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RegionalligaVfB beim 1:1 gegen Jeddeloh mit starkem Auftritt

23. September 2020
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Oldenburg. Der VfB Oldenburg ist auch nach dem vierten Spieltag der neuen Saison noch ungeschlagen. Gegen den SSV Jeddeloh II hieß es nach 90 Minuten 1:1 und das war angesichts der starken Vorstellung des VfB überaus ärgerlich.

Trainer Dario Fossi hatte im Vorfeld des Nachbarschaftsduells durchaus einiges zu tüfteln, denn mit Patrick Posipal (Innenbandanriss) und Nico Knystock (Diagnose steht noch aus) mussten gleich zwei Spieler verletzt passen, die am vergangenen Sonntag im Spiel beim TSV Havelse noch zur Startformation gezählt hatten. Immerhin konnte der dort fehlende Rafael Brand diesmal mitspielen. Darüber hinaus gab Kevin Kalinowski sein Saison-Debüt als linker Verteidiger in der Viererkette und Kai-Sotirios Kaissis rückte ins Mittelfeld.

Bei den Gästen aus dem Ammerland gab es hingegen keine Änderungen im Vergleich zum 0:1 gegen den FC Oberneuland. Mit Kevin Samide und Julian Bennert saßen zwei potenzielle Stammspieler anfänglich nur auf der Bank, nachdem sie zuletzt aus gesundheitlichen Gründen hatten pausieren müssen.

Vor 500 Zuschauern im damit einmal mehr ausverkauften Marschwegstadion dominierten die Gastgeber das Spiel von Beginn an. Jeddeloh stand tief, ließ die Oldenburger bis zur Mittellinie weitestgehend ungestört spielen, um nach Ballgewinn allerdings über Konter Gefahr zu entwickeln. Im Aufbauspiel bevorzugten die Gäste zudem meist den langen Ball auf ihre schnellen Aussen, links Thorsten Tönnies und rechts Shaun Minns. Eine Kombination dieser beiden Ex-VfBer sollte dann auch Folgen haben.

Nach elf Minuten konnte Tönnies von links flanken und fand im frei stehenden Minns einen dankbaren Abnehmer für seinen Pass. Der Mannschaftskapitän des SSV ließ sich nicht zweimal bitten und traf zum 0:1 ins lange Eck (11. Minute).

Der VfB zeigte sich vom Rückstand allerdings nicht sonderlich beeindruckt, wie nur eine knappe Minute später deutlich werden sollte, als Kevin Kalinowski dem Torschützen den Ball durch die Beine spielte und dafür von selbigen geholt wurde. Der folgende Freistoß blieb ohne Folgen für die Gäste, die kurz darauf allerdings wechseln mussten. Muhittin Bastürk hatte sich verletzt und wurde im Mittelfeld durch Bastian Schaffer ersetzt (21.).

Fünf Minuten später hätte es allerdings noch dicker für den SSV kommen können. Von Kai Kaissis angespielt, brachte Rafael Brand den Ball scharf vor das Tor, wo Nick Otto gerade noch vor dem einschussbereiten Pascal Richter, in dessen 99. Spiel für den VfB, zur Ecke klären konnte. Zwei Minuten später segelte ein Freistoß von Leon Deichmann knapp am Jeddeloher Gehäuse vorbei.

Der VfB hatte längst Fahrt aufgenommen und war klar tonangebend, musste aber immer wieder aufpassen, nicht ausgekontert zu werden. Das gelang und auch der Druck blieb hoch. Nach 32. Minuten segelte eine von zahlreichen Ecken in den Strafraum, Max Wegner setzte zum Kopfball an und musste verärgert mit ansehen, dass Shaun Minns den Ball von der Linie schlagen konnte. Im Gegenzug versuchte sich Ibrahim Temin als Distanzschütze, stellte den sicheren Pelle Boevink im VfB-Tor damit allerdings nicht vor Probleme.

Die nächste Szene gehörte erneut den Blauen und jetzt wurde es ärgerlich. Marten Schmidt hatten von rechts geflankt, Pascal Richter den Ball ins Zentrum gespielt und Kai Kaissis schließlich getroffen. Doch sein Treffer fand bei Schiedsrichter Jost Steenken keine Anerkennung. Sein Assistent wollte Richter im Abseits gesehen haben, lag damit aber komplett daneben. Pech für den VfB (38.), der unmittelbar vor der Pause dann aber nochmal durchschnaufen musste als Kifuta nach einem Zuspiel von der rechten Seite zum Abschluss kam, Pelle Boevink allerdings zur Ecke klären konnte.

