am Ende beim torlosen Unentschieden.

VfL Wolfsburg II: 1 Niklas Klinger – 4 Julian Klamt, 25 Marcel Tisserand, 3 Dominik Franke – 2 Davide Itter, 23 Michele Rizzi, 16 Iba May (64. 10 Murat Saglam), 26 Yannik Möker (73. 27 Amara Condé), 35 Gian-Luca Itter – 19 Richmond Tachie (83. 39 Amir Abdijanovic), 20 Daniel Hanslik
Trainer: Rüdiger Ziehl

VfB Oldenburg: 1 Dominik Kisiel – 5 Jeffrey Volkmer, 6 Okan Erdogan, 22 Ahmet Saglam, 27 Süleyman Celikyurt – 8 Kai Bastian Evers, 30 Lennart Madroch – 16 Maik Lukowicz (60. 18 Pascal Richter), 10 Gazi Siala, 7 Pascal Steinwender (84. 20 Ibrahim Temin) – 11 Kifuta Kiala Makangu (63. 35 Hugo Magouhi)
Trainer: Marco Elia

Tore: Fehlanzeige

Schiedsrichter/in: Dr. Henrik Bramlage – Assistenten: Jan Tschirschwitz, k.A.

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