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Krombacher-PokalVfB zieht in Pokal-Halbfinale ein

8. Mai 2021
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Oldenburg. Der VfB Oldenburg hat das Halbfinale im Krombacher-NFV-Pokal erreicht. Die Blauen feierten einen glücklichen 4:3-Sieg über den SSV Jeddeloh. Nach knapp über einer Stunde sahen die Oldenburger wie die sicheren Sieger aus, führten bereits 3:0, doch die Gäste gaben nie auf und hatten in der Nachspielzeit sogar noch die Chance zum Ausgleich.

Taktisch hatten sich beide Trainer für eine ähnliche Ausrichtung im 3-4-1-2-System entschieden. Überraschend fehlte bei den Ammerländern mit Kifuta Kiala Makangu ein Ex-Oldenburger. An seiner Stelle durfte Max Fallauf beginnen. Beim VfB wiederum saß mit Rafael Brand ein potenzieller Leistungsträger draußen. Der flinke Mittelfeldspieler hatte zuletzt mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen und war noch nicht bei hundertprozentiger Fitness. Stattdessen setzte Trainer Dario Fossi auf Pascal Richter.

Vom Anpfiff an waren es die Ammerländer, die sich den Taktstock schnappten, um dem Kick den Rhythmus vorzugeben. Der VfB stand tief, ließ den Gästen viele Räume. Der SSV wiederum verteidigte relativ hoch, attackierte die Blauen bereits an deren Strafraum. Als Folge dessen hatten die Oldenburger Mühe, ihre Offensivkräfte konstruktiv in Szene zu setzen. Das hatten allerdings auch mit dem klugen Verschieben des SSV zu tun, der dem VfB kaum Raum gab und mit hohem läuferischem Aufwand jede Gefahr vom eigenen Tor fernhalten konnte. Eigene Torchancen blieben aus Sicht der Gäste allerdings auch Mangelware.

Mehr noch, denn mit ihrer ersten gefährlichen Aktion erzielten die Blauen ihre Führung. Einen hohen Ball verlängerte Marten Schmidt ins Zentrum, Mag Wegner reagierte gedankenschnell, legte für Schmidt zurück und der traf aus gut 18 Metern zum 1:0 (31. Minute). Es war eine eher glückliche Führung der Oldenburger, denn die Gäste hatten mehr vom Spiel, blieben allerdings jede erkennbare Form der Effektivität im Abschluss schuldig.

Nach dem Wechsel sollte es dann allerdings nur wenige Minuten dauern, ehe die Bankbesetzung der Oldenburger erneut Grund zur Freude hatte. Ayodele Adetula hatte ein grobes Missverständnis von Innenverteidiger Nick Otto und Torhüter Felix Bohe genutzt, das Spielgerät eingeheimst und lässig ins Tor geschoben (49.).

Oliver Reck reagierte auf dem jetzt deutlicheren Rückstand mit einem Doppelwechsel. Mario Fredehorst kam für Ibrahim Temin ins Spiel und Kifuta ersetzte den unauffälligen Max Fallauf (53.). Eine Maßnahme, die ihre Wirkung nicht verfehlen sollte, denn Fredehorst stellte die Oldenburger Deckung mit seiner Präsenz im Zentrum ebenso vor Probleme, wie der emsige Kifuta.

Zuvor allerdings setzten die Blauen noch ein Zeichen. Auch Dario Fossi hatte reagiert und mit Rafael Brand für Hakim Traoré und Nico Knystock für den angeschlagenen Pascal Richter zwei frische Kräfte gebracht (62.). Kaum dabei und schon mittendrin, das galt drei Minuten später für „Raffa“ Brand. Nach einer feinen Kombination über Max Wegner und Ayodele Adetula kam Brand zum Abschluss und erhöhte ohne Mühe zum 3:0 (68.).

Es hätten die Entscheidung sein müssen. Das zumindest dachten die wenigen Funktionäre auf der Tribüne, doch es sollte ganz anders kommen. Der SSV brachte mit Patrick Papachristodoulou einen weiteren frischen Spieler und auch der sollte in der Folge gute Szenen haben. Die nächste allerdings gehörte Leon Michel Hahn. Nach einem Oldenburger Ballverlust schaltete der Jeddeloher Innenverteidiger schnell und zielte aus gut 40 Metern ganz genau. Es hieß „nur“ noch 3:1 (72.).

Es war ein echter Wirkungstreffer, denn die Oldenburger verloren jetzt vollends den Faden, Jeddeloh dagegen bekam die zweite Luft und erhöhte die Schlagzahl deutlich. Mit Folgen, denn nur drei Minuten nach dem Anschlusstreffer markierte Fredehorst aus dem Gewühl heraus das 2:3 und plötzlich war das zuvor eigentlich entschiedene Spiel wieder offen.

Der VfB stand jetzt erneut sehr tief, allein bemüht, über einen Konter den vierten Treffer zu erzielen und auch dieses Ansinnen war ein erfolgreiches. Nach einem langen Ball wusste sich Nick Otto nicht anders zu helfen, als Ayodele Adetula regelwidrig zu stoppen. Schiedsrichter Daniel Fleddermann entschied sofort auf Elfmeter und Max Wegner traf zum 4:2 (81.). Die Entscheidung?

Nein! Erneut kamen die Gäste nochmal zurück, ebenfalls vom Punkt. Almir Ziga verwandelte einen Strafstoß, nachdem zuvor Otto im Strafraum zu Fall gebracht worden war (88.). Der erneute Anschlusstreffer war die Eröffnung einer an Spannung nicht zu überbietenden Schlussphase, die ihren Höhepunkt in der Nachspielzeit haben sollte. Nach einer Ecke kam der aufgerückte Felix Bohe zum Abschluss, doch die Oldenburger konnten gleich zweimal auf der Linie klären und dann endlich ihren Sieg ausgiebig feiern.

In der Vorschlussrunde trifft der VfB Oldenburg auf den SV Meppen. Wann im Marschwegstadion angepfiffen wird, ist allerdings noch offen.

Archivierten Livestream von Oldenburg Eins auf YouTube anschauen (2:24:04) …

 

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