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RegionalligaVfB feiert Auftakt-Sieg – 3:0 gegen Werder II

13. August 2021
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Oldenburg. Der VfB Oldenburg hat einen perfekten Start in die neue Saison hingelegt. Vor 1.146 Zuschauer*Innen feierten die Blauen einen auch in der Höhe verdienten 3:0-Sieg gegen Werder Bremen II. Marten Schmidt, Max Wegner und Kai Kaissis erzielten die Tore für die am Ende natürlich euphorischen Oldenburger.

Der letztlich deutliche Erfolg gegen den Zweitliga-Nachwuchs war so sicher nicht zu erwarten, denn Dario Fossi hatte vor dem Anpfiff einige personelle Fragezeichen aufzulösen. Mit Dennis Engel und Rafael Brand (beide verletzt) sowie Jakob Bookjans (privat verhindert) standen ihm gleich drei Spieler nicht zur Verfügung. Auch Neuzugang Marco Schultz, der sich von den Folgen einer Verletzung erholt, hatte lediglich eine Zuschauerrolle inne. Dafür gab mit Robert Zietarski ein anderer Neuzugang ein passables Debüt.

Die Ausfälle hatten natürlich auch Umstellungen zur Folge. So rückte Pascal Richter in der Viererkette von links nach rechts, während Nico Knystock links verteidigte. Die Umstellungen des Trainers hatten indes keinen negativen Einfluss auf das Spiel der Oldenburger, die von Beginn an den Taktstock einer unterhaltsamen Begegnung in Händen hielten.

Bereits nach drei Minuten war „Palle“ Richter zu schnell für seinen Gegenspieler, doch sein scharfes Zuspiel in die Mitte fand keinen Abnehmer, weil Marten Schmidt schlicht einen Schritt zu spät dran war. Kurz darauf hatte Maik Lukowicz die Chance zur Führung, verfehlte das Bremer Tor mit einem Kopfball aber knapp (9. Minute). Der VfB blieb am Drücker, gleichwohl dauerte es bis zur 27. Minute, ehe die Blauen erneut die Führung auf dem Fuß hatte. Der starke Richter hatte satt abgezogen und nicht wenige Fans hatten fraglos schon zum Torjubel angesetzt, doch Torhüter Louis Sascha Lord tauchte reaktionsschnell ab und lenkte den Ball zur Ecke.

Von Werder war bis dahin offensiv so gut wie gar nichts zu sehen, zu dominant agierten die Oldenburger, die folgerichtig auch vor dem Pausenpfiff noch die Führung bejubeln durften. Nach einer Vorarbeit des unermüdlich rackernden Nico Knystock war Marten Schmidt zur Stelle und markierte das 1:0 (36.).

Erst jetzt wurden die Bremer offensiv agiler, was auch damit zu tun hatte, dass die Oldenburger in der Schlussphase der ersten Halbzeit etwas weniger Druck machten. Das hätte sich beinahe gerächt, denn gleich zweimal kamen die Gäste zum Abschluss. Schmidt allerdings konnte einen Schuss von Routinier Philipp Bargfrede abblocken (42.) und nach einem Schuss von Keanu Schneider war VfB-Torhüter Pelle Boevink auf dem Posten (45.). Das war beileibe so selbstverständlich nicht, denn mehrheitlich war der Oldenburger Torhüter zuvor eher als zwölfter Feldspieler gefordert, denn in seiner klassischen Rolle.

Wer erwartet hatte, dass die Bremer nach dem Seitentausch mehr Spielanteile für sich reklamieren würden, lag falsch. Erneut gab der VfB den Takt vor, drängte auf das 2:0, das nach einer guten Stunde auch endlich fallen sollte. Max Wegner war nicht nur gedanklich, sondern auch physisch schneller als sein Gegenspieler, startete mit Ball in Höhe der Mittellinie und veredelte sein großartiges Solo mit dem vorentscheidenden 2:0 (61.).

Es war unstreitig ein Nackenschlag für die Bremer, die kurz zuvor einen Doppelwechsel vorgenommen und mit Jakop Löpping und Tim van de Schepop zwei frische Stürmer gebracht hatten. Wirklich in Szene setzen konnte die beiden Angreifer sich in der Folge allerdings nicht. Erst nach 67 Minuten kam van den Schepop zum Abschluss, unterlag dabei allerdings im inner-niederländischen Duell gegen den reaktionsschnellen Pelle Boevink.

Auch Dario Fossi reagierte auf den Spielverlauf und den zunehmenden Kräfteverschleiß seiner Kicker. Dyar Saka kam für Ayodele Adetula ins Spiel und fügte sich mit viel Laufarbeit und gutem Zweikampfverhalten perfekt ein. Kurz darauf kam auch Neuzugang Affamefuna-Michael Ifeadigo für Maik Lukowicz ins Spiel und auch der Angreifer hatte bis zum Schlusspfiff noch einige gute Szenen.

Wirklich zittern mussten die Blauen in der Schlussphase nicht mehr. Werder suchte zwar vermehrt die Offensive, konnte allerdings keine wirklichen Chancen erspielen, der VfB hingegen machte in Person von Kai Kaissis dann in der Nachspielzeit mit dem 3:0 alles klar und hatte sich hernach ein feines Ols redlich verdient.

„Ich bin sehr zufrieden. Die Jungs haben alles rausgehauen und verdient gewonnen. Zur Belohnung haben sie jetzt mal zwei Tage frei“, so Dario Fossi nach dem Schlusspfiff.

 

VfB Oldenburg: 26 Pelle Boevink, 3 Marcel Appiah, 5 Fabian Herbst, 8 Robert Zietarski, 9 Max Wegner, 11 Ayodele Adetula, 13 Marten Schmidt, 16 Maik Lukowicz, 18 Pascal Richter, 21 Kai-Sotirios Kaissis, 44 Nico Knystock
Trainer: Dario Fossi
Eingewechselt: 70. 27 Diyar Saka für Ayodele Adetula, 74. 30 Affamefuna-Michael Ifeadigo für Maik Lukowicz, 79. 10 Gazi Siala für Robert Zietarski, 87. 4 Leon Deichmann für Nico Knystock
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SV Werder Bremen II: 1 Louis Lord, 4 Louis Poznanski, 6 Marc Schröder, 9 Malik Memisevic, 13 Belal Halbouni, 14 Marin Pudic, 19 Keanu Schneider, 21 Lasse Rosenboom, 22 Dejan Galjen, 23 Jascha Brandt, 44 Philipp Bargfrede
Trainer: Konrad Fünfstück
Eingewechselt: 57. 24 Jakob Löpping für Malik Memisevic, 57. 27 Tim van de Schepop für Jascha Brandt, 65. 18 Justin Njinmah für Marin Pudic, 79. 7 Pascal Hackethal für Louis Poznanski
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Tore: 1:0 Marten Schmidt (36.); 2:0 Max Wegner (61.); 3:0 Kai-Sotirios Kaissis (90+3.)
Schiedsrichter/in: Adrian Höhns (Dassendorf) – Assistenten: Jarno Wienefeld (Hamburg), Björn Friedsch (Börnsen)
Zuschauer: 1146 im Marschwegstadion
Gelbe Karte(n): Pascal Richter, Robert Zietarski, Affamefuna-Michael Ifeadigo, Kai-Sotirios Kaissis, Marten Schmidt / Malik Memisevic, Belal Halbouni, Louis Poznanski

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