Am Spielverlauf sollte sich auch nach der Pause nicht viel ändern. Die Ammerländer standen weiter sehr tief, spielten zumeist nur lange Bälle und suchten ihr Heil in Kontern, der VfB hingegen machte viel Druck, ließ allerdings viel zu viele gute Chancen ungenutzt und haderte erneut berechtigt mit den Unparteiischen.

In der 53. Minuten war es der in der zweiten Halbzeit immer stärker werdende Dennis Engel, der die erste gefährliche Szene einleiten sollte. Seine Flanke auf Max Wegner nutzte der zum Kopfball, traf aber nur den Außenpfosten.

Die Blauen drängten, suchten immer wieder spielerische Lösungen und waren bemüht, ihren schnellen Spieler in Position zu bringen. Das allerdings gelang noch zu selten. Dennoch, der VfB war die spielerisch bessere Mannschaft, allein die Belohnung stand noch aus.

Nach etwas mehr als einer Stunde reagierte Dario Fossi erstmals und brachte Diyar Saka für Rafael Brand sowie Hakim Traore für den emsigen Pascal Richter. Das neue Duo war kaum im Spiel, da durfte es direkt jubeln. Nach einem Freistoß samt Kopfballverlängerung war Marten Schmidt zur Stelle und traf zum hochverdienten Ausgleich für den VfB (68.).

Jetzt war es an Oliver Reck zu reagieren. Für Ibo Temin kam Kevin Samide ins Spiel und hätte fast das 1:2 mit ansehen müssen. Hakim Traore hatte von rechts aufgelegt, doch der schon einschussbereite Schmidt wurde von einem Abwehrspieler noch geblockt (74.).

Auf der anderen Seite versuchte sich Almir Ziga durchaus gekonnt als Distanzschütze, doch abermals war Pelle Boevink reaktionsschnell zur Stelle (77.). In einem intensiven Spiel machten die Blauen auch in der Schlussphase noch einen fitten Eindruck und drängten auf den Sieg, doch sie hatten Pech. Ein satter Schuss von Dennis Engel verpasste den Torwinkel um Zentimeter (88.) und in der Nachspielzeit verweigerte Schiedsrichter Steenken den Blauen einen klaren Strafstoß. Nick Otto hatte Fabian Herbst in der Luft wuchtige aus der Bahn gedrückt, so dass der Oldenburger nicht mehr an den Ball kam, doch die Pfeife des Schiedsrichters blieb zum Ärger des VfB in dieser Szene stumm.

VfB Oldenburg: 26 Pelle Boevink, 4 Leon Deichmann, 7 Rafael Brand, 8 Nico Matern, 9 Max Wegner, 10 Gazi Siala, 13 Marten Schmidt, 18 Pascal Richter, 21 Kai-Sotirios Kaissis, 22 Dennis Engel, 23 Kevin Kalinowski
Trainer: Dario Fossi

Eingewechselt: 64. 11 Hakim Traore für Pascal Richter, 64. 27 Diyar Saka für Rafael Brand, 76. 5 Fabian Herbst für Kevin Kalinowski, 90+1. 17 Omar Kujabi für Max Wegner

SSV Jeddeloh: 1 Felix Bohe, 2 Almir Ziga, 3 Nick Otto, 4 Niklas von Aschwege, 6 Michel Leon Hahn, 9 Miguel Fernandes, 10 Ibrahim Temin, 11 Kifuta Kiala Makangu, 14 Shaun Minns, 26 Thorsten Tönnies, 33 Muhittin Bastürk
Trainer: Oliver Reck

Eingewechselt: 21. 7 Bastian Schaffer für Muhittin Bastürk, 69. 16 Kevin Samide für Ibrahim Temin, 76. 18 Julian Bennert für Miguel Fernandes, 81. 13 Julius Zaher für Kifuta Kiala Makangu

Tore: 0:1 Shaun Minns (11.); 1:1 Marten Schmidt (68.)

Schiedsrichter/in: Jost Steenken (SV Vorwärts Nordhorn)

Zuschauer: 500 im Marschwegstadion

 

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