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Krombacher-PokalTrotz Abstieg bleibt Meppen Favorit

24. Mai 2021
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Oldenburg. Die Gefühlslagen könnten unterschiedlicher nicht sein. Während man sich beim VfB Oldenburg eine gute Woche lang auf das Halbfinale im Krombacher-Landespokal freuen konnte, gibt beim SV Meppen der Frust den Ton an. Nach vier Jahren in der 3. Liga ist der Traditionsverein aus dem Emsland am vergangenen Samstag abgestiegen.

Trotz der Enttäuschung geht der Absteiger als Favorit ins Spiel. Während die Oldenburger in den vergangenen Monaten lediglich ein Pflichtspiel und zwei Testspielen absolvieren konnten, stand der SVM als Proficlub voll im Spielbetrieb.

Wirklich überrascht waren Fans und Aktive nach dem Schlusspfiff wohl nicht mehr. Zumindest kurz hatten sie noch hoffen dürfen. Nach dem 2:1-Sieg des SV Meppen über den MSV Duisburg brauchte die Elf von Rico Schmitt jetzt die Schützenhilfe von Waldhof Mannheim, das zeitgleich gegen den Meppener Konkurrenten KFC Uerdingen am Ball war. Kurz vor Schluss egalisierten die Mannheimer zwar die Führung der Gäste, doch es blieb dann auch beim 1:1 und der Punkt reichte Uerdingen zum Klassenerhalt.

Am Ende erscheint der Meppener Abstieg ebenso unnötig, wie vermeidbar und weist durchaus Parallelen zu Werder Bremen auf. Noch vor einigen Wochen schien sich die Mannschaft, damals noch unter Trainer Torsten Frings, stabilisiert zu haben. Dann allerdings folgte eine lange Durststrecke. Lediglich eines der letzten neun Spiele konnten die Emsländer in der Liga gewinnen, gegen den MSV. Selbst ein Trainerwechsel, Torsten Frings musste gehen, Rico Schmitt wurde engagiert, verpuffte letztlich. Entscheidend war am Ende, dass Meppen in der entscheidenden Phase gegen die direkten Konkurrenten nicht punkten konnte. Gegen Uerdingen hieß es 0:4, gegen den VfB Lübeck 0:2. Selbst Punkte in Zwickau und beim späteren Relegationsteilnehmer Ingolstadt, jeweils torlos, waren zu wenig.

Im Pokal hingegen setzte sich der Drittligist beim SV Atlas Delmenhorst mit 3:0 durch. „Natürlich werden sie in Meppen traurig sein, aber die Jungs sind Profis. Ich bin sicher, dass der Abstieg keine großen Auswirkungen auf das Spiel haben wird. Wenn angepfiffen wird, will jeder gewinnen. Es geht letztlich um einen Titel und natürlich auch um eine Prämie“, sagt Dario Fossi. Der Trainer des VfB Oldenburg hat sich natürlich schon ausführlich mit dem SVM beschäftigt, richtet seinen Fokus aber mehr noch auf die eigene Mannschaft. „Wenn wir abliefern, sind wir auch stark genug, um dieses Spiel zu gewinnen“, sagt er.

Beide Mannschaften sind derweil nicht frei von Problemen. Mit Amin, Puttkammer und Leugers fehlen dem SVM schon seit Wochen drei Stammspieler. Dennoch bringen die Emsländer viel Qualität und Routine auf den Rasen. Das gilt vor allem für Luka Tankulic. Der Offensivkicker war zuletzt der größte Hoffnungsträger und mit sechs Treffern und fünf Vorlagen auch Fixpunkt des Meppener Angriffsspiels. Gegen Duisburg setzte Trainer Rico Schmitt zudem auf Rene Guder als zentrale Spitze. Der schnelle Stürmer ist in Oldenburg noch bestens aus seiner Zeit bei Weiche Flensburg bekannt. Alternativ könnte am Dienstagabend aber auch Tom Boere auflaufen.

Die Außenbahnen besetzte der Trainer zuletzt mit Valdet Rama und Christoph Hemlein, während Nicolas Andermatt und Florian Egerer die Schaltzentrale im Mittelfeld gebildet haben. In der Innenverteidigung waren vor Torwart-Routinier Erik Domaschke der erfahrene Jeron Al-Hazaimeh und Lars Bünning am Ball. Komplettiert wurde die Viererkette durch Markus Ballmert und Janik Jesgarzewski. Ob Rico Schmitt Änderungen vornimmt oder der siegreichen Mannschaft vertraut?

„Wir warten es ab, denn es geht ja auch darum, dass wir unsere Leistung abrufen. Wir müssen konzentriert verteidigen, aber auch mutig nach vorne spielen, dann werden wir Chancen bekommen“, sagt Dario Fossi. Offen lässt er dabei allerdings, ob und in welcher Form er seine Mannschaft verändern wird. Sicher ist nur, dass Dominik Kisiel zwischen die Pfosten zurückkehrt. Pelle Boevink hat sich eine Verletzung zugezogen und fällt vorerst aus. Zudem müssen die  Oldenburger auf den angeschlagenen Hakim Traore verzichten.

Pascal Richter, der sich zuletzt mit Adduktorenproblemen plagte, ist wieder fit und auch Rafael Brand drängt auf einen Einsatz von Beginn an. Die Stimmung bei den Blauen ist allemal gut. „Die Stimmung hat sich stetig gesteigert. Wir hatten schon einen Hänger zwischendurch, aber gerade in den letzten Wochen haben die Jungs spürbar mehr Spaß gefunden“, sagt Fossi, der mit dem Tun seiner Elf gegen Jeddeloh in vielen Punkten einverstanden war.

„Ich mache unsere Leistung nicht an den letzten 20 Minuten fest, in denen Jeddeloh natürlich eine Drangphase hatte, sondern auch an deren Fakten. Wir haben lange gut verteidigt, vor allem aber haben wir vier Tore geschossen“, so Fossi. Die Konsequenz im Angriff sei auch diesmal der Schüssel.

Der Final-Gegner des Gewinners vom Dienstagabend steht übrigens schon fest. Der SV Drochtersen/Assel setzte sich im zweiten Halbfinale gegen den VfV Borussia 06 Hildesheim im Elfmeterschießen durch.

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