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RegionalligaVfB gewinnt 4:1 gegen Hannover II – Tabellenführung als Momentaufnahme

4. Oktober 2020
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Oldenburg. Was für ein Spiel. Der VfB Oldenburg gewinnt gegen Hannover 96 II mit 4:1 und stürmt damit an die Tabellenspitze. Was sich nach einer klaren Angelegenheit anhört, war allerdings eine über weite Strecken enge Kiste. Letztlich allerdings war es auch ein verdienter Sieg der Blauen.

Die Hannoveraner mussten auf ihren besten Torschützen, Moussa Doumbouya, ebenso verzichten, wie auf Mittelfeldspieler Niklas Tarnat. Auch Ex-Nationalspieler Christian Schulz war nicht dabei. Beim VfB kam Fabian Herbst zu seinem Startelf-Debüt, Kevin Kalinowski musste ebenso auf der Bank Platz nehmen, wie Kai-Sotirios Kaissis, für den Maik Lukowicz in die Mannschaft rückte.

Vor 820 Zuschauern im einmal mehr ausverkauften Marschwegstadion dominierten die Roten die Anfangsphase deutlich. Hannover machte Druck, der VfB stand tief und hatte spürbare Mühe, das schnelle Flügelspiel der Gäste in den Griff zu bekommen. Die anfängliche Überlegenheit der Hannoveraner sollte sich nach zehn Minuten dann auch auf der Anzeigetafel zeigen.

Justin Neiß hatte sich denn Ball bei einem Freistoß aus dem Halbfeld zurechtgelegt und nicht etwa geflankt, sondern clever und erfolgreich aufs kurze Eck gezielt. Der VfB wirkte angeschlagen, zeigte in dieser Phase aber Nehmerqualitäten, denn mehr Chancen aus dem Spiel heraus hatte Hannover in der Folge nicht.

Nach zwanzig Minuten waren die Blauen dann endlich drin im Spiel. Rafael Brand hatte nachgesetzt, sich den Ball erkämpft und im Strafraum wuchtig abgezogen, dabei allerdings ein klein wenig zu hoch gezielt (20.) Minute und den Ausgleich verpasst. Nur zwei Minuten später lag der Ball dann allerdings doch im Tor von Marco Pinkernelle, der in der Folge einige Wackler im Spiel hatte. Der Torhüter hatte sich an einem langen Pass versucht, den Ball allerdings fast mustergültig für Max Wegner aufgelegt, der gedankenschnell zum 1:1 traf (22.).

Das war ein echter Wirkungstreffer. Angetrieben von den lautstarken Zuschauern setzten die Blauen jetzt nach und langten direkt wieder hin. Nico Matern hatte den Blick für Rafael Brand, der sich am Strafraum regelrecht davongeschlichen hatte, um so völlig frei mit „Schmackes“ ins lange Eck zu treffen (24.).

Die verbleibenden 21 Minuten bis zum Pausenpfiff wurden dann zu einem ganz feinen Zusammenspiel zwischen Mannschaft und Fans. Die Oldenburger attackierten die Gäste jetzt konsequent in deren Hälfte und erzwangen so immer wieder Ballgewinne. Laufarbeit, die ankam, denn immer wieder schallte es „VfB, VfB“ lautstark durchs weite Stadionrund. Mit Folgen, denn die Oldenburger sollten noch vor der Pause die Entscheidung erzwingen.

Der emsige Max Wegner schaltete nach einer knappen halben Stunde am schnellsten, brachte Maik Lukowicz mit einem ganz feinen Pass in Position und der dankte es mit dem 3:1 (29.). Damit nicht genug, denn in der 37. Minute durfte „Luko“ sich erneut feiern lassen. In allerbester Abstaubermanier erhöhte er nach einem ganz feinen Zuspiel des starken Pascal Richter auf 4:1 (37.).

