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RegionalligaVfB bangt vor Spiel in Havelse um Rafael Brand

19. September 2020
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Oldenburg. Die Bilanz könnte ausgeglichener kaum sein. Zehn Siege, zehn Niederlagen und drei Punkteteilungen weist die Statistik für Vergleiche zwischen dem VfB Oldenburg und dem TSV Havelse auf. Allein das Torverhältnis von 37:31 spricht für den VfB, der am Sonntag, ab 14 Uhr gerne auch den elften Sieg eintüten würde. Das allerdings wird eine überaus knifflige Angelegenheit für die Blauen, denn sie treffen auf einen Gegner, der zu Top-Mannschaften zählen dürfte.

Der Start des TSV Havelse in die neue Saison ist gelungen. Mit 2:0 siegten die Kicker aus Garbsen beim FC Oberneuland und dass man dort die Punkte nicht im Vorbeispazieren mitnehmen kann, haben auch unsere Oldenburger am vergangenen Mittwoch erfahren. Über eine Stunde lang taten sich die Havelser überaus schwer, dann allerdings setzte sich die Qualität doch durch. Jonas Sonnenberg brachte die Gäste in Führung, Torge Bremer vollendete kurz vor dem Abpfiff.

Torschützen, die deutlich machen, welche Qualität Havelse hat, denn beide Spieler sind eigentlich eher in der Defensive zuhause. Sonnenberg, Typ Kante, verteidigt zentral. Bremer wiederum beackert im Regelfall die linke defensive Außenbahn. Der TSV lebt offensiv also bei weitem nicht nur von seinen Angreifern, sondern ist ob seiner enormen physischen Präsenz nicht zuletzt auch bei Standards überdurchschnittlich torgefährlich.

Wenn es darum geht, eine große Stärke des TSV zu benennen, ist man ganz schnell beim Thema Erfahrung. Ein Großteil der Mannschaft spielt seit Jahren zusammen. Hinzu kommt viel individuelle Klasse. Das gilt für die Innenverteidigung mit Jonas Sonnenberg und Niklas Tasky, aber auch für Taktgeber Noah Plume oder die Offensive, angefangen bei Deniz Cicek, über Torben Engelking, Yannik Jaeschke bis hin zu Neuzugang Kevin Schumacher.

Beim Thema Neuzugänge haben sich die Verantwortlichen um Trainer Jan Zimmermann im Sommer deutlich zurückgehalten, Schumacher allerdings darf fraglos als Top-Verpflichtung angesehen werden. Zimmermann kennt den Angreifer bestens, hat mit ihm schon beim 1. FC Egestorf/Langreder gearbeitet. Von dort wechselte Schumacher zu Werder Bremen II, ehe es ihn jetzt zurück nach Hannover gezogen hat.

Seine Klasse konnte der flinke Offensivspieler bereits im Pokalspiel des TSV bei Mainz 05 zeigen. Schumacher servierte für Plume und der brachte den Regionalligisten in Führung. Lange konnte der Viertligist das Spiel offen gestalten, am Ende allerdings hieß es 5:1 für den Erstligisten. Dennoch, die Gäste hatten sich gut verkauft.

Wie schwer es gegen den langjährigen Rivalen werden kann, haben die Oldenburger in den vergangenen Jahren häufig erfahren müssen. Gerade in Havelse gab es zuletzt nichts zu holen. Der letzte Sieg der Blauen datiert vom 13. Mai 2018. Die Oldenburger gewannen 3:1 und sicherten sich dadurch den Klassenerhalt.

Daran anzuknüpfen wird natürlich ein überaus schweres Unterfangen am Sonntag. Immerhin, der VfB ist perfekt in die neue Saison gestartet. Zwei erkämpfte 1:0-Siege über den HSV Hannover und beim FC Oberneuland haben nicht nur für sechs Punkte auf dem Konto gesorgt, sondern auch dem Selbstvertrauen der Mannschaft von Dario Fossi geschmeichelt.

Frei von Problemen ist der Trainer allerdings aktuell nicht. Ausgerechnet unser „Torjäger“ Rafael Brand, der in beiden Spielen getroffen hat, droht auszufallen. „Rafa“ wurde in Bremen verletzt ausgewechselt. Ob es für ihm bis zum Sonntag reicht, ist abzuwarten. Immerhin, mit Kevin Kalinowski steht jetzt eine weitere starke Alternative für die Abwehr parat. „Kalli“ ist nach seiner Weiterverpflichtung bereits spielberechtigt und vielleicht schon ein Thema für Havelse. Dario Fossi allerdings ist bekanntermaßen auch ein Trainer, der nicht zwingend dem Dogma folgt, eine erfolgreiche Mannschaft nicht zu ändern. Ob und in welcher Form das auch diesmal gilt, wird sich wohl erst zeigen, wenn die Startelf nominiert ist. Der Auftrag ist allerdings klar. Die Blauen wollen punkten.

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