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RegionalligaOldenburger Freudentaumel

11. November 2018
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Oldenburg. Was für ein Spiel! Der VfB Oldenburg hat den Titelanwärter VfB Lübeck mit 5:1 abgefertigt. Vor 1.242 Zuschauern spielten sich die Blauen phasenweise regelrecht in einen Rausch. Jan-Patrick Kadiata (2), Maik Lukowicz, Ibrahim Temin und Kifuta Kiala Makangu sorgten im weiten Rund für ausgelassene Freunde.

Mit einem derartigen Kantersieg durfte vor dem Anpfiff natürlich nicht gerechnet werden, zumal Trainer Marco Elia personell umstellen musste. Lennart Madroch fehlte gesperrt (5. gelbe Karte), Gazi Siala, zuletzt stark erkältet, nahm anfänglich auf der Bank Platz. Dafür rückte Süleyman Celikyurt ins Mittelfeld vor und machte hier ein richtig starkes Spiel.

Auch in taktischer Hinsicht hatte der Trainer seine Formation verändert. Statt mit einer Viererkette spielte der VfB diesmal mit einer Dreierreihe, die bei Ballbesitz des Gegners zur Fünferkette wurde, weil sich Jeffrey Volkmer rechts und Dominique Ndure links dann weit fallen ließen.

Auf Seiten der Gäste fehlte Abwehrchef Tommy Gruppe, der schmerzlich vermisst wurde. An seiner Stelle verteidigte der Ex-Oldenburger Daniel Halke diesmal nicht rechts, sondern zentral. In der Offensive verzichtete Trainer Rolf Landerl überraschend auf Cemal Sezer und brachte dagegen Leon Dippert von Beginn an.

Das Spiel war noch keine Minute alt, da hätten die erstaunlich wenigen Lübecker Anhänger fast jubeln dürfen. Ahmet Arslan hatte allerdings am langen Pfosten vorbei gezielt. Es war der Auftakt einer ganz starken Anfangsphase der Gäste, die das Spiel klar dominierten. Am Strafraum allerdings war meist Schluss, so dass klare Möglichkeiten ausblieben.

Die Oldenburger standen anfänglich sehr tief und konnten sich vom Lübecker Druck kaum befreien. Dann allerdings kam die 14. Minute und das Spiel sollte eine entscheidende Wendung nehmen. Nach einem feinen Doppelpass mit dem bärenstarken Maik Lukowicz brachte der ebenso starke Jan Patrick Kadiata die Blauen in Führung. Ein Treffer, praktisch aus dem Nichts. Doch damit nicht genug. Kaum hatte Schiedsrichter Patrick Mewes wieder angepfiffen, lag der Ball erneut im Tor der Gäste. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld kam Lukowicz an die Kugel und traf ganz trocken aus knapp 16 Metern zum 2:0.

Bei den Gästen ging jetzt gar nichts mehr zusammen, die Oldenburger dagegen spielten sich regelrecht in einen Rausch und ließen sich auch von einigen harten Aktionen der Hansestädter nicht beeindrucken. Dass der komplett übermotivierte und im weiteren Spielverlauf auch oft überforderte Aleksander Nogovic allerdings mit beiden Beinen voran in Kifuta rauschte, ohne dafür bestraft zu werden, sorgte für Verwunderung (17.).

Die Blauen drehten jetzt auf und hätten das Spiel schon Mitte der ersten Halbzeit entscheiden können. Doch Kadiata zielte bei einem Kopfball ebenso knapp vorbei (26.), wie kurz darauf Lukowicz (29.). Zwischendurch versuchte der bemühte Daniel Franziskus sich mit einem Schuss, aber Dominik Kisiel, der erstmals nach seiner Verletzung wieder spielte, war zur Stelle (28.).

Die Oldenburger gaben weiterhin den Ton an, waren meist einen Schritt schneller als der Titelanwärter und mussten sich ärgern, dass es zur Pause nur 2:0 hieß.

Rolf Landerl reagierte mit einem Doppelwechsel auf den Rückstand. Er brachte Sezer für Dippert und Yannick Deichmann ersetzte Kresimir Matovina. Am Spielverlauf änderte das aber nichts. Wie auch, denn die Oldenburger nutzten auch jetzt wieder ihre erste Chance. Kifuta steckte durch auf Lukowicz, der wiederum mustergültig für Kadiata auflegte und es hieß 3:0 (48.).

Der Oldenburger Freudentaumel sollte nach einer guten Stunde weitere Nahrung erhalten. Diesmal war es an Kifuta, den Treffer vorzubereiten. Der emsige Angreifer zog auf der rechten Seite davon und passte in Mitte, wo der eine Minute zuvor eingewechselte Ibrahim Temin zum 4:0 vollenden konnte (64.).

Die Gäste gaben sich zwar noch nicht ganz auf, kamen durch einen Kopfballtreffer von Ahmet Arslan auch zum 1:4 (82.), doch kurz vor Schluss veredelte Kifuta ein Zuspiel von Volkmer zum 5:1 und machte damit einen, auch in dieser Höhe, verdienten Oldenburger Kantersieg perfekt.

VfB Oldenburg: 1 Dominik Kisiel – 6 Okan Erdogan, 4 Angelos Argyris, 22 Ahmet Saglam – 5 Jeffrey Volkmer, 27 Süleyman Celikyurt (77. 14 Bernard Suffner) – 8 Kai Bastian Evers (69. 10 Gazi Siala), 3 Dominique Ndure – 11 Kifuta Kiala Makangu, 16 Maik Lukowicz, 31 Jan-Patrick Kadiata (62. 20 Ibrahim Temin)
Trainer: Marco Elia

VfB Lübeck: 32 Kevin Tittel – 19 Daniel Halke, 6 Aleksander Nogovic, 2 Tim Weißmann – 39 Florian Riedel, 29 Kresimir Matovina (46. 10 Yannick Deichmann) – 13 Marvin Thiel, 8 Sven Mende – 7 Daniel Franziskus, 5 Ahmet Arslan – 21 Leon Dippert (46. 9 Cemal Sezer)
Trainer: Rolf Martin Landerl

Tore: 1:0 Jan-Patrick Kadiata (14.); 2:0 Maik Lukowicz (15.); 3:0 Jan-Patrick Kadiata (48.); 4:0 Ibrahim Temin (64.); 4:1 Ahmet Arslan (82.); 5:1 Kifuta Kiala Makangu (86.)
Schiedsrichter: Patrick Mewes – Assistenten: Sebastian Otto, Philipp Kittel
Zuschauer: 1242 im Marschweg-Stadion
Gelbe Karte: Angelos Argyris, Jan-Patrick Kadiata (2.) / Kevin Tittel, Marvin Thiel (5., gesperrt), Daniel Franziskus (5., gesperrt), Daniel Halke (9.)

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