Die Gäste ihrerseits steckten aber keineswegs auf, sondern gaben Pelle Boevink noch zweimal Gelegenheit, seine Klasse zu zeigen. Der Oldenburger Torhüter war bei einem Schuss von Erdinc Karakas ebenso zur Stelle (38.), wie eine knappe Minute später bei einem Kopfball aus kurzer Distanz. Im direkten Gegenzug hatte der einmal mehr überzeugende Marten Schmidt den fünften Oldenburger Treffer auf dem Fuß, scheiterte aber an Pinkernelle.

Zur Belohnung für die gute Leistung der ersten Halbzeit gab es nach der Pause satten Beifall für die Blauen, die auch nach dem Seitentausch gefährlich waren und zu weiteren Möglichkeiten kamen. Die Gäste ihrerseits wollten das Spiel allerdings auch noch längst nicht verloren geben und suchten immer wieder die Möglichkeit, gefährlich zu werden.

Die besseren Chancen hatte allerdings der VfB. In der 67. Minute etwa kam der für Rafael Brand eingewechselte Kai-Sotirios Kaissis nach einer tollen Kombination über Dennis Engel und Max Wegner derart frei zum Schuss, dass die Fans schon jubeln wollten. Doch der kleine Mittelfelddribbler brachte nicht genug Druck hinter den Ball und verpasste die Entscheidung.

Kurz darauf war der für Maik Lukowicz in Spiel gekommen Diyar Saka dann in Position, scheiterte aber an Pinkernelle (72.).

Auf der anderen Seite wurde Pelle Boevink bei einem Kopfball von Marco Drawz gefordert (76.) und zehn Minuten vor Schluss zielte Moritz Dittmann knapp am Oldenburger Tor vorbei.

Christoph Daborwski, Trainer Hannover 96 Il: Wir haben in der ersten Halbzeit die Chance auf ein mögliches 0:2 nicht genutzt. Das 1:1 hat uns dann kurzzeitig aus der Bahn geworfen. In der zweiten Halbzeit wollten wir weiter Nadelstiche setzen, aber wir haben aus unseren Möglichkeiten zu wenig gemacht. Der Sieg des VfB geht in Ordnung.

Dario Fossi, Trainer VfB Oldenburg: Mein Glückwunsch geht heute an alle. Hannover war am Anfang sehr stark, aber nach zwanzig Minuten haben wir uns gefangen und dann jeden Fehler der Gäste bestraft. Hinten raus müssen wir unsere Möglichkeiten noch konsequenter nutzen. Die Tabellenführung ist eine schöne Momentaufnahme, aber kein Grund, um abzuheben.

VfB Oldenburg: 26 Pelle Boevink, 4 Leon Deichmann, 5 Fabian Herbst, 7 Rafael Brand, 8 Nico Matern, 9 Max Wegner, 10 Gazi Siala, 13 Marten Schmidt, 16 Maik Lukowicz, 18 Pascal Richter, 22 Dennis Engel
Trainer: Dario Fossi

Eingewechselt: 60. 27 Diyar Saka für Maik Lukowicz, 79. 11 Hakim Traore für Max Wegner, 84. 2 Maik Stöver für Dennis Engel

Hannover 96 II: 12 Marco Pinkernelle, 3 Rene Rüther, 4 Moritz Dittmann, 8 Jahn Herrmann, 9 Thilo Töpken, 10 Martin Wagner, 11 Orrin McKinze Gaines II, 13 Erdinc Karakas, 15 Marc Lamti, 21 Justin Neiß, 23 Marlon Morgenstern
Trainer: Christoph Dabrowski

Eingewechselt: 60. 16 Eun-sa Jeong für Jahn Herrmann, 76. 7 Marco Drawz für Rene Rüther, 82. 14 Frederik Trümner für Martin Wagner

Tore: 0:1 Justin Neiß (10.); 1:1 Max Wegner (22.); 2:1 Rafael Brand (24.); 3:1 Maik Lukowicz (29.); 4:1 Maik Lukowicz (36.)

Schiedsrichter/in: Julian Lüddecke (SF Ahlum)

Zuschauer: 820 im Marschwegstadion

 

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