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RegionalligaVfB schlägt Norderstedt 3:1

30. September 2018
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Oldenburg. Auch im dritten Spiel unter der Regie von Marco Elia bleibt der VfB Oldenburg ungeschlagen. Vor 1.002 Zuschauern besiegten die Blauen Eintracht Norderstedt hoch verdient mit 3:1. Bereits zur Pause gab es für die starke Vorstellung der Gastgeber viel Applaus, dabei lagen die nach 45 Minuten noch mit 0:1 zurück.

Der VfB-Trainer hatte seine Mannschaft im Vergleich zum torlosen Unentschieden beim VfL Wolfsburg gleich auf mehreren Positionen umgestellt. Hugo Magouhi, Ibrahim Temin und Pascal Richter rückten in die Startelf und bildeten die Offensivreihe. Kifuta Kiala Makangu, Maik Lukowicz und Pascal Steinwender nahmen dagegen auf der Bank Platz.

Bei den Gästen kehrte der zuletzt suspendierte Abwehrchef Marin Mandic in den Kader zurück, doch auch er musste dem Spiel anfänglich von außen zuschauen.

Was er zu sehen bekam, dürfte ihm nicht gefallen haben. Der VfB dominierte das Spiel in jeder Hinsicht und ließ den Gästen praktisch keine Gelegenheit, selbst offensiv aktiv zu werden. Phasenweise erspielten sich die Blauen Chancen im Minutentakt. Vor allem Temin und Richter wirbelten ihre Gegenspieler fast schon nach Belieben durcheinander. Immer wieder wurde der Weg an die Grundlinie gesucht, um den Ball dann vor das Tor zu passen. Mal hoch, mal scharf und flach, zumeist adressiert an Hugo Magouhi. Allein der schon früh unbedingt verdiente Führungstreffer wollte einfach nicht fallen.

Die wohl beste Möglichkeit in der starken Oldenburger Anfangsphase hatte Ibo Temin. Nach einer feinen Kombination über Ahmet Saglam und Süleyman Celikyurt kam er zum Schuss, zielte jedoch über das Tor (6. Minute). Kurz darauf wurde sein Versuch von einem Abwehrspieler geblockt und als er nach einem Zuspiel von Hugo Magouhi aus spitzem Winkel über den Knick zielte, dürfte langsam aber sicher die Verzweiflung Besitz von ihm ergriffen haben (21.).

Mindestens so verzweifelt wie Temin waren auch die Trainer Marco Elia und Cumhur Demir, die mit ansehen mussten, wie ihre Mannschaft weiterhin den Ball einfach nicht im Tor unterbringen konnte. Wobei, ganz richtig ist das nicht. Gleich zweimal lag die Murmel doch im Netz. Doch den Treffern von Hugo Magouhi ( 15.) und Gazi Siala (30.) verweigerte der gute Schiedsrichter Carsten Wessel die Anerkennung. Er wollte die Oldenburger im Abseits gesehen haben. Allein eine Szene hätte durchaus diskutiert werden können. Nach einer Flanke von Magouhi war Temin gleich von zwei Gegenspielern in die Mangel genommen und zu Fall gebracht worden (29.). Der durchaus gerechtfertigte Elfmeterpfiff blieb jedoch aus.

Gäste-Trainer Dirk Heyne hatte nach einer knappen halben Stunde genug gesehen und reagierte auf die Oldenburger Überlegenheit mit einem Doppelwechsel. Marin Mandic und Johann von Knebel Döberitz ersetzten Nick Brisevac und Juri Marxen. Kurz darauf durfte das neue Duo dann direkt mit den Kollegen jubeln – zum Entsetzen der Gastgeber. Nach einer Flanke von der rechten Seite hatte sich Sinisa Velesionvic hochgeschraubt und den Ball mit dem Kopf ins lange Eck gesetzt – 0:1 (38.). Ein Tor, mit dem der Spielverlauf komplett auf den Kopf gestellt wurde.
Die Chance zum Ausgleich sollte es allerdings noch vor der Pause geben. Wieder war Richter für seinen Gegenspieler zu schnell, brachte die Kugel mit Schärfe vor das Tor, doch der einschussbereite Magouhi verfehlte das Spielgerät.

