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RegionalligaRing frei für Runde zwei

15. September 2020
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Oldenburg. Ring frei für Runde zwei und die beginnt am Mittwochabend, um 19.30 Uhr, in der Marko Mock Arena am Vinnenweg 100 in Oberneuland. Dort bekommt es der VfB Oldenburg mit dem fraglos überaus motivierten Aufsteiger FC Oberneuland zu tun. Einfach, das ist mal sicher, wird es für die Blauen nicht.

Der Gegner am 2. Spieltag der neuen Saison ist mit einer 0:2-Niederlage gegen den TSV Havelse gestartet. Was auf den ersten Blick deutlich klingt, war insgesamt allerdings eine durchaus knappe Angelegenheit. Die Gäste, sicherlich eine Mannschaft, die sich im oberen Tabellendrittel einpendeln dürfte, gingen nach 68 Minuten in Führung und stellten die Weiche in der Schlussphase dann endgültig auf Sieg. Die Stadtteilkicker aus der Hansestadt von der Weser haben allerdings angedeutet, dass sie in der Regionalliga durchaus mitspielen können.

Als Tabellenerster der Abbruchsaison sind die Schützlinge von Trainer Kristian Arambasic aufgestiegen und es ist nicht wirklich mutig zu behaupten, dass seine Mannschaft sich auch in einer „normalen“ Saison durchgesetzt hätte. Der Inhaber der UEFA-A-Lizenz, von Juli bis Oktober 2014 auch als Trainer beim VfB Oldenburg tätig, hat eine kompakte Mannschaft geformt, die bereits in der vorletzten Saison den Titel im Visier hatte. Seinerzeit setzte sich dann allerdings der Bremer SV knapp durch.

Dennoch ist es Arambasic gelungen, den Erfolg zurück an den Vinnenweg zu holen. Zu früheren Zeiten saß im noblen Bremer Stadtteil der Euro schon mal etwas lockerer. Diese Zeiten gehören der Vergangenheit an. Arambasic und seine Mitstreiter, unter anderem der ehemalige VfB-Torhüter Edgar Kary, haben vor allem talentierte Fußballer aus der Hansestadt und dem Umland von ihrer Idee überzeugt und für ihr Tun begeistert. Das zahlt sich aus. Der FCO führte bis zum Abbruch der Saison die Tabellen mit drei Punkten Vorsprung an, obwohl der Tabellenzweite TuS Schwachhausen sogar schon ein Spiel mehr ausgetragen hatte.

Noch aussagekräftiger ist allerdings ein Blick auf das Torverhältnis. Oberneuland hatte satte 19 Treffer mehr erzielt als der Verfolger. 74 Tore hatte der FCO in 19 Spielen erzielt, zudem nur deren 18 kassiert. Auch im Pokal war Oberneuland erfolgreich, holte sich letztlich den Bremer Titel und qualifizierte sich somit für den DFB-Pokal. Dort war am Wochenende Borussia Mönchengladbach dann natürlich die eine oder andere Nummer zu groß und fertigte den Regionalligisten gleich mit 8:0 ab.

Aussagekräftiger für den Mittwoch sollte aber das Spiel gegen Havelse sein. Dabei ist aufgefallen, dass der Trainer eine weitestgehend eingespielte Mannschaft ins Rennen geschickt hat. Lediglich drei Neuzugänge standen in der Startelf, immerhin zehn Spieler hatte Oberneuland verpflichtet. Prominentester Neuzugang ist unstreitig Clemens Schopenhauer. Der ehemalige Werder-Profi bringt eine große Portion Erfahrung mit. 33 Zwei- und 95 Drittligaspiele hat er in seiner Vita. Aus beruflichen Gründen zog es den erst 28-Jährigen jetzt zurück in die Heimat und klar, beim FCO ist er natürlich der Abwehrchef und bildet gemeinsam mit Claas Bauer eine starke Innenverteidigung.

Im Mittelfeld zieht Daniel Block die Fäden. Auch er stand seinerzeit beim VfB unter Vertrag, hatte allerdings viel Pech mit Verletzungen. In Oberneuland ist der defensive Mittelfeldspieler der verlängerte Arm des Trainers. Top-Torschütze war in der vergangenen Saison Ebrima Jobe, für den 20 Treffer notiert werden konnten.

Im Spiel gegen den VfB dürfte Kristian Arambasic, ein positiv-fußballverrückter Trainer, zudem ganz tief in die Motivationskiste greifen. Der heute 43-Jährige hatte beim VfB einen schweren Stand und wurde schon nach wenigen Wochen abgelöst. Die Blauen müssen sich also auf einen heißen, kampfstarken Gegner einstellen, der kompakt gegen den Ball arbeitet, aber durchaus auch offensiv gefährlich werden kann.

VfB-Trainer Dario Fossi hat am Mittwoch immerhin fast die Qual der Wahl. Von den Langzeitverletzten abgesehen, sind alle Mann an Bord. Auch Pascal Richter, der gegen den HSC Hannover aufgrund einer Adduktorenverletzung passen musste, hat die ersten Trainingseinheiten in dieser Woche voll mitmachen können. Ob und in welchem Umfang der Trainer seine Formation ändern wird, ist offen. Dario Fossi ist allerdings bekannt dafür, dass er unabhängig vom Ergebnis immer mal wieder personelle Änderungen vornimmt, sowohl mit Blick auf die Trainingsleistungen als auch auf den Gegner.

Kann der VfB Oldenburg an die Leistung aus dem Spiel gegen Hannover nicht nur anknüpfen, sondern sich weiter steigern, was die Trainingsleistungen durchaus vermuten lassen, ist in Oberneuland durchaus ein Dreier drin. Nachlässigkeiten und Unkonzentriertheiten darf die Mannschaft sich allerdings nicht erlauben, denn wie eingangs erwähnt, die Gastgeber wollen in der Regionalliga mitspielen und haben durchaus das Zeug dazu, genau das auch effektiv zu tun.

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