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RegionalligaDie Blauen schlagen dreimal zu

23. Februar 2020
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Oldenburg. Der VfB Oldenburg ist siegreich in die zweite Saisonhälfte gestartet. Vor 812 Zuschauern besiegten die Blauen im Oldenburger Dauerregen ihren „Angstgegner“ BSV Rehden mit 3:1. Neuzugang Mirko Schuster, Maik Lukowicz und Enis Bytyqi erzielten die Treffer für den VfB, Jakob Lewald hatte zwischenzeitlich ausgleichen können.

Dass der Rehdener Torschütze überhaupt auf dem Spielberichtsbogen stand, war durchaus eine Überraschung. Eigentlich hatte Jakob Lewald den BSV in der Winterpause verlassen wollen, um sich der zweiten Mannschaft von Schalke 04 anzuschließen, doch der Wechsel des Innenverteidigers kam dann doch nicht zustande, ohne dass es bekannt geworden wäre. Da der BSV in der Abwehr Bedarf hatte, wurden die Verantwortlichen wohl bei Lewald vorstellig und konnten ihn abermals für sich begeistern.

Bei den Blauen wartete Cheftrainer Alexander Kiene mit einer taktischen Überraschung auf, denn er hatte sich für eine Dreierkette in der Abwehr entschieden. Neben Neuzugang Mirko Schuster verteidigten Kevin Kalinowski und Kai Bastian Evers. Im kompakten Mittelfeld agierte Dominique N’dure ebenso zentral an der Seite von Patrick Posipal, wie Ibrahim Temin. Die Außen wurden durch Andrej Startsev rechts und Neuzugang Justin Plautz besetzt, während Kifuta und Enis Bytyqi für Torgefahr im Angriff sorgen sollten.

Auf rutschigem, aber dennoch gut bespielbaren Rasen ging es von Anfang an intensiv zur Sache. Bereits nach 18 Minuten sah sich Schiedsrichter Daniel Fleddermann genötigt, einen gelben Karton zu zücken und Justin Plautz zu bestrafen. Die Protagonisten ließen sich davon aber nicht sonderlich beeindrucken, sondern spielten weiter körperbetont.

Klare Torchancen blieben lange Mangelware, wenngleich das Spiel allemal unterhaltsam war. Rehden attackierte die Blauen früh, die so immer wieder zu langen Bällen gezwungen wurden. Die fanden anfänglich allerdings noch keine Abnehmer. Die Gäste wiederum versuchten es mehrfach aus der zweiten Reihe, ohne Dominik Kisiel so jedoch wirklich in Verlegenheit bringen zu können.

Das sah nach einer halben Stunde dann ganz anders aus, allerdings im Strafraum der Rehdener. Ibo Temin war mit Tempo in den Strafraum eingedrungen und dort von Torhüter Josip Galic von den Beinen geholt worden. Schiedsrichter Fleddermann zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt und Galic zudem die gelbe Karte. Mirko Schuster schnappte sich den Ball und verwandelte den Elfer sicher zum 1:0 (31. Minute).

Der Jubel unter dem Tribünendach war noch nicht verklungen, da lag der Ball erneut im Netz, diesmal aber auf der anderen Seite. Josip Tomic hatte Kisiel aus gut 15 Metern zu einer Glanztat genötigt. Die folgende Ecke allerdings landete auf dem Kopf von Lewald und schließlich zum 1:1 im Tor.

Das Ergebnis entsprach durchaus dem Spielverlauf und sollte auch nach dem Seitentausch noch lange Bestand haben. Selbiges war dann allerdings in erster Linie einem relativ schludrigen Umgang der Oldenburger mit ihren Möglichkeiten geschuldet, und derer hatten sie einige.

Zuvor allerdings dezimierten die Gäste sich noch, denn Tomislav Ivicic holte Patrick Posipal derart rustikal von den Beinen, dass der Schiedsrichter es diesmal nicht bei der gelben Karte belassen wollte, sondern direkt die rote zückte. Eine unbedingt vertretbare Entscheidung, denn der Oldenburger musste minutenlang behandelt werden.

In der Folge drückte der VfB und erspielte sich einige gute Chancen, doch der Mangel an Effektivität im Abschluss stand einer Veränderung auf der Anzeigetafel im Weg. Plautz zielte am langen Pfosten vorbei (60.), Kifuta wiederum schaufelte den Ball über das Tor (65.). Rehden setzte jetzt mehr und mehr auf Konter und blieb durchaus gefährlich, ohne jedoch die ganz klaren Möglichkeiten zu kreieren.

Alex Kiene reagierte schließlich mit personellen Veränderungen. Nach etwas mehr als einer Stunde brachte er Pascal Steinwender für Plautz, später noch Pascal Richter für Startsev und schließlich Maik Lukowicz für Kifuta. Und das sollte sich auszahlen. Als sich das 1:1 schon als Endergebnis in Szene setzen wollte, rauschte Palle Richter auf der rechten Seite auf und davon, brachte den Ball dann passgenau in die Mitte, wo Maik „Luko“ Lukowicz das feine Zuspiel zum 2:1 veredeln konnte. Rehden setzte in der Nachspielzeit alles auf eine Karte, kam jedoch nicht mehr zu einem Abschluss. Anders der VfB, denn Enis Bytyqi sorgte bei einem Konter mit dem 3:1 für die Entscheidung.

VfB Oldenburg: 1 Dominik Kisiel – 27 Andrej Startsev (74. 18 Pascal Richter), 25 Kevin Kalinowski, 37 Mirko Schuster, 3 Dominique N’dure – 8 Kai Bastian Evers, 6 Patrick Posipal – 9 Enis Bytyqi, 20 Ibrahim Temin, 30 Justin Plautz (61. 7 Pascal Steinwender) – 11 Kifuta Kiala Makangu (81. 16 Maik Lukowicz)
Trainer: Alexander Kiene

BSV Rehden: 1 Josip Galic – 4 Marco Kaffenberger, 22 Jakob Lewald, 6 Miroslav Kovacevic, 23 Rhami-Jasin Ghandour – 24 Dino Bajric, 26 Dominic Cyriacks (87. 27 Rilind Neziri) – 5 Quentin Fouley, 10 Josip Tomic (90+2. 3 Denis Schütte), 8 Tomislav Ivicic – 13 Addy-Waku Menga (80. 9 Alen Suljevic)
Trainer: Maarten Schops

Tore: 1:0 Mirko Schuster (Foulelfmeter, 31.); 1:1 Jakob Lewald (36.); 2:1 Maik Lukowicz (90+1.); 3:1 Enis Bytyqi (90+4.)

Schiedsrichter/in: Daniel Fleddermann – Assistenten: Alexander Herbers, Philip Eiben

Zuschauer: 812 im Marschweg-Stadion

Gelbe Karte: Justin Plautz, Dominique Ndure (3.) / Josip Galic

Rote Karte: – / Tomislav Ivicic (56.)

 

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