Bevor sich allerdings Fassungslosigkeit und Frust breit machen konnten, reagierte das Publikum fantastisch. Mit nahezu stehenden Ovationen wurden die Oldenburger in die Kabine verabschiedet. Wann hat es das bei einem Rückstand im Marschwegstadion letztmals gegeben?

Die tolle Reaktion der Zuschauer diente den Blauen als Motivation für den zweiten Durchgang. Marco Elia verzichtete auf einen Wechsel und trieb seine Mannschaft mit den Wiederanpfiff weiter an. „Mutig bleiben, Fußball spielen“, lautete sein wiederholtes Credo. Das zahlte sich aus. In der 56. Minute war Pascal Richter wieder auf und davon und diesmal suchte er gar nicht erst nach einem besser postierten Mitspieler, sondern schoss mit „Schmackes“ durch die Beine von Torhüter Johannes Höcher zum 1:1 ins Tor (56.).

Dem kurzen Jubel der Blauen folgte die nächste Drangphase. Norderstedt wurde regelrecht eingeschnürt und jetzt endlich belohnten sich die Oldenburger für ihre Leistung. Das 2:1 erzielte dann Hugo Magouhi, diesmal von Pascal Richter in Szene gesetzt (65.) und in der 75. Minute machte Gazi Siala schließlich den Deckel drauf. Er traf nach einer Ecke von Süleyman Celikyurt zum 3:1.
Längst hatte Elia auch dreimal gewechselt. Erst hatte er Ibo Temin durch Pascal Steinwender ersetzt, dann Pascal Richter von Maik Lukowicz ablösen lassen und in der 70. Minute kam Angelos Argyris für den verletzten Lennart Madroch ins Spiel.

Norderstedt machte nach dem Rückstand zwar auf, kam aber nicht mehr zu nennenswerten Chancen, auch, weil VfB-Torhüter Dominik Kisiel stets auf Ballhöhe war und jede gefährliche Situation im Stile eines Liberos bereits im Ansatz verhinderte. Für Norderstedts Philipp Koch war das Spiel zudem eher beendet. Für ein Foul an Gazi Siala kassierte er seine zweite gelbe Karte und durfte duschen (79.). Am klaren Oldenburger Sieg sollte sich nichts mehr ändern.

VfB Oldenburg: 1 Dominik Kisiel – 5 Jeffrey Volkmer, 6 Okan Erdogan, 22 Ahmet Saglam, 27 Süleyman Celikyurt – 8 Kai Bastian Evers, 30 Lennart Madroch (68. 4 Angelos Argyris) – 18 Pascal Richter (66. 16 Maik Lukowicz), 10 Gazi Siala, 20 Ibrahim Temin (57. 7 Pascal Steinwender) – 35 Hugo Magouhi
Trainer: Marco Elia
Eintracht Norderstedt: 1 Johannes Höcker – 4 Juri Marxen, 5 Marcus Coffie, 2 Jannik Mohr, 24 Jan-Philipp Rose – 28 Deran Toksöz, 13 Philipp Koch – 26 Mats Facklam (75. 20 Jordan Brown), 10 Nick Brisevac (35. 15 Johann von Knebel Döberitz), 17 Felix Drinkuth (35. 3 Marin Mandic) – 29 Sinisa Veselinovic
Trainer: Dirk Heyne
Tore: 0:1 Sinisa Velesinovic (38.); 1:1 Pascal Richter (56.); 2:1 Hugo Magouhi (64.); 3:1 Gazi Siala (78.)
Schiedsrichter: Carsten Wessel – Assistenten: Sören Steeg, Ridvan Ceylen
Zuschauer: 1002 im Marschweg-Stadion
Gelbe Karte: Lennart Madroch (3.), Pascal Steinwender, Jeffrey Volkmer (2.) / Johann von Knebel
Gelb/Rote Karte: – / Philipp Koch (79., wiederholtes Foulspiel)

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