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AllgemeinWolfgang Sidka wird Präsident des VfB Oldenburg

16. April 2021
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Oldenburg. Nicht nur bei vielen älteren Fans des VfB Oldenburg hat er Legendenstatus und das aus gutem Grund. Mit seinem Namen ist eine der erfolgreichsten Zeiten des Traditionsvereins verknüpft. Als Spieler und Trainer feierte er mit den Blauen viele Erfolge. Jetzt kehrt er in einer neuen Rolle an die Hunte zurück: Wolfgang Sidka wird neuer Präsident des VfB Oldenburg.

„Ich freue mich unheimlich auf diese neue, spannende Aufgabe“, sagt Wolfgang Sidka, der ganz offen einräumt, über die Anfrage zu Beginn erstaunt gewesen zu sein. „Ich habe mir vier Wochen Bedenkzeit genommen, denn die Aufgabe nötigt mir viel Respekt ab. Ich fühle mich geehrt über das entgegengebrachte Vertrauen.  Und zu den mitverantwortlichen Personen habe ich ein sehr gutes Gefühl. Ich bin häufig und nach wie vor gerne in Oldenburg und der VfB hat natürlich in meiner sportlichen Vita eine prägende Rolle eingenommen. Aus diesem Grund habe ich das Angebot auch gerne angenommen“, erklärt der 66-Jährige.

Und das sehr zur Freude der Verantwortlichen des VfB. „Mit so einem Comeback hat sicherlich niemand gerechnet“, sagt Stefan Könner lachend. Der Aufsichtsratssprecher des VfB freut sich auf die Zusammenarbeit mit einem „ausgewiesenen Fußballfachmann, der Zeit seiner Karriere aber immer auch über den sportlichen Tellerrand geschaut hat.“ Wolfgang Sidka bringe nicht nur die nötige Leidenschaft für den VfB Oldenburg mit. Vielmehr habe er neben einer ausgeprägten Sachkompetenz auch die nötige Erfahrung in Führungsaufgaben, betont Stefan Könner.

1989, der VfB Oldenburg hatte seine sportliche Heimat noch in der unvergessenen Hölle des Nordens, dem Stadion Donnerschwee, erlebten die Blauen unter der Führung des damaligen Routiniers einen unvergleichlichen sportlichen Höhenflug. Die Oldenburger waren Tabellendreizehnter in der damaligen Oberliga und übertrugen dem ehemaligen Profi das Amt des Spielertrainers. Was folgte, war eine fast schon einmalige Erfolgsgeschichte. Angeleitet durch den filigranen Mittelfeldspieler, eilten die Oldenburger von Sieg zu Sieg. Unter der Regie von Wolfgang Sidka erlebte die ganze Region eine regelrechte Fußball-Euphorie, die am Saison-Ende ihren Höhepunkt mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga fand.

Für Wolfgang Sidka war es der Beginn einer beeindruckenden Trainerkarriere, die ihn nicht nur in die Bundesliga führte – hier leitete er später Werder Bremen an – sondern auch ins Ausland. In Bahrain und Katar etwa arbeitete der Fußballlehrer als Nationaltrainer, wie auch in der Liga überaus erfolgreich. Trotz der räumlichen Distanz hat der heute 66-Jährige den Kontakt in den Nordwesten nie abreißen lassen. Nach wie vor hat Wolfgang Sidka hier, aber in Bremen, wo er lange Jahre mit seiner Familie gelebt hat, viele Freunde. Regelmäßig führte ihn sein Weg deshalb auch immer wieder nach Oldenburg und auch ins Marschwegstadion. „Einige Spiele des VfB habe ich schon gesehen und hoffentlich kann ich das bald wieder tun“, sagt Wolfgang Sidka.

Dem Fußball ist der Wahl-Berliner treu geblieben, wenngleich heute nicht mehr an der Seitenlinie, sondern vielmehr beobachtend und auch als geschätzter und kompetenter Gesprächspartner der Medien. Dabei hat er diese Rolle stets mit dem gebotenen Respekt ausgefüllt, nie besserwissend oder belehrend, sondern stets sachlich-analytisch. Auf seine Sachkompetenz in Fußballfragen baut man natürlich auch beim VfB, doch nicht nur darauf. „Wir schätzen Wolfgang Sidka als überaus kontaktfreudigen, sehr gut vernetzten und verbindlichen Fachmann und sind überzeugt, dass wir gemeinsam erfolgreich sein werden“, sagt Stefan Könner.

Dass Wolfgang Sidka jetzt ein Comeback beim VfB Oldenburg gibt, hat übrigens nicht allein emotional-nostalgische Gründe. „Ich habe in unseren Gesprächen die Überzeugung gewonnen, dass wir hier als Team viel erreichen können. Der VfB ist ein toller Verein mit großem Potenzial. Aufsichtsrat und Vorstand haben hier ganz viel auf den Weg gebracht. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass wir diesen Weg gemeinsam und erfolgreich fortsetzen können“, sagt er.

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