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RegionalligaSchwierige Aufgabe zum Finale – Die Blauen müssen nach Flensburg

6. Dezember 2019
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Oldenburg. Bevor die Fußballer des VfB Oldenburg sich in die Winterpause verabschieden, haben sie nochmal eine Tour zu absolvieren, deren Spaßfaktor bestenfalls mit der Lupe auszumachen ist. Am Samstag, um 13.30 Uhr, spielen die Blauen bei Weiche Flensburg. Ganz weit im hohen Norden ist man ambitioniert unterwegs, wie wir bei der Recherche für das Vorspiel herausgefunden haben.

Der Gegner: Weiche Flensburg zählt seit Jahren zu den Top-Mannschaften der Regionalliga. In der vorletzten Saison erspielte sich die Truppe von Trainer Daniel Jurgeleit, der die „Eisenbahner“ seit 2010 anleitet, den Meistertitel. Der Sprung in Liga 3 blieb den Flensburger allerdings verwehrt. Einmal abgesehen davon, dass die Rahmenbedingungen nicht auf Drittklassigkeit getrimmt waren, scheiterte Weiche auch sportlich. In der Relegation setzte sich damals Energie Cottbus durch. Der Anspruch blieb gleichwohl hoch, die 3. Liga ist weiter das Ziel.

Die Bilanz: 19 Spiele, 38 Punkte, das klingt nach einem überdurchschnittlich guten Abschneiden und dennoch mag man in Flensburg vielleicht nicht einhundertprozentig zufrieden sein. Die Profis vom VfL Wolfsburg II sind bereits um satte zwölf Punkte enteilt, haben allerdings auch zwei Spiele mehr ausgetragen. Abschreiben, das ist klar, wird man den Titel beim Tabellendritten noch nicht.

Die Form: Zwei der letzten drei Spiele haben die Flensburger gewonnen, zuletzt 1:0 beim BSV Rehden. Zuvor allerdings unterlagen sie zuhause gegen den TSV Havelse mit 0:2. Das dürfte fraglos ein kleiner Rückschlag gewesen sein, denn eigentlich ist Weiche im Manfred-Werner-Stadion flott unterwegs. 20 ihrer insgesamt 30 Tore haben die Flensburger hier erzielt. Dreimal allerdings gingen sie als Verlierer vom Rasen, nach den Spielen gegen Havelse, Wolfsburg und Rehden.

Das Hinspiel: Es war eine feine erste Halbzeit, die der VfB im Hinspiel gegen Weiche auf den Rasen zauberte. Einen Makel gab es seinerzeit dennoch, die Blauen führten zur Pause nur 1:0, trotz allerbester Möglichkeiten. Das sollte sich rächen, denn die Gäste kamen deutlich stärker aus der Kabine und drehten den Kick noch in einen 2:1-Sieg.

Die Stärken und Schwächen: Die Flensburger stellen die physisch wohl stärkste Mannschaft der Regionalliga. Viele Spieler haben Gardemaß, sind entsprechend kopfballstark. Zudem ist die Mannschaft enorm eingespielt, die Handschrift von Trainer Daniel Jurgeleit seit Jahren zu erkennen. Abzulesen ist das auch in der Tabelle, denn Weiche stellt die beste Defensive der Liga. Leistungsträger sind der Ex-Oldenburger Angelos Agryris, aber auch Torhüter Florian Kirschke. Beide haben noch keine einzige Punktspielminute verpasst. Auch Torge Paetow und Tim Wulff bringen es in dieser Saison auf 19 Einsätze. Beste Torschützen sind Dominic Hartmann und Casper Olesen, die jeweils fünf Treffer erzielte haben.

Schwächen? Da muss man lange suchen und wird so richtig nicht fündig. Eine gewisse Anfälligkeit gegen schnelles Umschalten könnte man in Ansätzen unterstellen. Ab und an schleicht sich auch eine gewisse Unzufriedenheit ins Flensburger Spiel, wenn es mal nicht so läuft und nicht immer finden die Eisenbahner auch kreative Lösungen, wenn der Gegner geschlossen verteidigt.

Der VfB: Deutlich gebessert hat sich die personelle Situation bei den Blauen nicht. Torhüter Dominik Kisiel, Kevin Kalinowski und wohl auch Patrick Posipal werden nicht mitspielen können. Dafür steht Andrej Startsev nach seiner Sperre wieder zur Verfügung. Klar ist natürlich, die Oldenburger wollen sich erfolgreich in die Winterpause verabschieden und werden nochmal alles raushauen.

Achtung: VfB-Fans, die unsere Mannschaft zum Spiel nach Flensburg begleiten wollen, müssen sich darauf einstellen, dass die A7 ab Schnelsen gesperrt ist. Folgende Info hat dazu der NDR: Nach fünf Jahren Bauzeit wird derzeit an der Autobahn 7 der Lärmschutztunnel in Schnelsen eingeweiht. Bevor er am kommenden Montag komplett in Betrieb gehen kann, müssen sich Autofahrerinnen und Autofahrer aber noch auf eine Vollsperrung einstellen: Bis Montagmorgen, 5 Uhr, wird der Abschnitt zwischen dem Dreieck Hamburg-Nordwest und Schnelsen-Nord erneut dicht gemacht. Dem Fernverkehr wird geraten, über die A1 auszuweichen. Die Verkehrsbehörde empfiehlt, bereits am Horster Dreieck im Süden Hamburgs auf die A1 zu fahren und auf dieser Autobahn bis Bargteheide zu bleiben. Von dort geht es weiter über die A21 und die B205 zur A7 bei Neumünster.    

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